1. Nicht jammern! Jammerer wirken weder souvrän, noch eröffnen sie sich mit diesem Verhalten irgendwelche Verhandlungsoptionen. Sehen Sie es von der Warte: Sie sind offenbar ein Leistungsträger. Sie sind nicht nur bereit, mehr zu leisten, als man von Ihnen erwartet – Sie beweisen auch tagtäglich, dass Sie mehr können, als man laut Arbeitsvertrag eingekauft hat. Durch Ihre vielen Jobs entwickeln Sie nicht nur mehr und neue Fähigkeiten, Sie werden auch ein Stück unentbehrlicher für Ihren Arbeitgeber.
  2. Erinnern! Chefs neigen zu Arbeits-Alzheimer und haben einen natürlichen Erinnerungsdefekt, welche Aufgaben sie schon vergeben haben, Motto: So lange es gut läuft und sich der Mitarbeiter bewährt, bekommt er mehr Arbeit. Deshalb ist es wichtig, das wahre Ausmaß seines Tuns immer wieder in Erinnerung zu bringen. Gewiss, manche empfinden das als prahlen. Falsch! Der Prahlhans will für Dinge gelobt werden, die er nicht geleistet hat, Ihnen aber geht es darum, dass Ihre wahre Belastung erkannt wird.
  3. Nachverhandeln! Sei es über mehr Gehalt oder aber über weniger Aufgaben. Ihr Chef kann kein Interesse daran haben, dass seine Leistungsträger wie eine Supernova verglühen. Zudem ist es ein Zeichen von Professionalität, seine Arbeit organisieren zu können – vor dem Scheitern! Idealerweise zeigen Sie dabei gleich Alternativen auf: „Gerne übernehme ich auch diese Aufgabe noch. Wegen Projekt X und Y kann ich dann aber nicht die Qualität liefern, die Sie und ich erwarten. Wie also wollen wir das neu priorisieren?”