Immer mehr Firmen setzen bei Ihrer Suche nach neuen Mitarbeitern auf Facebook, Google+, Xing, Twitter und andere Soziale Netzwerke. Das es sich dabei nicht um eine reine Behauptung, sondern um eine beobachtbare Entwicklung handelt, belegen die folgenden Zahlen. 75 Prozent aller Firmen suchen potentielle Mitarbeiter in Sozialen Netzwerken, 2012 wird diese Zahl auf 80 Prozent steigen. Diese Daten gelten zwar für den amerikanischen Job-Markt, die Tendenz ist jedoch auch in Deutschland deutlich sichtbar.Die unten stehende Infografik von The Degree 360 zum Thema hat noch viel mehr zu bieten.
84 Prozent aller Arbeitgeber, die Social Media für das Recruiting nutzen, sind beispielsweise der Überzeugung, dass sie dort Bewerber finden, die sie auf anderen Kanälen gar nicht mehr erreichen. Daher überrascht es nicht, dass Recruiter in den Sozialen Netzwerken deutlich mehr Zeit – 58 Prozent – mit der aktiven Suche nach Kandidaten als mit dem Veröffentlichen von Stellenangeboten – 49 Prozent – verbringen.
Kreative und kompetente Bewerber sind gefragt
Social Media sind dabei keine Einbahnstraße, denn auch Bewerber können von den zahlreichen Möglichkeiten und Kanälen profitieren. Dabei muss zwischen der aktiven und der passiven Jobsuche in den Sozialen Netzwerken unterschieden werden, Jochen Mai macht den Unterschied im folgenden Video deutlich.
Eine Kombination verschiedener Kanäle ist für die Jobsuche die beste Strategie. Ein Bewerber kann beispielsweise ein eigenes Blog starten und gleichzeitig auf Twitter den Karriere-Accounts der in seiner Branche relevanten Unternehmen folgend. Dass sich der Bewerber – zumindest mit einem vollständig ausgefüllten und gepflegten Profil – auch auf Facebook, Xing und Google+ präsentieren sollte, versteht sich von selbst.
Die Jobsuche per Social Media ist sicherlich keine Wunderlösung, die über Nacht den neuen Job bringt. Doch mit konstanter Arbeit können Bewerber eine große Reichweite erzielen und die wichtigen Personaler erreichen. Wer es etwas kreativer mag, kann sich an erfolgreichen Video-Bewerbungen oder Google Ad Words-Kampagnen ein Beispiel nehmen.
Das sich die Jobsuche in Sozialen Netzwerken lohnt, zeigt die eingangs erwähnte Infografik, die Sie unten sehen. Haben Sie bereits Erfahrungen mit der Jobsuche in Sozialen Netzwerken gemacht?

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jochen
Toller Artikel. Was mich allerdings noch sehr interessieren würde ist, wie ich auf den Jobsites wie stepstone, monster etc. eine “coolen” Vita einstellen kann, die dann auch zündet. FB Profile machens zwar auch möglich, oder Flavors.me dennoch…
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