Gestern schrieb ich darüber, dass zunehmend mehr Menschen sich im Internet einen Namen machen wollen. Personal Branding heißt das im Fachjargon. Alle, die daran zweifeln, dass es sinnvoll und vorausschauend ist, seine Marke im Internet aufzubauen und zu pflegen, sei dieser Artikel empfohlen. Er listet die Opportunitätskosten von Personal-Branding-Gegnern. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Sie werden weniger Gelegenheiten haben, sich von der Masse abzuheben.
  • Sie werden kein Forum haben, um mit anderen Ihr Wissen und Ihre Expertise zu teilen.
  • Ihre Leistungen und Erfolge werden im Netz weitgehend unbemerkt bleiben – insbesondere von denen, die Ihnen vielleicht einmal weiterhelfen könnten.
  • Berufliche Chancen werden an Ihnen vorbeiziehen, denn sie haben dann auch keine Chance, Sie zu finden.
  • Sie werden sich gegenüber Ihren Vorgesetzten oder anderen Entscheidungsträgern weniger in Szene setzen können.
  • Auszeichnungen im Job oder gar Beförderungen gehen womöglich an geringer Qualifizierte, weil Ihr wahrer Wert unerkannt bleibt.
  • Ihr Soziales Netz wird kleiner sein. Und Studien belegen immer wieder: Gerade diese informellen Netze haben entscheidende Wirkung auf die Karriere.
  • Google wird Sie seltener (wenn überhaupt) indexieren. Und sollte jemand nach Ihren Talenten suchen, wird er vielleicht vorher viele andere finden.
  • Sie werden einen Nachteil gegenüber allen haben, die Personal Branding betreiben und mit Ihnen konkurrieren.
  • Die Prägung Ihrer Namensmarke übernehmen andere – egal, ob das Ihrem Wunschbild entspricht oder nicht.
  • Den Suchlisten-Top-Rang mit Ihrem Namen hat Ihr Namenszwilling. Hoffentlich ist es eine ehrenwerte Person.
  • Ihre Glaubwürdigkeit steht – zumindest im Internet – auf schwachen Beinen. Sollte jemand Ihren Ruf diskreditieren, steht womöglich dieser Eintrag und viele weitere noch lange oben in den Trefferlisten der Suchmaschinen.
  • Es wird länger dauern, Ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen.
  • Sie werden weniger verdienen als Sie könnten.