Arbeitsmarkt Deutschland
Bosch Hui, Aldi Pfui (Manager Magazin): Robert Bosch, BASF und Volkswagen behandeln ihre Mitarbeiter auch in der Krise besonders fair, Aldi nicht, wie eine Studie zeigt.
Alles halb so wild (FAZ): Frauen verdienen nicht 22, sondern nur fünf Prozent weniger als Männer – will eine Unternehmensberatung herausgefunden haben.
Weniger Lehrstellen (Handelsblatt, Tagesspiegel, Welt): Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag befürchtet, dass in diesem Jahr bis zu zehn Prozent der Ausbildungsplätze wegfallen.
Jobs auf Twitter (Blogaboutjob): Twitterjobsearch heißt die neue Suchmaschine für Jobs, die getwittert wurden. Einfach Jobtitel und Ort eingeben und los gehts. Einziger Haken: Die Personaler selbst sind noch nicht so weit, ihre offenen Stellen zu twittern.
Aufwind dank Frauen (FTD): Je höher der Frauenanteil in den Führungsetagen eines Unternehmens ist, desto geringer war der Kursverfall im Jahr 2008, so eine Studie. Zum Beleg: Bei Hermès stieg der Aktienkurs um 16,8 Prozent – Frauenanteil in der Chefetage: 55 Prozent.
Wohlfühl-Büro gesucht (Focus): Schon minimale Geräusche und fahles Licht senken die Konzentration der Bürokräfte erheblich. Gleichzeitig steigt die Anfälligkeit für Fehler, so Bernd Jödicke von der Konstanzer Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG).
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Arbeitsmarkt international
Im Sturzflug (FTD, Stern, SZ, CNN Money): Die Weltwirtschaft befindet sich im tiefsten Fall seit 60 Jahren, meint der Internationale Währungsfonds. Am härtesten trifft es die USA, Europa und Japan.
Kampf um Talente (Wiwo.de): Auch wenn jedes zehnte Unternehmen Stellen abbauen will, bleiben Fachkräfte gefragt. Vor allem der Konkurrenz wollen die Unternehmen künftig Arbeitskräfte abjagen.
Krise zum Wohlfühlen (Wall Street Journal): Nix Krise – einige US-Firmen bieten ihren Mitarbeitern derzeit sogar Extra-Leistungen.
Im geistigen Exil (Business Week): In den USA ist die Zahl der unmotivierten Mitarbeiter im vergangenen Jahr um 45 Prozent gestiegen. Statt zu gehen, richten diese im Unternehmen Schaden an.
Wie die Krise unser Leben verändert (Telegraph): Heiße Bäder ersetzen das Duschen, die ganze Familie isst mittags wieder zusammen, es wird mehr Zeitloses gekauft – die Rezession nimmt mehr Einfluss auf den Alltag als viele bemerken.
Job als Statussymbol (Time): Seit immer mehr Menschen in den USA den Job verlieren, wird die Arbeit selbst zum Lebensziel und Statussymbol.
Tipps für mehr Erfolg
Deutlicher unterscheiden (Wall Street Journal): Ein Personalberater verrät, wie Führungskräfte sich von der Konkurrenz abheben können.
Sinnvoller konferieren (Ian’s Messy Desk): So werden Meetings effektiver.
Besser lernen (Slacker Manager): Fünf Regeln für produktives Pauken.
Leichter entscheiden (Zenhabits): Sieben Tipps, um sich leichter entscheiden zu können.
Weniger denken (Persönlichkeits-Blog): Warum wir ständig grübeln und was wir dagegen tun können.
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Umfrage der Woche
Nach wie viel Minuten schalten Sie bei einem Vortrag ab? … Mitabstimmen
Vorwochen-Umfrage: 58 Prozent würden Sie sich in der Jobkrise selbstständig machen… Weitere Ergebnisse
Neues aus der Forschung
Höhepunkt mit 22 (Telegraph): Mit 22 Jahren erreicht man seinen mentalen Leistungshöhepunkt, mit 27 beginnt dagegen der geistige Abschwung, so eine Studie der Universität von Virginia.
Trink dich fit (Alcoholism: Clinical & Experimental Research): Gelegentlicher Alkoholkonsum ist gut für Herz und Kreislauf.
Kommunizieren nach Noten (Current Biology): Mehrere Tausend Sprachen gibt es auf der Welt. Eine einzige verbindet uns alle: Musik.
Feste Platte (University of California): Warum das Gehirn einzelne Ereignisse abspeichert.
Gefährliche Erbschaften (Journal of Neuroscience): Intelligenz ist wohl doch erblich. Forscher haben Gene gefunden, die das Arbeitsvermögen des Gehirns steuern.
Mo’ money, mo’ cry (Judgment and Decision Making): Der entscheidende Faktor zum Glück ist nicht die Höhe des Vermögens, sondern die finanzielle Sicherheit.
Einmal ums Blog
20 schlimme Twitter-Fehler (PR-Blogger): Followerzahlen twittern, Guten-Morgen-Grüße versenden, Sinnloses Retweeten ohne Auswahl – alles grundfalsch und ein garantiertes Ärgernis für die baldigen Ex-Follower. Wie die 17 anderen Fehler aus der Liste.
Zwischen den Zeilen (Bewerberblog): Formulierungen, die ein Arbeitszeugnis so richtig mies machen.
Hör! Mir! Zu! (All Things Workplace): So sichern Sie sich die Aufmerksamkeit während einer Präsentation.
Führen, aber richtig (Jon Gordon): Was gute von großartigen Führungspersönlichkeiten unterscheidet.
Gekonnt ignoriert (work.innovation): So landet Ihre E-Mail garantiert ungelesen im Papierkorb.
Nomen est omen (Brazen Careerist): Was die E-Mail-Adresse über die Persönlichkeit aussagt.
Campus-Reports
Bewerber-Flut (FAZ): 386.500 neue Studenten haben sich im vergangenen Jahr an den deutschen Unis immatrikuliert – so viele wie noch nie.
Studenten-Casting (Wiwo.de): Deutsche Top-Universitäten sieben ihre Bewerber zunehmend in ausgefeilten Verfahren aus. Was angehende Studenten dort erwartet.
Manager-Schmieden (Business Week): Die besten Business Schools in Europa.
Netzwerk Spring Break (Business Week): Die Osterferien sind an US-Colleges berühmt-berüchtigt. Doch offenbar nutzen die Studenten die Strand-Partys nicht nur für das Privatvergnügen.
Weniger Angebote (College Recruiter): Die US-Unternehmen sparen inzwischen an Praktikumsplätzen. 2009 gibt es 20 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.
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Worte der Woche:
“Unser Fehler war, dass wir die Zukunft falsch eingeschätzt haben”
Maria-Elisabeth Schaeffler, weiterhin aufrechte Unternehmerin, im Spiegel
“Ich kümmere mich immer erst um die Stärken eines Spielers. Arbeite an den Stärken, dann reduzieren sich die Schwächen von alleine.”
Christoph Daum, Trainer des 1. FC Köln, in der aktuellen Neon
“Ich glaube nicht, dass die Menschen von meiner Person eingeschüchtert waren, sondern von meiner Position. Als Chef eines Großkonzerns kannst Du den Angstschweiß sehen.”
Michael Eisner, Ex-CEO von Disney, verrät dem US-Magazin Esquire seine Lebensweisheiten
Best of Karrierebibel: Die meistbeachteten Artikel der Woche
- Folgeinvestition – Wie entscheiden Sie, wem Sie folgen?
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- Rote Handtasche – Trotz Equal Pay Day: Frauen verdienen 23 Prozent weniger
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