Das ist jetzt so eine US-Studie vom Typ amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass… Die kann man glauben oder nicht. Oder darüber lachen. Oder nicht. Ich will Ihrer Reaktion jetzt aber wirklich nicht vorgreifen. Entscheiden Sie bitte selbst:
Elaine Wong von der Universität von Wisconsin-Milwaukee und ihre Kollegen (Michael Haselhuhn von derselben Uni sowie Margaret Ormiston von der London Business School) wollen herausgefunden haben: Der Erfolg eines Unternehmens steht dessen CEO buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Genauer gesagt: in dessen Gesichtsform. Oder kurz: Je breiter der Kopf, desto besser für die Company. Bei länglichen Schmalköppen dagegen sollten Sie lieber einen Jobwechsel in Erwägung ziehen und die Aktien verkaufen. Oder so.
Das erinnert Sie jetzt freilich an die Pseudowissenschaft der Physiognomie. Sogar zu Recht. Zwar gibt es in dem Zusammenhang augenfällige Korrelationen – etwa, dass Eishockeyspieler mit Breitschädeln häufiger auf der Strafbank sitzen als ihre Teamkameraden -, doch lassen sich daraus kaum Kausalitäten ableiten. Eigentlich.
Wong & Co. dagegen analysierten für ihre Studie 55 Fotos von CEOs aus Fortune-500-Unternehmen (nur Männer) und verglichen deren Kopfform mit den Ergebnissen, also der performance, der Firmen. Und siehe da: War der Kopf des Top-Managers eher breit als schmal, standen die Unternehmen finanziell besser da. So einfach kann das sein.
So, jetzt Sie…
Achso, meine Reaktion auf die Studie: Hahahahahahahahahahahahaha
PS: Das Foto oben zeigt übrigens Al Capone. Sehr breiter Kopf, sehr erfolgreich, leider kriminell.







Melanie [Mobile]
Oh man!
Da kann man ja auch sagen, dass alle Männer mit kleinen füßen, langen Haaren und mit weißen zähnen mehr Erfolg haben als andere.
Warum macht darüber keiner eine Studie? ;)
Jochen Mai
Weil sich kein Mensch für Männer mit kleinen Füßen interessiert… ;)
Matthias
Ich denke, Steve Jobs ist ein starkes Gegenbeispiel. Sein Gesicht ist alles andere als ”breit”.
Mirko Walter
Steve Jobs hatte aber mal ein breites Gesicht ;)
Mal eine andere These: Manager mit (stärker als üblich) asynchronen Gesichtszügen sind erfolgreicher. Auch dazu passend eine Erklärung: Sie können nicht so sehr über eine tolle Optik punkten und müssen leisten. Oder anders ausgedrückt der Blondinen-Effekt: Hübscher Körper, wenig Bedarf von großer intellektueller Leistung. Ich kenne jedenfalls keine Mathestudentin, der ich auch einen Model-Job zutrauen würde.
Aber ist natürlich genau so ein Käse. Das sind doch eher statistische Phänomene (“Zufall”).