- Aufstiegsziele setzen. Eine Beförderung erfüllt keinen Selbstzweck. Das gute Gefühl der dokumentierten Wertschätzung hält nur kurz an. Danach sitzen Sie auf einem neuen Posten – und in dem brillieren Sie nur, wenn es Sie Ihrem Ziel näher bringt. Die Sache hat aber einen doppelten Effekt: Wer sein Ziel kennt, kann darauf hinarbeiten und Chefs (subtil) den Tipp geben, dass man sich in diese Richtung entwickeln möchte. So sind Sie auch auf dessen Radarschirm, wenn die entsprechende Stelle frei wird.
- Karrierechancen schaffen. Karriere ist kein Zufall, sie wird gemacht. Vor allem vor einer Beförderung ist entscheidend, sich um entsprechende, vorbereitende Projekt aktiv zu bewerben, Verantwortung zu übernehmen, Erfahrungen zu sammeln – und natürlich Erfolge. Die machen Sie und Ihr Potenzial sichtbar und stärken Ihre Reputation. Wichtiger noch: Sie demonstrieren den Willen und das Können, diesen Job mit Mehrwert zu füllen. Kurzum: Sie sorgen für Ihre eigene Weiterentwicklung. Und wer will so jemanden aufhalten?
- Beförderungspläne modifizieren. Nicht nur Sie, auch Unternehmen und Geschäftsmodelle entwickeln sich weiter. Das macht so manche Beförderungspläne obsolet: Ihr Chef und Mentor kündigt, die Wunschabteilung wird ausgelagert, die Zielposition gestrichen… Dumm gelaufen. Aber auch eine Chance, aus der neuen Situation neue Perspektiven und Optionen zu entwickeln, etwa weil der Chefposten jetzt frei ist. Bleiben Sie also anpassungsfähig. Und vernachlässigen Sie trotzdem niemals den aktuellen Job! Bis zur Beförderung bleibt der Ihre Hauptreferenz.