Die Deutschen sind zwar interessiert an beruflicher Weiterbildung, zeigen aber kaum Eigeninitiative. Das ist das Ergebnis einer Indeed-Umfrage. Ganze 83,7 Prozent gaben an, Interesse an einer beruflichen Weiterbildung zu haben; drei Viertel der Befragten sagten zudem, die vergangene(n) Weiterbildungsmaßnahme(n) hätten ihnen im Berufsleben weitergeholfen. Allerdings kümmerte sich in der Mehrheit der Fälle auch der Arbeitgeber um entsprechende Weiterbildungen. Bei den Arbeitnehmern, die keine Weiterbildungsangebote vom Arbeitgeber erhalten, zeigen dagegen auch zwei Drittel (66,8 Prozent) keinerlei Eigeninitiative. Etwa ein Drittel der Befragten ist überhaupt nicht bereit, in welcher Form auch immer, in die eigene Weiterbildung zu investieren. Gefährlich...

Weiterbildung ist keine Bringschuld

Auch das zeigt die Umfrage: Je älter die Befragten Arbeitnehmer sind, desto weniger sind sie bereit, in ihre Fortbildung zu investieren. Sollten Sie aber! Denn Fortbildung lohnt sich.

Sie fördert Karrierechancen - und erhöht die Aussicht auf eine Gehaltserhöhung. Das wiederum ist das Ergebnis der repräsentativen TNS-Infratest-Studie, an der 300 Personalverantwortliche beteiligt waren.

87 Prozent der Personaler sagten, Weiterbildung fördere definitiv den beruflichen Aufstieg, für 78 Prozent war sie Anlass für eine Gehaltssteigerung bei den Arbeitnehmern - allerdings mit einer Einschränkung: Entscheidend sei die Eigeninitiative des Mitarbeiters, sich beruflich weiterbilden zu wollen. Für 83 Prozent der Befragten war das ausschlaggebend. Geht es um die Einstellung neuer Mitarbeiter, schauen gar 77 Prozent auf diese Eigeninitiative.

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