Quizfrage: Was haben Dschingis Khan, Atilla der Hunnenkönig, Napoleon, Nikita Chruschtschow, Helmut Schmidt, Wladimir Putin, Silvio Berlusconi und Nicolas Sarkozy gemeinsam? Klar, sie alle waren große Staatsmänner. Aber die Wahrheit ist auch: So groß waren sie gar nicht, eigentlich sogar eher klein. Und doch haben sie es weit gebracht, trotz ihrer eher mikrigen Körpergröße.

Kleine Männer – Vieles wird ihnen nachgesagt: Sie seien eifersüchtiger, ehrgeiziger, hätten ein überdimensioniertes Geltungsbedürfnis und Machtbewusstsein. Und eben nicht zuletzt auch einen Komplex.

Michelle M. Duguid und Jack A. Goncalo von der Washington Universität haben in ihren Untersuchungen noch ein weiteres Merkmal kleiner, aber mächtiger Männer entdeckt: Macht beeinflusst, wie groß wir uns physisch fühlen. Oder anders gesagt: Je mächtiger kleine Männer werden, desto größer fühlen sie sich – und zwar größer als sie tatsächlich sind.

Although a great deal of research has shown that more physically imposing individuals are more likely to acquire power, this work is the first to show that powerful people feel taller than they are.

Nur sagen sollte man das den Napoleons und Atillas dieser Tage freilich nie. Hybris lässt Menschen nämlich schnell wieder klein aussehen.