Es klingt wie ein Rat von Oma: „Lächle – und du fühlst dich besser!“ Doch Oma hat Recht: Lächeln hebt tatsächlich die Laune – selbst wenn es künstlich oder erzwungen ist.
Untersuchungen von Gelotologen (Lachforschern) konnten zeigen: Unserem Gehirn ist es egal, ob wir aus Freude oder grundlos lächeln. Die daran beteiligten Muskeln (Für ein Lächeln benötigen wir weit weniger Muskeln als für miese Mienen!) signalisieren den grauen Zellen so oder so, dass gegrinst wird, woraufhin diese Glückshormone freisetzen. Diese wiederum wirken motivierend, entzündungshemmend, schmerzstillend sowie angstlösend. Bei einer Studie der Universität Düsseldorf kam 2004 heraus, dass Lachen noch eine halbe Stunde nach dem Betrachten eines lustigen Films zu einer höheren Schmerztoleranz führte.
Der US-Psychologieprofessor David Myers vom Hope College in Michigan wiederum findet eine recht eigentümliche Erklärung, warum so viele Deutsche miesepetrig sind: Die Umlaute ä,ö,ü zwängen die Sprecher zu Gesichtsausdrücken, die negative Stimmungen und Traurigkeit verstärken. Auch darüber kann man lächeln.
Dieser Beitrag ist Teil der aktuellen Gute-Laune-Serie. Darin werden hier im Blog eine Woche lang nur Artikel zu diesem Thema veröffentlicht. Anlass ist meine 10-seitige Aufmacher-Story in der WirtschaftsWoche. Anregungen und Gastbeiträge dazu sind jederzeit willkommen. Die Artikel zur Serie finden Sie auch indem Sie das Stichwort “Gute Laune” im obigen Suchfeld eingeben.







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Lächelnd einschlafen wirkt ebenfalls Wunder: die Nackenmuskeln sind entspannter, die Träume weniger angsteinflössend, die Tiefschlafphase wird schneller erreicht. Einfach beim Einschlafen grinsen….
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