“Eigentlich sollte ich den Job wechseln und diesen Saftladen hinter mir lassen.” Dieser oder ähnliche Sätze stehen meist am Ende einer langen – und negativen – Entwicklung. Über Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre haben sich viele Probleme und Enttäuschung angestaut, bis Sie frustriert zu dem Schluss kommen, dass Sie es in dieser Firma keine Minute mehr aushalten.
Und dennoch, trotz aller Enttäuschung, ist Ihre Entscheidung noch nicht definitiv gefallen. Ein Restzweifel bleibt. Was ist, wenn Sie nicht sofort einen neuen Job finden? Vielleicht sind Sie ja auch nur zu empfindlich und die Probleme sind gar nicht so gravierend, wie Sie denken? Ihre Vorsicht in Ehren, doch spätestens wenn Sie mehr als fünf der folgenden elf Zeichen an Ihrem Arbeitsplatz erkennen, wird es höchste Zeit für einen neuen Job.
11 sichere Zeichen, den Job zu wechseln
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Überstunden – Wenn Sie um zehn Uhr abends nach Hause kommen, wundert sich Ihre Familie, dass Sie schon zu Hause sind. 60 Stunden Wochen sind die Regel und Sie übernachten häufiger im Büro als in Ihrem eigenen Bett. |
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Ablenkung – Den größten Teil Ihres Arbeitstages verbringen Sie damit, Arbeit vorzutäuschen und auf Facebook und Co. die Zeit totzuschlagen. Und zwar jeden Tag. |
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Scham – Wenn Sie nach Feierabend nach Ihrem Job oder Ihrem Arbeitgeber gefragt werden, erfinden Sie Ausreden, statt Ihre Firma zu nennen. |
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Lästern – Nach Feierabend lästern und schimpfen Sie die ganze Zeit über Ihren Arbeitgeber. Auch online machen Sie Ihrem Ärger – unter einem Pseudonym – in verschiedenen Foren Luft. |
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Arbeitsbelastung – In den letzten zwei Jahren hat sich Ihr Arbeitsaufwand extrem erhöht, an Ihre letzte Gehaltserhöhung können Sie sich jedoch nicht mehr erinnern. |
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Alpträume – Nachts träumen Sie von Ihrem Arbeitsplatz. Diese Träume beginnen immer als Albträume und werden erst positiv, nachdem Sie die Firma – im Traum -dem Erdboden gleich gemacht haben. |
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Kollegen – Ihre Kollegen nerven Sie nur noch und Sie können diese Nasen echt nicht mehr sehen. Ihre Abneigung wächst täglich. |
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Chef – Sie können Ihren Chef seit Jahren nicht leiden und das beruht eindeutig auf Gegenseitigkeit. |
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Stress – Sie sind dauernd gestresst und Entspannung kennen Sie nur noch aus Büchern. Ihrem Arzt geht es genau so. |
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Krankheit – Sie sind bei Ihrem Arzt Stammkunde und sind regelmäßig mehr als sechs Wochen im Jahr krank. Ihr Arzt spricht dauernd über Fremdwörter wie Burnout, doch das ignorieren Sie Seite Jahren. |
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Tagesstart – Ihr erster Gedanke nach dem aufwachen ist “Muss ich da wirklich hin?”. Spontan fallen Ihnen ungefähr tausend Dinge ein, die Sie lieber tun würden, dennoch quälen Sie sich mühsame aus dem Bett und zur Arbeit. Dieses Ritual wiederholt sich jeden Morgen. |
Jobwechsel – aber richtig
Sie haben mehrfach zustimmende genickt und viele Zeichen auf der List wiedererkannt? Dann wird es höchste Zeit, sich um einen neuen Job zu kümmern. Damit Ihr Jobwechsel erfolgreich ist, empfehlen wir Ihnen die folgenden Artikel als Grundlage für Ihre Bewerbungsstrategie.
- Bewerbungsmappe – Bei Bewerbungen in Papierform kommt nach wie vor die gute alte Bewerbungsmappe zum Einsatz. Was genau hinein gehört und was Sie achten sollten, erläutert unser Artikel.
- Bewerbungsanschreiben – Alles rund um das Anschreiben, die wichtigen Inhalte, Aufbau und Formulierungen finden Sie in unserem großen Dossier zum Bewerbungsanschreiben.
- Lebenslauf – Wie sieht der perfekte Lebenslauf aus? Auf was achten Personaler, was sollten Sie auf jeden Fall vermeiden? Antworten auf diese und alle anderen Fragen rund um den Lebenslauf finden Sie in unserem Dossier zum Thema.
- Bewerbungsfoto – Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, daher sollten Sie bei Ihrem Bewerbungsfoto auf einige Dinge achten. Welche das sind, wissen Sie spätestens nach der Lektüre unseres Dossiers.
- Eigenmarke – Soziale Netzwerke die Facebook, Google und Co. spielen auch bei der Bewerbung ein immer größere Rolle. In unserem Artikel finden Sie alle Informationen rund um Social Media in der Bewerbung.
Und wenn Sie sich von der Masse der Bewerber durch einen besonderen Touch abheben wollen, nutzen Sie doch einfach ein Video, um sich bei Ihrem potentiellen Arbeitgeber vorzustellen. Jochen Mai erklärt Ihnen, wie Sie dieses Medium optimal nutzen.
Die Serie rund um den Jobwechsel
Dieser Artikel gehört zu einer fünfteiligen Reihe rund um das Thema Jobwechsel. In dieser Reihe sind folgende andere Artikel erschienen.


















Uwe
Zu 8.): Das sollte glaube ich “Pseudonym” statt “Synonym” heißen, oder?
Christian Mueller
Gut aufgepasst ;-). Danke Uwe
Uwe
Follower Power FTW ;-)
Christian Mueller
Absolut ;-)