Von wegen Rollcontainer, Großraumbüro und wechselnde Arbeitsnischen! Junge Berufseinsteiger der sogenannten Generation Y (auch Millennials genannt) erwarten von einem Top-Arbeitgeber heute einen eigenen Schreibtisch im Büro, flexible Arbeitszeiten (auch Heimarbeit) sowie ein bezahltes Diensthandy. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Johnsons Global WorkPlace Solutions (pdf), an der weltweit über 3500 junge Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren teilnahmen, davon etwa ein Viertel aus Deutschland. Kernfragen: Wie wünschen Sie sich ihr künftiges Arbeitsumfeld? Auf welche Ausstattungsmerkmale achten Sie? Und welche überzeugen Sie schließlich, es mit einem Top-Arbeitgeber zu tun zu haben? Herausgekommen ist dabei das:
Für die Unternehmen macht allein dieses Ergebnis ein deutliches Umdenken erforderlich. Statt weiterhin auf Großraumbüros nach dem amerikanischen Vorbild zu setzen und kostengünstige Hot-Desking-Systeme auszubauen, sollten sie besser in bewährte Zwei-Mann-Büros und lange Flure investieren, um weiterhin für die nachwachsende Generation attraktiv zu bleiben. Denn genau das wünscht sich der Nachwuchs: Rückzugsräume, keine Massentierhaltung.
Ferner wünschten sich die Befragten auch den verstärten Einsatz moderner Kommunikationswege – etwa über Blogs, Sozialer Netzwerke, Videokonferenzen. Insbesondere um so flexibel zwischen Arbeit und Freizeit hin- und herwechseln sowie beide Pole besser ausgleichen zu können.
Die Generation Y ist leistungswillig, resistent gegenüber Hierarchien und hat den schnellen Lebens- und Arbeitsrhythmus des mobilen Internets voll verinnerlicht. Unter den Millennials existieren allerdings auch hohe Erwartungen an den zukünftigen Arbeitsplatz – schließlich wird umgekehrt auch von ihnen viel verlangt: ein schnelles Studium mit Bestnoten, viel außeruniversitäres Engagement und Auslandserfahrung. Wer daher beim Kampf um die Nachwuchstalente punkten will, sollte also unbedingt einige der genannten Anforderungen erfüllen.
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