Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden, lautet ein bekannte Bonmot von Konrad Lorenz. Tatsächlich kommt es in unserem Arbeitsalltag immer wieder zu Missverständnissen und zweideutiger Kommunikation, die allen Beteiligen das Leben aber auch den Job schwer macht. Vor allem Führungskräfte sind gut beraten, möglichst klar und eineindeutig zu sagen, was sie wollen. Andernfalls ist Ärger programmiert: bei den Chefs, weil sie glauben, die Mitarbeiter würden ihre Anweisungen ignorieren; bei den Mitarbeitern, weil sie nicht erkennen, was sie falsch gemacht haben sollen.

Was passiert, wenn man seine Aussagen nicht wirklich eindeutig formuliert und zu viel Interpretationsspielraum lässt, veranschaulicht auch der folgende amüsante Witz:

Ein Mann fährt mit seinem Auto an die Tankstelle. Der Tankwart beobachtet ihn beim Tanken – bis er feststellt, dass auf dem Rücksitz ein Pinguin sitzt und den Mann darauf anspricht. “Ja”, sagt der Autofahrer, “das ist ein Pinguin. Den habe ich heute morgen am Straßenrand aufgelesen, und offengestanden weiß ich noch nicht, was ich mit ihm anstellen soll.” “Fahren Sie mit ihm doch in den Zoo”, schlägt der Tankwart vor. Der Mann nickt – “Ein guter Vorschlag!” -, zahlt und fährt davon.

Am nächsten Tag kommt derselbe Mann mit seinem Auto erneut an die Tankstelle. Der Tankwart kann es kaum glauben: Der Pinguin sitzt noch immer auf dem Rücksitz, nur hat er diesmal auch noch eine Sonnenbrille auf. “He! Wollten Sie mit dem Pinguin nicht in den Zoo fahren?”, fragt der Tankwart verdattert. “Ja”, antwortet der Mann. “Da waren wir auch. Und der Pinguin hatte so viel Spaß dabei, dass ich mir überlegt habe, mit ihm heute auch noch an den Strand zu fahren…”