Keine Frage, soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook haben enorm dazu beigetragen, dass sich Informationen im Netz in Windeseile verbreiten. Irgendjemand findet einen interessanten Artikel, ein amüsantes Foto, ein lustiges Video und leitet dies an seine Freunde weiter, die an ihre Freunde und so weiter. Es wäre also ein Leichtes zu denken, soziale Netzwerke seien der Kanal, über den sich Nachrichten verbreiten. Denkste! Zusammengenommen sind sie das, aber jeweils für sich genommen ist es ein anders Medium, das für den meisten Buzz im Web sorgt: die gute alte E-Mail.
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die nun ausgerechnet jenes Unternehmen erhoben hat, das einst den “ShareThis”-Button erfand – und es damit kinderleicht machte, etwa Blog-Artikel per Widget an Facebook, Twitter, StumbleUpon oder Posterous weiterzuleiten. Mit rund 200 Millionen Webseiten-Besuchern im Monat und über 130.000 assoziierten ShareThis-Nutzern verfügt das Unternehmen über eine doch recht eindrucksvolle Datenbasis.
Und das kam dabei heraus:
- 46,40 Prozent der Webseiten-Besucher leiten die Artikel per E-Mail weiter.
- 33,32 Prozent schicken die Informationen in ihr Facebook-Netzwerk.
- 14,47 Prozent versenden sie an andere Social Media Kanäle.
- 5,82 Prozent twittern die Beiträge weiter.

Allerdings zeigte die Erhebung auch: Twitter generiert allein 40 Prozent der Klick von weitergeleiteten Artikeln, E-Mail und andere Dienste erreichen zusammen nur 35 Prozent und Facebook lediglich rund 25 Prozent. Man könnte auch sagen: Jeder Link, der an Twitter gesendet wird, erzielt 18 Klicks, verglichen mit drei bei Facebook oder einem via E-Mail. Damit ist Twitter wiederum der effizienteste Distributionskanal.



Pingback: Tweets die „Mails mir! – Wie Artikel im Web weitergeleitet werden“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg! erwähnt -- Topsy.com
Pingback: „Sharing – so machen Sie E-Mail zur Zentrale Ihrer Social Media Kommunikation“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!