Immer mehr Unternehmen setzen auf Onlinebewerbungen – teils per Onlineformular, teils per E-Mail. In beiden Fällen ist der Einsatz nicht uneigennützig: Ein digitales Formular ist schlicht schneller und einfacher zu entsorgen als eine Bewerbungsmappe. Umso wichtiger ist es für Jobinteressierte, keine Patzer in die Bewerbung einzubauen – ansonsten landet die mühevoll verfasste E-Mail ganz schnell in der Ablage P (wie Papierkorb).
Wie eine „richtige“ Bewerbung erlaubt auch die Onlinevariante zahllose Fehltritte und Kopfsprünge ins Fettnäpfchen. Die meisten davon sind äußerst unnötig und gut zu vermeiden, wenn Sie sich vorher damit beschäftigen. Daher liefern wir Ihnen heute die wichtigsten…
8 Patzer bei der Online-Bewerbung
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Zu große Datei(en) versenden. Komprimieren Sie, was das Zeug hält! Bei den meisten Personalern liegt die Schmerzgrenze bei drei Megabyte – besser sind eins oder zwei. Allzu hoch aufgelöste Dokumente und Fotos kosten unnötigen Platz. |
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Zu viele Dateien verschicken. Ihre Bewerbung sollte aus einer (!) pdf-Datei bestehen – keine einzelnen Zeugnisse, Fotos und so weiter. Mit der passenden Gratissoftware fassen Sie alle Seiten zu einer Datei zusammen. |
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E-Mail-Adresse nicht checken. Die seriöseste Bewerbung wird zur Lachnummer der Personalabteilung, wenn sie von „schnuckiputz69@xxx.de“ geschickt wurde. Für einen Job kann man ruhig eine passende Zweitadresse anlegen! |
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Betreffzeile vergessen. Das Altbekannte “kein Betreff” erschwert dem Personalverantwortlichen seine Arbeit. Fassen Sie sich einfach kurz: „Bewerbung auf die Stelle als […]“. |
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Etikette vernachlässigen. Auch wenn Sie eine E-Mail schreiben: Jede versendete Nachricht ist zu Beginn ein Nachweis Ihrer Professionalität. Dazu passen Smileys, Abkürzungen und durchgehende kleinschreibung i.d.R. nicht ;-). |
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Foto (schlecht) einscannen. Das Bewerbungsfoto ist (noch) ein elementarer Bestandteil Ihrer Bewerbung – amateurhafte Scanversuche sind zu unterlassen. Tipp: Neue Bewerbungsfotos vom Fotographen gleich auf CD mitgeben lassen. |
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Formular per Copy & Paste ausfüllen. Wenn Sie ein Onlineformular ausfüllen müssen, dann ist das kein Freibrief zur Schlampigkeit. Tippen Sie Ihre Daten neu ein, anstatt sie aus Word herauszukopieren, und kontrollieren Sie gewissenhaft. |
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Testlauf auslassen. Sobald die Bewerbung steht, schicken Sie sie nicht gleich an Ihren gewünschten Arbeitgeber, sondern zuerst an einen Freund. Dieser kann dann prüfen, ob alles so ankommt, wie es soll. |
UPDATE
Einige Leser haben uns auf weitere wichtige Fallstricke aufmerksam gemacht – deshalb hier die Erweiterung:
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Falschen Kanal benutzen. Wenn ein Unternehmen schon die Bewerbung über Online-Formulare anbietet, dann will es auch keine Extra-E-Mails erhalten. Deshalb: Beachten Sie den feinen Unterschied zwischen „Onlinebewerbung“ und „E-Mail-Bewerbung“! |
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Anhang vergessen. Eigentlich offensichtlich – und doch gerne immer wieder gemacht: Sie kreieren eine tolle PDF, schreiben eine professionelle Mail – und vergessen dann, den Anhang auch mitzuschicken. Ärgerlicher geht es kaum – unbedingt vermeiden! |

















Matze
Danke für die Liste wird gleich gebookmarkt!
Einen Punkt würde ich deiner Liste noch hinzufügen:
9. Anhang vergessen !
Passiert jedem mal, kommt bei einer Bewerbung wahrscheinlich trotzdem sehr schlecht an!
Gruß Matze
Felix Hinkeldey
@Matze:
Danke für den Hinweis – wird vermerkt!
Arno.Nyhm
word datei mitschicken anstatt pdf
(als fallstrick wird in word dateien ist auch der noch vorhandene änderungsverlauf)
Pingback: „Abschiedsworte – Heute endet das Praktikum von Felix Hinkeldey“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!
Meike
Was ist bei einer Online-Bewerbung die beste Art, ein Dokument zu unterzeichnen? Sollte man eine Unterschrift einscannen oder in der normalen Fließtextschrift unterschreiben?
Vielen Dank für Ihre Tipps!
Jochen Mai
Üblicherweise füllt man in Online-Bewerbungen Formularfelder aus. Entsprechend besteht keine Option, eine eingescannte Unterschrift einzufügen, sondern nur den Vor- und Nachnamen. Was anderes ist bei Dateianhängen, die man hochladen kann – den Lebenslauf etwa. Der lässt sich durchaus gestalten und in dem Fall würde ich auch die Unterschrift einbauen. Aber trotzdem bitte auf die Dateigröße achten. Wird das Dokument dadurch zu groß, ist die Unterschrift als Schmuck verzichtbar.