Kopfschmerzen Hausmittel
Obwohl das umgangssprachlich gerne so gesagt wird: Das Gehirn kann nicht heiß laufen. Allerdings kann einem nach viel Kreativität und geistigem Höhenflug schon einmal der Schädel brummen. Tatsächlich leiden über 70 Prozent aller Erwachsenen zeitweise unter heftigen Kopfschmerzen, bei zehn Prozent ist es eine Migräne, also ein einseitiger, pochender und pulsierender Schmerz. Rund 20 bis 30 Prozent der Erwachsenen bekommen einmal pro Monat Spannungskopfschmerzen. Bei etwa drei Prozent sind die dumpf-drückenden Beschwerden sogar chronisch, sie leiden dann im Schnitt an mehr als 180 Tagen pro Jahr darunter. Die gute Nachricht: Es gibt ein paar Hausmittel dagegen...

Kopfschmerzen: Die Ursachen

Die Ursachen für Kopfschmerzen sind vielfältig:

  • Wetterfühligen dröhnt die Birne, weil skandinavische Tiefausläufer mal wieder mit Azorenhochs wetteifern.
  • Anderen hämmert der Schädel, weil sie krumm oder zu nah am Bildschirm sitzen oder eigentlich eine Brille brauchen.
  • Wieder andere leiden, weil ihr Büro schlecht durchlüftet ist oder falsch beleuchtet, weil der Lärm an ihren Nerven zehrt oder Stress und schlechter Schlaf.

Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft unterscheidet mehr als 160 Arten an Kopfschmerzen, darunter die Migräne, den Spannungskopfschmerz, die in Attacken auftretenden einseitigen Clusterkopfschmerzen, bis hin zu Exoten wie Kopfweh bei sexueller Aktivität oder den Donnerschlagkopfschmerz. Der fühlt sich genauso an, wie er heißt.

Kopfschmerzen können aber auch ein Warnsignal Ihres Körpers sein. Etwa dann, wenn Sie es mit eigentlich positiven Einstellungen wie Leidenschaft, Engagement oder Ehrgeiz übertrieben haben – oder wie Paracelsus sagen würde: Die Dosis macht das Gift.

Wer an Migräne leidet, ist hartnäckiger

Kopfschmerzen sind schon alles andere als Kindergeburtstag - aber Migräneattacken sind die Hölle. Dagegen ist kaum ein Kraut gewachsen. Dafür können sich Betroffene wenigstens mit der Erkenntnis trösten, hartnäckiger zu sein als andere.

Bei einer Studie um Peter Kropp vom Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Rostock zeigte sich: Migräne-Patienten suchen aktiver nach Lösungen und geben seltener auf als alle Kontrollgruppen. Und Härtnäckigkeit - das zeigen andere Studien - ist ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor.

12 Hausmittel, wie Sie Kopfschmerzen vermeiden

Kopfschmerzen Tipps HausmittelOb es nun halbseitig im Hirn pocht, ob sich das Stechen vom Nacken her bis in die Stirn zieht oder man sich fühlt, als würde jemand ein Eisenband um den Schädel allmählich enger ziehen – an Arbeiten ist dann kaum noch zu denken.

Eine Studie hat einmal ermittelt, dass etwa die Hälfte der Migränikerinnen und mehr als ein Drittel der betroffenen Männer wegen ihrer Kopfschmerzen durchschnittlich sechs Tage pro Jahr nicht zur Arbeit gehen können.

Zwar gibt es inzwischen einige gute und verlässliche Medikamente gegen Kopfschmerzattacken, darunter etwa...

  • Ibuprofen
  • Naproxen
  • Ergotamin

Vor deren Anwendung sollten Sie jedoch immer Ihren Arzt oder Apotheker fragen! Sie können aber noch etwas anderes tun, um den Schmerz zu bekämpfen – oder noch besser: ihn erst gar nicht entstehen zu lassen. Hier ein paar Hausmittel gegen Kopfschmerzen:

  1. Trinken.

    Richtig trinken ist die natürlichste und beste Prophylaxe gegen Kopfschmerzen. Trinken Sie viel frisches Wasser (weniger Kaffee oder Tee), bis zu zwei Liter Flüssigkeit sollte ein Erwachsener pro Tag zu sich nehmen.

  2. Massieren.

    Eine leichte Schläfenmassage kann den akuten Schmerz manchmal lindern. Dazu reiben Sie mit leichtem Druck von zwei Fingern sowie langsam kreisenden Bewegungen auf Schläfe oder Nacken. Wenn Sie einen hilfsbereiten Kollegen haben, kann der mit seinen beiden Daumen und etwas Akupressur den Nacken bearbeiten. Dabei drückt man mit den Spitzen der Daumen auf bestimmte Muskelregionen, bis der Behandelte ein deutliches Druck-, Taubheits- und Schweregefühl bekommt. Ziel ist, dadurch die Durchblutung anzuregen und Blockierungen in den Meridianen zu beseitigen. Oft reichen dafür schon fünf bis zehn Minuten.

  3. Naturmittel.

    Gegen Kopfschmerzattacken können auch einige Naturextrakte helfen: Reines Pfefferminzöl zum Beispiel erweitert die Gefäße, fördert die Durchblutung und entspannt die Muskeln, wenn Sie es zum Beispiel in die Schläfen einreiben. Nebenwirkungen sind mir nicht bekannt, für Kleinkinder und Säuglinge soll es jedoch ungeeignet sein. Pestwurzextrakt beziehungsweise die Wirkstoffe Petasin und Isopetasin wirken krampflösend und entzündungshemmend und helfen damit besonders bei Spannungskopfschmerzen und Migräne. Eine Studie zeigte, dass eine dreimonatige Pestwurzkur Migräneattacken um über 50 Prozent reduzierte. Der Stoff ist jedoch nicht immer magenverträglich. Und bei all diesen Mitteln gilt: Fragen Sie vorher trotzdem immer Ihren Arzt oder Apotheker!

  4. Essen.

    Gesunde, vitaminreiche Kost macht nicht nur fit, sie wehrt auch Kopfschmerzen ab. Essen Sie viel frisches Obst im Büro, keine Vitaminpillen. Die sind kein Ersatz. Andere Nahrungsmittel wiederum sollten Sie meiden, weil die darin enthaltenen sogenannten biogenen Amine Kopfweh auslösen können. Zu diesen Triggern gehören Rotwein, Schokolade, Käse, Weizenbrot oder Schweinefleisch. Auch auf den Geschmacksverstärker Glutamat reagieren manche mit Kopfschmerzen.

  5. Bewegung.

    Die brauchen vor allem Hals und Nacken. Insbesondere Menschen, die den ganzen Tag tumb in den Bildschirm glotzen, sind gefährdet in diesem Bereich zu verspannen. Bei Verspannungskopfschmerzen helfen oft schon leichte Streck- und Dehnübungen. Profis nutzen auch Yoga. Das lässt sich allerdings nicht in jedem Büro realisieren.

  6. Sitzen.

    Wer acht Stunden am Tag auf seinem Bürostuhl hockt, darf sich nicht wundern, wenn sein Körper in sich zusammensackt. Die krumme Sitzhaltung – auch hervorgerufen durch eine zunehmend erschlaffende Bauchmuskulatur – ist eine der Hauptursachen für die unter Büroarbeitern weit verbreiteten Rückenschmerzen und ein klassischer Kopfschmerzauslöser. Versuchen Sie deshalb häufiger Ihre Sitzposition zu wechseln (das trainiert die Muskeln). Sitzen Sie bewusst aufrecht und gerade. Stehen Sie öfter auf und gehen Sie ein paar Schritte über den Flur (vielleicht, um einen Kollegen zu besuchen) und achten Sie auf eine ergonomisch richtige Tisch- und Stuhlhöhe: Wenn Sie aufrecht sitzen, sollten Ihre Unterarme waagerecht auf dem Tisch aufliegen können.

  7. Lüften.

    Sauerstoff ist der Treibstoff für Ihre grauen Zellen. Führen Sie ihnen deshalb regelmäßig Frischluft zu – verbrauchte Luft macht einen Brummschädel. Die Raumtemperatur sollte zwischen 19 und 22 Grad liegen. Und achten Sie im Sommer wie im Winter auf ausreichend Luftfeuchtigkeit. Pflanzen erzeugen ein gutes Raumklima, zur Not tut es aber auch eine Schale mit Wasser (das Sie bitte täglich wechseln – Fäulnisgefahr). Seien Sie indes vorsichtig mit Raumparfüms. Per se schaden sie nicht, sie können aber die Luft frischer erscheinen lassen als sie tatsächlich ist.

  8. Licht.

    Das Büro sollte gleichmäßig ausgeleuchtet und der Bildschirm nicht direkt beschienen werden. Zu starke Kontraste (Bildschirm im Gegenlicht vor dem Fenster) können die Augen übermäßig anstrengen und entsprechend zu Augenflimmern, abendlichem Augenbrennen oder eben Kopfschmerzen führen.

  9. Kälte.

    Ein Rezept aus Omas Zeiten ist, die Unterarme für wenige Minuten in kaltes Wasser zu tauchen und danach kräftig abzurubbeln. Funktioniert wirklich.

  10. Ruhe.

    Baulärm, Straßenlärm, lautes Telefonklingeln, Faxgeräte, Drucker und Kopierer, sogar Lautsprecher in menschlicher Gestalt können empfindlich an den Nerven zehren. Versuchen Sie solche Störquellen zu minimieren, indem Sie etwa lärmende Geräte soweit wie möglich aus dem Büro verbannen und Kollegen bitten leiser zu sein. Letztlich haben alle etwas davon. Ansonsten: Ziehen Sie sich regelmäßig in kleine Ruheoasen zurück, etwa in die Kantine nach der Rushhour.

  11. Entspannen.

    Multitasking oder das ständige parallele E-Mailen, Telefonieren und Arbeiten sind Gift für die Nerven. Schalten Sie deshalb zwischendurch immer wieder mal ab, sprichwörtlich. Also: Handy aus, Telefon aus, E-Mail aus, PC aus, Tür zu, Licht dimmen, nicht aus dem Fenster starren, sondern einen Punkt im Raum fixieren und versuchen die Gedanken treiben lassen. Auch hierbei reichen meist schon fünf bis zehn Minuten, um aufkommende Schmerzen wieder abklingen zu lassen.

  12. Runterfahren.

    Bei all diesen Tipps: Versuchen Sie unbedingt langsam zu entspannen. Die Wissenschaft kennt das Phänomen der sogenannten Entlastungsdepression: Wer zu schnell herunterfährt, vor allem nach einer besonders stressigen Phase, riskiert erst recht Kopfschmerzen, Erschöpfungsattacken und Übelkeit. Und das sind nur einige Symptome, die eine Studie der holländischen Tilburg Universität auflistet. Erzeugen Sie also bei ersten Anzeichen bloß nicht noch mehr Druck, Motto: "Ich muss ganz schnell den Schmerz loswerden, damit ich weiterarbeiten kann ..." Gehen Sie die Sache lieber ruhig und langsam an, dann entspannen Sie schneller.

All diese Tipps können und sollen freilich eine ärztliche Diagnose nicht ersetzen. Treten bei Ihnen wiederholt Kopfschmerzen auf, ziehen Sie immer auch einen Arzt oder Apotheker hinzu!

Weitere Hilfen gegen Kopf.www:

Kopfschmerzen: Was hilft gegen Alkohol-Kater?

Ditty_about_summer/shutterstock.comDie gute Nachricht zuerst: Wer mit seinen Kollegen regelmäßig gesellig Alkohol trinkt, verdient im Schnitt rund 14 Prozent mehr Gehalt im Vergleich zu den Abstinenzlern. Das fanden zumindest Forscher des National Bureau of Economic Research in Boston heraus. Grund: Geselliges Trinken stärke die Netzwerk-Beziehung und fördere so das sprichwörtliche Vitamin B.

Die schlechte Nachricht: Zu viel Akohol-Konsum führt zu einem mitunter heftigen Kater am Morgen danach.

Vor allem Frauen sind davon betroffen. Kein Scherz! Nach einer ordentlichen Partynacht schlafen Frauen deutlich schlechter als ihre männlichen Kollegen, haben Wissenschaftler um Todd Arnedt von der Universität von Michigan in Ann Arbor festgestellt. Zwar mache der Alkohol müde und helfe beim Einschlafen – in der zweiten Schlafhälfte aber leiden vor allem Frauen unter schlechterer Schlafqualität und häufigen Wachphasen.

Insgesamt 59 Frauen und 34 Männer durften sich dazu erst einmal einen zünftigen Rausch antrinken – bis zu einem Alkoholpegel von rund einem Promille. Pech für die Kontrollgruppe: Sie bekam nur Softdrinks.

Danach ging es für beide Gruppen ins Schlaflabor: Nun maßen die Forscher acht Stunden lang die Schlafqualität ihrer Probanden und ließen sie danach noch Fragebögen ausfüllen. Ergebnis: Trotz gleichen Alkoholspiegels schliefen die Frauen deutlich schlechter als die Männer, hatten mehr Wachphasen und empfanden hernach die Nacht auch als subjektiv unruhiger und weniger erholsam als die Männer.

Studienleiter Todd Arnedt hält Alkohol ohnehin nur bedingt für schlaffördernd. Mehr als beispielsweise 0,2 Liter Wein sollte keiner vor dem Zubettgehen mehr trinken. Auch die Männer nicht. Als Schlummertrunk ist Alkohol also weniger geeignet.

Kater: Die Pille danach

Ob Mann oder Frau: Die Anti-Kater-Pille, die Wissenschaftler von der Universität Los Angeles vor zwei Jahren ankündigten, sollte dem Kater endgültig den Garaus machen. Der Plan: Zwei Enzyme werden in einer kleinen Kapsel in den Körper gebracht, um dort den Alkohol abzubauen - auf ähnliche Weise, wie es sonst die körpereigene Leber tut.

Seitdem hat man von der Anti-Kater-Geheimwaffe nichts mehr gehört. Dennoch begegnen einem in den einschlägigen Online-Shops mittlerweile zahlreiche Präparate in Pillenform, die Linderung speziell gegen Katersymptome versprechen. An deren Seriosität sind erhebliche Zweifel angebracht.

Es gibt deutlich bessere Methoden gegen den Kater zu kämpfen - wie Sie einem Kater vorbeugen und wie Sie ihn wieder vertreiben. Die Tipps könnten Sie übrigens auch geschmeidiger durch die Karnevalstage, über Silvester oder durch Ihre rauschende Geburtstagsparty bringen...

Vor dem Kater

  • Grundlage schaffen

    Das wohlbekannte Hausmannsrezept: Gehen Sie nie auf nüchternen Magen auf die Piste. Fetthaltige Speisen helfen, Alkohol im Körper zu absorbieren und seine Wirkung zu verzögern. Wenn Sie sich mal eine fettige Haxe gönnen wollen, dann heute. Auch Ölsardinen sind ein guter Tipp (wenn auch nicht geschmacklich jedermanns Sache). Und Lachs, Pommes oder auch ein Gläschen Olivenöl, wie der Münchner Immunologe und Katerspezialist Peter Schleicher empfiehlt. Es gibt zudem Menschen, die auf eine große Portion Spaghetti schwören, um den Alkohol quasi „aufzusaugen“. Allerdings ist die Wirkung von Kohlenhydraten nicht abschließend geklärt.

Währenddessen

  • Nicht rauchen

    Die berühmte Zigarette zum Drink: Sie ist für viele unverzichtbar, kann einen Kater allerdings verstärken. Darauf wiesen 2012 Forscher der Brown Universität in Providence hin. Wer parallel zum Alkoholkonsum viel rauchte, hatte demnach häufiger einen Kater - und zudem einen stärkeren.

  • Weißes bevorzugen

    Damit ist nicht das Weißbier gemeint. Aber weißer Wein, Gin oder Wodka sind offenbar wirklich zu präferieren, sofern man einen schlimmen Kater vermeiden möchte. Idealerweise Wodka. Der ist so rein, dass er sogar als leberfreundlich gilt. Der Grund: Dunkle alkoholische Getränke wie Whiskey, Tequila, Bourbon oder Brandy enthalten deutlich mehr Kongenere. Kongenere sind ein Nebenprodukt bei der Gewinnung von Ethanol und verursachen stärkere körperliche Schmerzen. Bourbon zum Beispiel enthält im Vergleich zu Wodka die 37-fache Menge an Kongeneren.

  • Süßes meiden

    Zucker befördert den Alkohol noch schneller ins Blut. Gerade süße Alko-Pops sind daher ein gefundenes Fressen für Ihren Kater. Generell sollten Sie Mixgetränke meiden und bei einer Alkoholsorte bleiben.

  • Langsam trinken

    Pro Stunde baut unser Körper nur rund 15 Milliliter reinen Alkohol ab. Am besten trinken Sie deshalb nicht mehr als ein kleines Bier oder einen Kurzen ("harten" Alkohol) pro Stunde. In jedem Fall sollten Sie Ihre Drinks genießen - und nicht vernichten. Sehr sinnvoll: Zwischendurch immer mal wieder ein Glas Wasser einstreuen. So füllen Sie Ihren Wasserhaushalt wieder auf, der Alkohol verteilt sich stärker.

  • Salziges snacken

    Auch der Griff zu salzigen Snacks wie Erdnüssen und Salzstangen ist im Grunde nicht verkehrt. Er kann und sollte Sie auch dazu animieren, immer mal wieder ein Glas Wasser nachzugießen. Aber: Sofern Sie Ihren Durst ausschließlich mit alkoholischen Getränken löschen, lassen Sie die Snacks lieber stehen. Sonst löschen Sie Ihren Brand nur mit noch mehr Bier und fördern sogar den Kater am nächsten Morgen.

  • Wasser nachfüllen

    Der vielleicht beste Tipp: Greifen Sie direkt vor dem Schlafengehen noch einmal zur Wasserflasche. Am besten trinken Sie einen ganzen Liter (oder einen halben), um den Alkohol kräftig zu verdünnen. Das macht am nächsten Vormittag einen großen Unterschied. Und trinken Sie keinen Schnaps mehr vor der Nachtruhe. Nicht wenige Menschen bekommen nachts einen Schlaganfall, weil Sie über den Alkohol zu viel Flüssigkeit verlieren. Folge: Das Blut dickt ein, thrombotische Verschlüsse, Schlaganfall.

  • Schmerzmittel weglassen

    Vorsicht auch mit Medikamenten! Viele stehen auf den Blutverdünner Aspirin vor dem Schlafengehen. Hilft, ist aber nicht gesund. Noch gefährlicher: Paracetamol mit Alkohol - kann Leberschäden verursachen.

Am nächsten Morgen

  • Rindersuppe trinken

    In den USA gehört die chinesische Suppe Yaka mein zu den traditionellen Kater-Bekämpfungsmitteln. Drin sind Rindfleisch, Nudeln, hartgekochte Eier, grüne Zwiebeln, manchmal Chili-Pulver. Für die Spezialität hat sich auch der Begriff „Old Sober“ eingebürgert. Die gute alte Hühnersuppe oder Gemüsebrühe tun es für den Anfang aber auch.

  • Eier essen

    Warum speziell Eier? Sie enthalten Cysteine. Das sind Aminosäuren, die den Abbau von Acetaldehyd fördern. Und Acetaldehyd wiederum ist ein Hauptverantwortlicher für den Kater am Morgen. Sie können auch mal ausprobieren, ein paar Eier VOR dem Kneipenbesuch zu essen.

  • Spargel speisen

    Koreanische Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass auch Spargel Katersymptome bekämpft. Sie können es ja einfach mal testen, sofern Sie Spargel im Haus haben - oder das Gasthaus nebenan auf der Karte. Viel falsch machen können Sie mit dem ballaststoffreichen Gemüse, das dafür bekannt ist, den Körper zu entgiften, jedenfalls nicht.

  • Kaffee meiden

    Verzichten Sie auf den morgendlichen Kaffee als Therapeutikum. Kaffee verschlimmert nur die Dehydrierung und gleichzeitig die Kopfschmerzen. Wenn Sie auf Ihren Kaffee partout nicht verzichten wollen, dann trinken Sie ihn wenigstens in Kombination mit viel Wasser.

  • Gut frühstücken

    Haferflocken, Getreide- und Sojaprodukte enthalten Vitamin B1. Das Vitamin fördert den Aufbau von Glutarat im Körper, welches wiederum gegen das katertypische Kopfweh helfen soll. Vitamin B1-reiche Alternativen sind Erdnüsse, Kartoffeln, Schweinefleisch und Fisch.

  • Frische Luft

    Ein Spaziergang an der frischen Luft bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern versorgt den Körper mit Sauerstoff. Der Kältereiz am Morgen lindert zudem Kopfschmerzen. Extra-Tipp: Danach Stirn, Schläfen und Nacken mit Pfefferminzöl massieren und auf der Couch eine halbe Stunde ausruhen. Erfrischt und entspannt.

  • Fruchtsaftschorle trinken

    Der beste Tipp ist zugleich der simpelste: viel trinken! Aber nicht Alkohol, sondern Fruchtsaftschorlen und Tee, um dem Körper wieder Mineralien zuzuführen. Und natriumreiches Wasser, das reich an Magnesium ist, aber ohne Kohlensäure. Ein Glas pro Stunde ist ideal. Denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit.

  • Honig nehmen

    Der enthält Friktose - und die hilft anders als Zucker, Alkohol abzubauen. Alternativ gehen auch Tomatensaft, Salzstangen, Rollmöpse, Essiggurken.

  • Konterbier stehenlassen

    Absolut tabu: der erneute Griff zum Alkohol. Der dimmt nur Symptome und verschiebt den Kater weiter nach hinten. Gewonnen ist damit gar nichts.

  • Schlafen

    Schlafen Sie Ihren Rausch gründlich aus. Im Schlaf tanken Sie neue Energie, Ihr Körper regeneriert sich. Und das beste: Sie spüren Ihren Kater dabei gar nicht. Wer schon einen ausgewachsenen Kater hatte, weiß, dass dieser Tipp sehr leicht zu beherzigen ist.

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