Schweben-Luftmenschen-Entspannen
Was heißt es eigentlich produktiv zu sein? Bedeutet es mit besonders wenig Einsatz besonders viel herauszuholen, also effektiv zu sein? Oder bedeutet es, die vorhandenen Stärken und Talente optimal einzusetzen, also effizient zu sein? Oder bedeutet es schlichtweg mehr zu arbeiten? Auf Lifehack fand ich dazu einen äußerst inspirierenden und herausfordernden Artikel, der mal eine ganz andere Sichtweise zur Produktivität etabliert. Etwa, dass produktiv sein ebenso bedeuten kann...

Produktiv sein, heißt...

  • ...als Person zu wachsen.
  • ...sich an der Gemeinschaft mit anderen zu erfreuen.
  • ...stolz darauf zu sein, was man erreicht hat.
  • ...dankbar für seine Talente zu sein.
  • ...sich auf neue Herausforderungen zu freuen.
  • ...anderen Menschen zu helfen.
  • ...Anerkennung zu bekommen.

Dabei zitiert Dustin Wax die jiddische Metapher der Luftmenschen:

Luftmenschen sind Menschen, die in "Luft" investieren - nicht in Greifbares: Sie fokussieren auf Ideen, Gedanken, Träume. Zwar klingt es zunächst ein bisschen abwertend, Luftmensch genannt zu werden. Doch schien mir das immer eine bewundernswerte und anstrebenswerte Eigenschaft zu sein. Luftmenschen wissen etwas, was der Rest von uns nicht weiß: Dass die meisten scheinbar nutzlosen Dinge, die wir tun oft die wichtigsten sind. Also die Dinge, die scheinbar keinen Zweck haben und die wir nur tun, weil sie uns und anderen Spaß machen. Es sind die Dinge, die uns menschlich machen - zu authentischen Personen.

Eine provokante These, die einen zugleich mahnt, dass produktives Arbeiten um der Produktivität Willen allein nicht glücklich macht. Auf lange Sicht wohl auch nicht produktiver.

[Bildnachweis: Odua Images by Shutterstock.com]