von Jochen Mai am 6. Oktober 2008
→ Studie in Büro
Mach mal Pause – Deutsche Pausenkultur in Zahlen
- 45,7 Prozent der Führungskräfte weiteren Pausen neben der Mittagspause. Bei den einfachen Angestellten sind es 89 Prozent.
- 15 Minuten – soviel zusätzliche Pausen gönnen sich Manager im Schnitt am Tag. Ihre Mitarbeiter nehmen sich dafür 40 Minuten.
- 59 Prozent der Führungskräfte begründen dies mit „keine Zeit“, ein Drittel dagegen sagt, dass weitere Pausen nicht vorgesehen sind.
- 65,1 Prozent der Führungskräfte verbringen ihre Kurzpausen am liebsten mit ihren Mitarbeitern. Begründung: gute Gelegenheit zur informellen Kommunikation und Stärkung des Vertrauens.
- 26,5 Prozent der Manager möchten die Pause lieber alleine verbringen, vor allem, „um mal Ruhe zu haben“.
- 9 Prozent möchten die Zeit mit anderen Führungskräften verbringen.
- 60,2 Prozent der Manager nutzen jede Minute und arbeiten auch unterwegs, um ihr Arbeitspensum zu schaffen.
- 69,7 Prozent sind online ständig erreichbar und checken regelmäßig ihre E-Mails.
- 64,8 Prozent der Manager leider unter Kopfschmerzen, Rückenschmerzen (32,8 Prozent) und Schlafstörungen (14,8 Prozent).
- 35,2 Prozent der Manager glauben, dass sie mit zusätzlichen Pausen konzentrierter und effektiver arbeiten würden.
- 21,6 Prozent würden mehr Kurzpausen machen, wenn es angeboten würde.
- 21 Prozent sind davon überzeugt, dass die Stressbelastung der Mitarbeiter durch Kurzpausen gesenkt würde.
- 91,1 Prozent der Manager sorgen in ihrer Freizeit für Ausgleich und Entspannung.
- 78 Prozent machen dazu Sport.
- 22 Prozent lesen.
- 13,8 Prozent verbringen gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden.
- 10,9 Prozent nutzen Wellness-Angebote.
- 3,8 Prozent vergnügen sich mit Theater, Oper, Kino & Co.
Quelle: IWD Forschungsinstitut, 500 befragte Führungskräfte
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1. Kommentar
Kittyluka
06.10.08 um 12:44 Uhr
” 13,8 Prozent verbringen gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden”
Das ist erschreckend.
2. Kommentar
Miriam Semrau
06.10.08 um 17:11 Uhr
Wow, wieder einmal viele Zahlen zum Nachdenken. Schon fast wie bei brand eins :)
Klingt insgesamt nicht nachhaltig, erschreckend passiv und eher nach managen als nach führen. Führung erfordert auch Kreativität. Wo soll die bei der Zeitaufteilung entstehen?
Macht mich sehr nachdenklich. In einigen Zahlen find ich mich ja auch selbst wieder.
3. Kommentar
Roland Kopp-Wichmann
06.10.08 um 18:07 Uhr
Was in der akribischen Liste fehlt, sind wie viel Prozent von Führungskräften Pausen zum Rauchen verwenden, was das die Firma kostet, was das die Krankenkassen kostet und umgerechnet alle Beitragszahler.
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