Das Büro, in dem wir arbeiten, hat enormen Einfluss auf unsere Produktivität. Die Einrichtung, die Möbel, die Fenster, die Wandfarben, die Größe und Deckenhöhe, das Licht – all das wirkt sich auf unser Wohlbefinden, aber eben auch auf unsere Motivation und Kreativität aus. Und auf die Jobzufriedenheit: Bis zu 25 Prozent nimmt die Gestaltung des Arbeitsplatzes darauf Einfluss, hat etwa eine Studie des British Council for Offices herausgefunden. Zweites Ergebnis: Je angenehmer das Büro, desto geringer der Krankenstand. Bis zu 15 Prozent mache der Effekt aus.
Gerade in Großraumbüros kommt es jedoch immer wieder zu atmosphärischen Störungen zwischen Kollegen, weil die sich nicht auf eine gemeinsame Zimmertemperatur einigen können. Dem einen ists zu warm, der anderen zu kalt. Wieder ein anderer braucht frische Luft und offene Fenster, worauf sich ein anderer über Zug beschwert. Tja, einen wirklichen Mittelweg wird es da wohl nie geben. Oder vielleicht doch?
Finnische Forscher der Universität von Helsinki haben das inzwischen genauer untersucht und herausgefunden: Es gibt so etwas wie die ideale Bürotemperatur. Und sie liegt bei exakt 22,2 Grad Celsius. Schon kurz darüber sinke die Produktivität. Oder wie die Forscher errechnet haben wollen: Für jedes Grad, was davon abweicht, sinkt die Effektivität der Mitarbeiter um zwei Prozent.






