1 von Jochen Mai am 2. Juli 2008 → Studie in Büro

Kurze Unterbrechung – Instant Messaging ist nützlich

twitter-iconDiese ununterbrochenen Unterbrechungen! Ständig bimmelt das Handy, piept das E-Postfach, ächzt das Instant-Messaging-Programm, wie etwa bei Googlemail, Skype, Twitter & co. Konzentriertes Arbeiten ist so völlig unmöglich. Der rote Faden: längst verloren. Aber stimmt das?

Stimmt nicht, sagen jetzt amerikanische Wissenschaftler von den Universitäten in Irvine und Columbus. In einer Studie über Instant Messaging im Büro, bei der sie 912 Büroangestellte beobachtet haben, kommen sie zum Schluss: Mithilfe dieser Webtools werden unnötige Störungen sogar vermieden. Dann etwa, wenn man dem Kollegen ein paar Fragen stellen will oder muss und mit ihm schnell über die Chatbox Informationen austauscht, statt zig Mails hin- und herzuschicken oder immer wieder anzurufen. Und durch gezieltes Abschalten der IM-Funktion lässt sich zudem klar signalisieren, dass man gerade abwesend ist oder nicht gestört werden will. Überhaupt nutzen die meisten diese Tool, um schnelle Antworten auf aktuelle arbeitsbezogene Fragen zu bekommen und nicht, um damit komplexe Probleme zu klären.

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