Personal branding is about unearthing what is true and unique about you and letting everyone know about it. As a brand, you are your own free agent: you have the freedom to create the career path that links your talents and interests with the right position and the ability to move both vertically and horizontally, now and throughout your career. You can even switch career paths when you feel it is necessary.
So beginnt Dan Schawbel sein neues Buch “Me 2.0″, das sich um das Thema Personal Branding dreht und binnen weniger Wochen nach Erscheinen einige Beachtung in den USA gefunden hat. Ich habe es gelesen und finde es durchaus gelungen. Denn es erklärt pragmatisch und in systematisch aufgebauten Kapiteln, warum und wie man eine Marke im Web aufbauen sollte.
Schawbel weiß, wovon er spricht, schließlich setzt er längst seine eigenen Regeln gezielt ein: Er verfügt über diverse Accounts in Sozialen Netzwerken, betreibt ein (natürlich) gleichlautendes Blog, das Personal-Branding-Blog und hat auch klugerweise schon das erste Kapitel aus seinem Buch online gestellt. Das PDF kann HIER kostenlos heruntergeladen werden.
Das alles hat ihm bereits einige Beachtung in den klassischen Medien gebracht – und noch mehr online. Ich finde, davon lässt sich gut lernen: Einmal, indem man seine Empfehlungen studiert, und indem man beobachtet, was Schawbel selbst so macht. Denn…
Many people may view personal branding as a form of self-promotion and selfishness. In some ways it is, but this doesn’t mean it’s a bad thing! Developing your brand makes you a more valuable asset, whether to the company you work for, a potential employer, or your own enterprise. Don’t forget, it’s your future we’re talking about. Don’t you want to make it a success? Furthermore, by eff ectively branding yourself, your career success will translate into happiness outside the workplace as well.
Personal branding is about unearthing what is true and unique about you and letting everyone know about it. As a brand, you are your own free agent: you have the freedom to create the career path that links your talents and interests with the right position and the ability to move both vertically and horizontally, now and throughout your career. You can even switch career paths when you feel it is necessary.



Marty
ist das 2.0 nicht langsam das Unwort des Jahrtausend?
Marty 0.9
Jochen Mai
Aus Erfahrung weiß ich: Für den Buchtitel können Autoren meist nichts. Das entscheidet fast immer der Verlag, wenn er glaubt, ein Titel verkauft sich so besser.
Jochen N.
Deshalb wahrscheinlich auch der Buchtitel “Karrierebibel” ;-)
…
Nein, kleiner Scherz. Ich liebe diesen Blog…ernsthaft jetzt.
Zum Thema:
Mir macht diese Selbstvermarktung irgendwie Angst. Diese Transparenz, jederzeit “Googlebar” zu sein. Leidet da nicht die Privatsphäre? Ich habe vor einiger Zeit begonnen meine Spuren im Internet zu verwischen, einfach aus dem Grund damit potentielle Arbeitgeber sich nicht vorab ein (je nach Betrachtungsweise schlechtes) Bild von einem machen können. Jeder sollte sich sein eigenes Bild vor Ort.
Okay, wenn man Selbstständig bzw. Freelancer ist macht Selbstvermarktung natürlich wesentlich mehr Sinn und dieser Artikel ist wahrscheinlich auch an jene gerichtet. Aber für Ottonormalverdiener?!…
(Was will ich überhaupt mit diesen Kommentar ausdrücken?!…)
Jochen Mai
@Jochen n.: Ich verstehe absolut, was du meinst. Ja, es hat ein bisschen was von Orwell… Andererseits – und das ist meine These – wird es in Zukunft so sein, dass wer nicht im Internet gefunden wird, die größeren Nachteile haben wird. Insbesondere die kommende Generation wird einen nahezu vollständig digitalisierten Lebenslauf haben. Und schon deshalb sollten sie sich genau überlegen, wie sie diesen selbst beeinflussen und pflegen.
Das Zweite: Wer nicht gefunden wird, der macht sich dann vielleicht eher verdächtig – Motto: Wahrscheinlich hat er was zu verbergen.
So oder so: Es geht ja nicht darum, sich im Netz nackig zu machen. Sondern nur die Informationen, die man will, dann gezielt preiszugeben. Das mache ich ja auch. Ich bin im Netz natürlich auch schon sehr transparent. Aber natürlich habe ich immer noch eine gut geschützte Privatsphäre.
Pingback: „Netzaktivist – Das Tutorial zum Personal Branding“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!