Pro Jahr wechseln hierzulande 3,4 Prozent der Beschäftigten den Job. Eine knappe Mehrheit (52 Prozent) tut dies freiwillig, nahezu jeder Zweite (48 Prozent) muss jedoch unfreiwillig seine bisherige Position aufgeben und womöglich gar den Arbeitgeber wechseln. Das geht aus einer aktuellen Studie (PDF) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zu den freiwilligen Wechslern zählten die Autoren Personen, die selbst gekündigt haben, auf eigenen Wunsch versetzt worden sind oder befördert wurden und damit beispielsweise Managementfunktionen übernommen haben. Unfreiwillig werteten sie jene Wechsel nach einer Kündigung durch den Arbeitgeber oder dem Auslaufen eines befristeten Vertrags sowie die Versetzung auf eine andere Position, die nicht vom Arbeitnehmer ausging.

Interessant dabei ist allerdings, wie sich der Job- oder Positionswechsel auf das Gehalt der Umsteiger ausgewirkt hat. Bemerkenswert: Bei der Analyse der Daten von von 1994 bis 2008 zeigte sich, dass Berufswechsel im Durchschnitt eher mit Einkommenseinbußen verbunden sind. Dies liegt aber vor allem an den zahlreichen unfreiwilligen Wechseln. Bei den freiwilligen Jobwechseln stieg das Jahresgehalt hinterher eher um 13 Prozentpunkte.