Unter dem Titel “Kurz notiert” fassen wir für Sie Neuigkeiten rund um Social Media, Software-Tools und Gadgets zusammen. Dabei handelt sich um Themen für die wir in der vergangenen Woche keine Zeit gefunden haben, die aber trotzdem erwähnenswert sind. Heute geht es um: +++ Googlemail offline nutzen +++ Kriterien für das Outsourcing von Arbeitsplätzen +++ die Aufzeichnung von Skype-Telefonaten +++ Verschlüsselung von E-Mails +++
Googlemail offline nutzen

Googlemail – außerhalb von Deutschland auch Gmail genannt – konnte im Jahr 2009 schon einmal ohne Internetverbindung genutzt werden. Die dafür verwendete Technologie war Google Gears, als dieses Projekt eingestellt wurde, verlor Googlemail damit auch seine Offline-Fähigkeiten.
Dank HTML5 gewinnt Googelmail diese Fähigkeit jedoch zurück. Ein E-Mail-Programm ist dafür nicht nötig, es findet alles im Browser – Google empfiehlt natürlich den Firmen eigenen Chrome – statt. Die Funktion ist natürlich noch im Beta-Stadium. Hier geht es zum offiziellen Blog-Eintrag von Google.
Kriterien für das Outsourcing
Die Infografik von MBA Programminfo stellt eindrücklich den Abbau amerikanischer Arbeitsplätze dar. Interessant sind dabei vor allem die Kriterien, auf die amerikanische Firmen bei der Verlagerung von Aufgaben achten. An erster Stelle stehen – wie erwartet – niedrige Personalkosten, doch schon auf Platz zwei folgt eine gute technische Infrastruktur, an dritter Stelle rangieren dann bereits die Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter.
Skype Telefonate aufzeichnen
Skype wird im beruflichen und privaten Umfeld inzwischen häufig eingesetzt. Gerade bei Coachings oder beruflichen Skype-Telefonaten ist es manchmal sinnvoll, das Gespräch zumindest teilweise auf zu zeichnen. Das kostenlose Programm Free Skype Recorder ermöglicht Ihnen genau das. Bitte denken Sie daran, immer zuerst die Zustimmung Ihres Gesprächspartners einzuholen, bevor Sie ein Telefonat aufnehmen. Hier geht es zum Download.
E-Mails verschlüsseln
Über E-Mails werden täglich sehr viele Informationen ausgetauscht. Dieses sind teilweise sensitiv und sollten geschützt werden. Die Lösung: Die E-Mail verschlüsseln, damit Unbefugte den Inhalt nicht mitlesen können, sollte sie E-Mail abgefangen werden. Mit dem kostenlosen Programm Clickcrypt ist genau das möglich. Weil uns Apple-Fans immer wieder diese Windows FAQ gestellt werden: Ja, die Software ist für die Windows-Plattform verfügbar. Nach der Installation finden Sie in Outlook eine entsprechende Option vor. Das Passwort für die Entschlüsselung sollten Sie natürlich separat – zum Beispiel per Telefon – weiter geben. Das Programm lässt sich hier herunterladen. Mac-Nutzer müssen leider auf eine andere, kompliziertere Lösung zurück greifen.








Veronika Kaiser
Vielen Dank für diese vielfältigen Tipps :). Thunderbird-Nutzer_innen müssen leider auch auf die für Mac-Nutzer_innen beschriebene Lösung zurückgreifen – außer, sie wollen lediglich die Anhänge verschlüsseln, das geht dann auch mit Click Crypt – sogar mit Nicht-Text-Dateien.
Viele Grüße
Veronika Kaiser
Christian Mueller
Hallo Veronika,
stimmt, Thunderbird ist leider nicht wirklich kompatibel zu Clip Crypt. Auf dem Mac nutze ich allerdings eine Lösung, die Plattform übergreifend funktionier und – zugegeben – etwas primitiv ist. Sensitive Daten werden einfach als Anhang in einem verschlüsselten True Crypt Container verschickt. Erspart mir lange Installations-Orgien und funktioniert überall, weil es True Crypt eben für alle wichtigen Plattformen gibt. Gerade gab es erst ein Update auf Version 7, glaube ich.
Gruß,
Christian
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