Der Job macht keinen Spaß mehr, der Chef ist ein Ekel, die Kollegen nerven und die Arbeit macht krank… Es gibt viele gute Gründe für einen Jobwechsel. Denn so wie man zu früh aufgeben kann, gibt es dafür auch ein zu spät. Es gibt aber auch viele weniger gute Gründe für eine Kündigung. Etwa spontaner Frust oder die naive Vorstellung beim nächsten Arbeitgeber sei alles perfekt. Damit ein Jobwechsel wirklich gelingt, sollte man seine Motive, aber auch die Ziele genau kennen und analysieren.
Als Anregung haben wir heute Morgen eine Twitter-Umfrage gestartet und unsere Leser und Follower gefragt: Wann wird es Zeit, den Arbeitgeber zu verlassen? Und das haben die Leser geantwortet:
| Annellchen | Wenn man innerlich mit den Augen leiert, sobald man das Büro betritt. | |
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Krimimimi33 | Wenn einen die Aussicht zu bleiben nicht mehr motiviert. |
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Cosmicbandito | …immer wenn mich ein Job so sehr anödet, dass ich jede Woche Lotto spiele, weil ich hoffe der Gewinn bringt mich aus dem Job. |
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Asinuz | Bei festgestellter innerer Kündigung. |
| dacpep | Wenn einem der Job keinen Spass mehr macht. | |
| larsbas | Wenn man unzufrieden ist (warum auch immer) und ernsthafte Versuche, die eigene Situation zu verbessern, erfolglos waren. | |
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MarcelGabor | Wenn die Arbeit zu monoton wird und keinen Spaß mehr macht. |
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ConnyGoesEbiz | Wenn man sich schon Samstag morgen vor Montag graut! |
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Gismo78 | Wenn es trotz aktuell gut laufendem Job keine Perspektive gibt. |
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talential | Den Arbeitgeber sollte man verlassen, wenn man sich nicht mehr auf die Arbeitsinhalte oder das Arbeitsumfeld freut. |
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NDU_Team | Wenn man alles, was es im Unternehmen zu tun gibt schon gemacht hat. |
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PickiHH | Nach 5-6 Jahren. |
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larosadelmundo | Wenns nach mir ginge: schon lange. |
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Ina_Steinbach | Wenn man sich nicht mehr weiterentwickeln kann. |
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textzicke | Wenn er mehr Energie saugt, als das Gehalt in Geld aufwiegen kann. |
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derWebarchitekt | Wenn man sterbens unglücklich ist. |
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timmes | Wenn man sich nicht mehr wohl fühlt und auf einer Stelle steht, weil man trotz Leistung nicht gefördert wird. |
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CFahrenbach | Wenn der Gedanke “noch mindestens x Jahre im Job bleiben…” mit “…müssen” statt “…dürfen” endet. |
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gigold | Wenn es keinen Spass mehr macht & keine Herausforderung mehr birgt. |
Und hier noch ein paar Antworten via Google+
| Frank Roth | Wenn die Aufgaben oder die Kollegen oder der Chef nicht mehr auszuhalten sind. Sind zwei von drei in Ordnung, steigt die Verweildauer. | |
| Margit Rambow | Wenn der Chef einfach nicht mehr zu ertragen ist! | |
| Kerstin Genilke | Wenn einem die Arbeit keinen Spaß macht. Chefs kann man zur Not auch aussitzen, manchmal erledigt sich das “Problem” von allein. | |
| Manuel Koelman | Wenn die Arbeit zum Job wird. Zumindest ist das der Zeitpunkt wo man über Veränderungen nachdenken sollte. Dies können auch Veränderungen beim aktuellen Arbeitgeber sein. | |
| Lilly Biester | Wenn man Morgens keine Lust mehr zum aufstehen hat und hofft, dass der Tag schnell rumgeht… | |
| Christian Stein | 1. Wenn man sich gerne in eine andere Richtung entwickeln möchte. 2. Wenn man feststellt, dass der eigene Tag nur noch aus Routinen besteht (in diesem Fall, kann man aber vielleicht auch selber etwas tun und muss nicht gleich die Stelle wechseln). 3. Wenn sich die Firma in eine Richtung entwickelt, die man nicht mit sich selbst vereinbaren kann. | |
| Nina Diercks | 1. Wenn man hofft, dass der Tag schnell umgeht, es aber nach drei gefühlten Ewigkeiten doch erst zwanzig Minuten (wenn überhaupt) später ist. 2. Wenn keine Feeback-Kultur existiert.Wenn Leistung nicht anerkannt wird. 3. Und wenn sich all dies in/mit der Firma nicht ändern lässt. Dann sollte es heißen: Abschiedszeit! (Oder man findet’s doch nicht schlimm genug) | |
Fazit
Die Umfrage ist natürlich nicht repräsentativ, zeigt aber zumindest einen klaren Trend: Wenn die Arbeit partout keinen Spaß mehr macht, dann wird es Zeit den Job zu quittieren. Das ist insofern überraschend, weil es sonst immer heißt: Mitarbeiter kommen zu Unternehmen, aber verlassen ihre Chefs. Der Chef wird hier als Hauptgrund aber nur selten genannt. Eher sind es mangelnde Herausforderungen, ein öder Job und langweilige Routinen, die die Mitarbeiter in die Flucht schlagen.
Oder positiv ausgedrückt: Chefs sollten peinlichst darauf achten, dass sich ihre Leistungsträger permanent weiterentwickeln können, Neues erleben und so den Spaß behalten. Sonst sind sie weg.
PS: Die Idee zu der Umfrage stammt allerdings originär nicht von uns, sondern von Linkedin. Auch hier gab es zahlreiche interessante Antworten. Nachlesen können Sie diese hier.























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