Nicht gerade wenige Unternehmen verfahren mit Neueinstellungen so wie Jungs mit Mädchen im Freibad: Sie stoßen sie ins kalte Wasser. Statt eines überlegten Willkommens also natürliche Selektion: Wer nicht untergeht, darf weiterarbeiten.

Kann man so machen, sollte man aber nicht. Denn auch wenn es nur ein kleiner Schritt ins Unternehmen hinein ist – er wirft noch lange Schatten, hat etwa Jamie Gruman bei seinen Studien festgestellt. Zusammen mit seinem Kollegen Alan Saks hat das Forscher-Duo von der Universität von Guelph den Zusammenhang von Boarding-Strategien und dem späteren Engagement der Newcomer untersucht. Und siehe da: Es gibt einen, wenn auch keinen überraschenden.

Bei ihren Befragungen von 140 Probanden stellten die Wissenschaftler fest: Je strukturierter die Integration der neuen Kollegen ablief, desto zufriedener waren diese mit dem Job, glaubten, dass sie gut ins Team passen und (was für die Arbeitgeber interessanter ist) strengten sich prompt mehr an und brachten sich intensiver in die Organisation mit ein. Oder wie Gruman sagt: “Um sich voll zu engagieren, müssen sich die Mitarbeiter sicher und unterstützt fühlen – von Chefs und Kollegen. Und sie brauchen die Gewissheit, dass ihr Job wichtig ist.”

Das schreit natürlich geradezu nach einer Leser-Umfrage: Wie war das eigentlich bei Ihnen und Ihrem aktuellen Job…

Die Umfrage vermittelt natürlich nur ein grobes Bild. Die Details können Sie aber gerne per Kommentar ergänzen… (Das Wasser in dem Bereich da unten ist übrigens gar nicht so kalt!)