Der Plan war wasserdicht. Ich hatte meine gut dotierte Festanstellung aufgegeben, um frei zu sein. Ich wollte raus aus dem Bürotrott, weg von der Fremdbestimmung, weg von dem Klein-Klein, dem Meetingterror und der Anwesenheitspflicht. Ich hatte mit „Morgen komm ich später rein“ sogar ein Buch darüber geschrieben, dass wir neuerdings arbeiten können, wann und wo wir wollen – Hauptsache, der Job wird erledigt. Und obwohl ich bei der Recherche für das Buch viele fortschrittliche Unternehmen fand, die ihren Mitarbeitern diese Freiheit einräumten und damit sehr erfolgreich waren, wusste ich doch: Mein Arbeitgeber, die Zeitschrift Vanity Fair, gehörte nicht dazu. Und die meisten anderen Medienunternehmen, die ich kannte, auch nicht. Journalisten sind immer im Dienst. Und gefälligst auch immer am Schreibtisch. Es könnte ja etwas passieren.
Also hatte ich beschlossen, mein Konzept des Überallarbeitens, das ich „Easy Economy“ genannt hatte, in dem Status zu erproben, in dem es am einfachsten zu verwirklichen ist: als Selbstständiger.
Ich hatte viele Kontakte, ein vorzeigbares Portfolio, viele Ideen und verlangte einen komfortablen Tagessatz. Ich würde unterwegs von irgendwo auf der Welt Artikel recherchieren und Konzepte entwickeln. Würde, wenn ich wieder in Deutschland war, Verlage und Agenturen beraten oder Vorträge halten. Und sollte ich mal für ein paar Monate Fernweh verspüren, würde ich einfach das nächste Buch schreiben. Auf Bali, in Buenos Aires, Bangkok – oder Born am Darß. Ich sah ein Leben vor mir, wie ich es immer erträumt hatte: unabhängig, kosmopolitisch, komfortabel.
Ich sollte wohl besser meine Reisepläne verschieben, die Kollaborations-Software einmotten und mich um einen ordentlichen 9-to-5-Job bemühen, solange es noch welche gab. Sollte mich freuen, wenn ich jeden Tag an meinen Schreibtisch gehen durfte. An einem dieser Tage, an denen ich mich ernsthaft fragte, ob die Entscheidung, meine Führungsposition in der Redaktion aufzugeben, nicht doch etwas übereilt gewesen war, summte mein Telefon mit einer SMS: „Vanity Fair sofort eingestellt, alle gekündigt“, benachrichtigte mich ein früherer Kollege aus der Redaktionssitzung. Da wusste ich: Es war klüger gewesen, das sinkende Schiff auf eigene Initiative und mit einer Vision zu verlassen, als mich mit schlechtem Gefühl an eine Festanstellung zu klammern, die so fest ja eben doch nicht war.
Meine freigestellten Exkollegen jedenfalls hatten es nicht leicht: Die Kündigung hatte sie überrascht, die meisten hatten keinen Plan B. Dazu kam: Wenn 80 Zeitschriftenmitarbeiter auf einen Schlag nach neuen Jobs suchen, wird es eng. In den folgenden Monaten entpuppten sich viele krisensicher geglaubte Jobs selbst bei Traditionsmarken als sehr wackelig: Märklin, Rosenthal, Schiesser, Karstadt, Opel – Sicherheit fürs Leben war dort, anders als für frühere Generationen, nicht mehr zu finden.
Ich hingegen merkte, dass die anfängliche Auftragsflaute nur an der Unsicherheit der Unternehmen zu Beginn der Krise gelegen hatte. Meine Theorie war doch nicht so blauäugig. Es konnte tatsächlich sein, dass ich mein freies, ungebundenes und glückliches Leben auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten würde führen können.
Inzwischen verdiene ich – vorausgesetzt, ich nehme mir nicht zwischendurch frei – mindestens so viel wie als Festangestellter. Meine Arbeitsweise, manchmal vor Ort im Büro zu sein, manchmal aber auch von einem Café in Lissabon aus zu arbeiten, stellt keiner infrage. Das Leben ist nicht immer einfach, aber näher an die Easy Economy kann man wahrscheinlich nicht kommen.
Ich habe seitdem viele Menschen kennengelernt, denen es ähnlich geht wie mir: Von alten Gewissheiten enttäuscht, haben sie sich entschieden, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und endlich das zu tun, was sie mögen. Sie gründeten ein Unternehmen für elektronisches Lernen, erfanden ein kleines Programm fürs iPhone; sie machten sich mit einer Agentur für Virtuelle Persönliche Assistenten selbstständig, arbeiteten im Winter in Südamerika oder in einem kleinen Häuschen in der Uckermark.
Für manche ist die Lehre aus der Krise, dass sie umso mehr an ihren Sicherheiten festhalten, vor allem: an der Festanstellung, so sie noch eine haben. Das ist verständlich und kurzfristig wohl auch vernünftig, aber auf längere Sicht nicht unbedingt die beste, jedenfalls nicht mehr die einzige Strategie.
Die Krise ist – zumindest gefühlt – schon wieder vorbei, doch sie hat einen grundlegenden Mentalitätswandel bewirkt. Sie war der Katalysator für eine Entwicklung, die Experten schon vorher unaufhaltsam erschien, die nun aber noch einmal beschleunigt, vor allem aber für viele erstmals sichtbar wurde. Am Ende stehen Lebens- und Arbeitsbiografien, die kaum noch etwas mit denen unserer Elterngeneration zu tun haben. Wir machen unsere Hobbys zum Beruf und verlegen unseren Lebensmittelpunkt dorthin, wo wir am glücklichsten und produktivsten sind. Wir müssen uns selbst wie eine Marke positionieren, unsere Stärken ausbauen und Dinge, die wir nicht so gern oder gut machen, an andere Experten auslagern, vielleicht sogar an Dienstleister in anderen Ländern. Wir machen uns leichteren Herzens selbstständig, aber vor allem werden wir selbstständiger denken und fühlen.
Es wird ein gutes, aufregendes und erfülltes Leben sein, aber nicht jeder wird es führen können. Nur jene mit guter Ausbildung, Bereitschaft zu lebenslangem Lernen, kultureller Offenheit, Neugier und Glauben an die eigenen Fähigkeiten werden dazugehören.
Dieser Artikel beinhaltet Auszüge aus Meconomy, dem neuen E-Book von Markus Albers. Darin behandelt er, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden und warum wir uns dazu neu erfinden müssen. Das Buch kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden oder als iPhone-App. Es kostet 9,99 Euro. Karrierebibel-Leser erhalten jedoch exklusiv 10 Tage lang einen Rabatt von 4 Euro. Sie müssen dazu lediglich im verlinkten Shop das Codewort Karrierebibel eintippen und erhalten das Buch automatisch für 5,99 Euro. |
Das heißt zugleich: Viele werden durch dieses Raster fallen. Die neue Arbeitswelt, nennen wir sie „Meconomy“, wird hart werden und sie wird die Gesellschaft in der Mitte spalten. Der Staat, die Sozialversicherungssysteme und viele politische Ordnungsmuster werden sich an diese neue Welt anpassen müssen, wenn sie noch eine Gültigkeit für die Menschen haben sollen. Wer sich statt auf seine Leidenschaften und Fähigkeiten weiter auf die staatlichen Netze, gelernte Routinen und den vertrauten Arbeitsalltag verlässt, wird es schwer haben, wird vermutlich zu den Verlierern gehören.
Für die kluge Zeitschrift Monocle war 2009 das „Rethink year“ – das Jahr des Umdenkens. Die Menschen hätten gelernt, sich auf ihre Fähigkeiten zu verlassen, sagte mir Chefredakteur Andrew Tuck, der Stimmen aus aller Welt zu diesem Thema veröffentlichte: „Es gab schreckliche Verluste für viele, aber auch einige heilsame Korrekturen.“ |
Auch Tuck glaubt, dass es nun einfacher ist, sich neu zu erfinden: „Ich kenne Menschen, die vom Fotoagenten zum Koch umgeschult haben oder vom Banker zum Bauern und die in beiden Bereichen gut sind. Ich finde das toll. Es ist nie zu spät, zu tun, woran einem wirklich liegt.“ Viele hätten in und nach der Krise gelernt, was sie wirklich glücklich macht.
Tu, was Du liebst, heißt es, dann wirst Du keinen Tag Deines Lebens mehr arbeiten. Was früher nach schwülstiger Selbstfindungsromantik klang, wird heute plötzlich möglich. Nicht zuletzt die digitale Ökonomie macht es einfacher und zugleich notwendiger, Zielgruppen, Anhänger und Märkte für Tätigkeiten und Produkte zu finden, für die wir brennen. Das Leben wird zu einem Baukasten der Möglichkeiten. Modular können wir uns genau jene Teile zusammensetzen, die zu uns passen.
Von überall in der Welt tauschen neuerdings Menschen aus über das so genante Lifehacking aus – wie sich die alltäglichen Dinge des Lebens mithilfe von praktischen Tricks und moderner Technik besser bewältigen lassen. Sie versuchen so, ihre persönliche Produktivität zu optimieren, weil der gute alte Bürotag von neun bis fünf zunehmend der Vergangenheit angehört und wir dank diesem Ende der Anwesenheitspflicht erstmals ein wahres Interesse daran haben, Dinge schneller und effizienter geregelt zu bekommen, um danach freizuhaben.
Gleichzeitig machen die neuen Kommunikationstechnologien auf der Basis von Internet und mobilen Services das Bilden, Motivieren und Mobilisieren von Gruppen immer einfacher. So kann heute jeder von uns zum Anführer seines eigenen „Stammes“ werden, wie der Marketing-Experte Seth Godin das nennt. Die heute 18- bis 25-Jährigen gelten schon jetzt als die „kreative Generation“, denn sie sind es gewohnt, nicht nur zu konsumieren, sondern genauso selbstverständlich zu produzieren. Auch dies ist für jeden von uns eine nie dagewesene Chance der Selbstverwirklichung.
Mit der Arbeitswelt verändern sich auch die Geschäftsmodelle. „What would Google do?“, fragt der amerikanische Autor Jeff Jarvis und gibt die Antwort für viele Branchen: Auch sie müssen sich neu erfinden – müssen viele ihrer ehemaligen Geschäftsgeheimnisse offenlegen und ihre Produkte von Kunden und Subunternehmern auf unerwartete Weise remixen lassen.
Chris Anderson, Chefredakteur der klugen Technologiezeitschrift Wired, hat als neuen Trend „Free“ identifiziert – das Verschenken von Produkten und Dienstleistungen, um dann auf verschiedene neue Weisen doch wieder Geld zu verdienen. Fest steht: Viele Geschäftsmodelle wandeln sich gerade grundlegend. Und die meisten Unternehmen haben heute noch keine Antwort auf diese Veränderungen.
Das bedeutet zweierlei:
Wir sind im positiven Sinne auf uns selbst zurückgeworfen. Die kleinste sinnvolle Einheit, auf die wir uns in der Wissensgesellschaft verlassen können, ist unser Kopf. In meinem neuen Buch gehe ich zehn zentralen Entwicklungen nach, die meiner Meinung nach unsere Arbeitsund damit Lebenswelt in den kommenden Jahren prägen werden:
Die Meconomy bringt deshalb aber keine egoistische Lebensanschauung mit sich, sondern befördert eine neue Kultur der Empathie und des sozialen Engagements. Gleichzeitig muss hinterfragt werden, welche Rolle der Staat mit seinen Institutionen dabei spielen kann und welche politischen Reformen jetzt nötig sind.
Die Meconomy ist ein unbedingter Aufruf zur Tätigkeit. Ein optimistischer Gegenentwurf zu Weltuntergangsszenarien, Krisendepression und Passivitätslehren von Durchtauchen, Aushalten und Abwarten. Ein Lebensbaukasten – die Aufforderung, seine Existenz nicht zu erleiden, sondern aktiv zu formen.
Sie betrifft den Einzelnen, der seine Karriere stärker selbst in die Hand nehmen möchte. Aber auch an den Arbeitgeber, der verstehen möchte, welcher Wandel in den Bedürfnissen hochqualifizierter Arbeitskräfte auf sein Unternehmen zukommt. Wir leben in unübersichtlichen Zeiten.
Ich möchte nicht darüber klagen, sondern herausfinden, warum es nicht anders sein kann. Was wir daraus lernen. Und wie wir die neuen Entwicklungen nutzen können, um für uns und unsere Kinder ein besseres Leben zu bauen.
Über den Autor:
Markus Albers lebt als freier Journalist und Sachbuchautor in Berlin. Er schreibt für Monocle, Brand Eins, Die Zeit, GQ und AD. Seine Arbeiten wurden auch in Vanity Fair, Spiegel, Stern, SZ-Magazin und der Welt am Sonntag veröffentlicht.
1. Kommentar
metrohead
25.01.10 um 09:22 Uhr
Sorry, Herr Albers, aber das ist mir dann doch etwas zu unkritisch auf einen fahrenden Medienzug aufgeprungen. Ihre Meconomy nennen andere übrigens prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Ihre Beschreibung einer Welt in der der moderne Tagelöhner seine Arbeit mal am Strand des Atlantik und mal mit Ausblick auf die Ostsee ganz mobil erledigt und wo er heute Koch und morgen schon Medienberater sein kann ist für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung unrealistisch. Ich teile durchaus Ihre Einschätzung der gegenwärtigen Entwicklung, aber ich glaube, dass dies für die Mehrheit der Betroffenen eher den sozialen Abstieg bedeuten wird.
2. Kommentar
M.A.
25.01.10 um 17:32 Uhr
Metrohead, sie sprechen einen wichtigen Punkt an: Das ganze ist für die Mehrheit der Bevölkerung unrealistisch. Ich könnte Wetten, dass fast die komplette Unterschicht Deutschlands nichtmal den Artikel von Herrn Albers verstehen würde. Für mutige Karrieristen ist der Text allerdings eine gute Veranschaulichung der von Herrn Albers genannten “unübersichtlichen Zeiten” und damit auch eine Entwirrung hin zu mehr Übersichtlichkeit.
3. Kommentar
Markus Albers
26.01.10 um 09:29 Uhr
@metrohead Sie haben völlig recht, dass diese Art zu leben und arbeiten nicht für jedermann möglich sein wird. Dieser Aspek des Themas ist mir sehr wichtig und er wird darum im Buch ausführlich behandelt.
Ein ganzes Kapitel handelt davon, was sich im Bereich Bildung ändern muss, damit mehr Menschen die Fähigkeiten zu lebenslangem Lernen und unternehmerischem Denken erwerben. Oder, wie der Arbeitsexperte Werner Eichhorst im Interview im Buch sagt:
“Das Problem des deutschen Ausbildungswesens ist dass es eine sehr starke Festlegung auf Berufe und Branchen erzeugt, die man kaum noch korrigieren kann. Es muss ku¨nftig dahin gehen, dass wir in der Ausbildung eine generalistische Basis bilden und später – eben nicht nur
in den Anfangsjahren – Fachwissen durch Learning on the Job ständig erneuern, um sich ausreichend auf dem Arbeitsmarkt behaupten zu können, sei es in der gleichen Firma,
aber mit neuen Tätigkeiten und Technologien, sei es durch einen Wechsel von Arbeitgeber oder Wirtschaftszweig.”
Um Solidarität, Ethik und Verantwortung geht es in einem weiteren Kapitel, dem letzten, in dem ich den Übergang von der “Me-” zur “Weconomy” beschreibe. Bei allem Optimismus, den Sie zu Recht in meinem einleitenden Text entdecken, sehe ich also sehr wohl auch Probleme und Nachteile der Entwicklung. Vielleicht haben Sie ja Lust, mir nach Lektüre des Buches noch einmal zu schreiben.
4. Kommentar
Michael Repschläger (in Kanzlei Mentel - Steuerberatung / Wirtschaftsberatung - Nicole Mentel, Steuerberaterin)
27.01.10 um 00:06 Uhr
Hallo Herr Albers,
ich gratuliere Ihnen einerseits zu Ihrer scharfsinnigen Betrachtung der Chancen und Entwicklungen unserer Zeit. Derlei Wandel war m. E. bereits vor einigen Jahren klar erkennbar, wurde jedoch von der Masse aus purer Verlustängste hinsichtlich “erworbener” Pfründe abgelehnt bzw. verkannt. Die Problematik besteht meiner Ansicht nach in den doch sehr unterschiedlichen Charakteren und Mentalitäten der Menschen, nicht zuletzt jedoch auch in den spezifischen Möglichkeiten des Einzelnen. Die Frage ist doch nicht, dass uns die Globalisierung und die technologischen Veränderungen durchaus Möglichkeiten bieten, von denen wir früher nicht zu träumen gewagt hätten. Ich frage mich eher, wie diese Chancen der breiten Gesellschaft eröffnet werden sollen. Die Vermittlung wirklich fundierten Wissens scheint mir nämlich gerade nicht zunehmend kostenlos zu geschehen. Ich persönlich habe eher die Erfahrung gemacht, dass man für qualitativ hochwertigen Wissenserwerb zunehmend mehr Geld ausgeben kann und muss (sofern man “mithalten” will).
Andererseits unterstütze ich grundsätzlich das so hoch gepriesene Personal Branding, was letztlich auf die berühmte “Ich-AG” hinausläuft, jedoch eben doch nicht nur mit einer “tollen” Idee unterlegt, sondern mit hochwertigem Fachwissen – wobei der “Ich-AGler” nicht unbedingt Akademiker sein muss, eine solide handwerkliche Ausbildung und “Mut zum Risiko” dürften wohl bereits ausreichen. “Unternehmertypen” sind mir persönlich sehr sympathisch. Sie müssen jedoch auch mit der Gefahr des Scheiterns zurecht kommen und den für diesen Lebensstil weniger geeigneten Menschen “leben lassen”. Es sind mit Sicherheit nicht alle für unsere Leistungsgesellschaft geschaffen, auch wenn diese von Politikern sehr stark propagiert wird.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Repschläger
5. Kommentar
Brenner
30.01.10 um 05:38 Uhr
Hallo Herr Albers,
ich glaube es kommt noch gar nicht mal so darauf an, bestimmtes Wissen sich anzueignen, sondern vielmehr, dass man sich Breitenwissen verschafft, um Chancen zu erkennen und im Rahmen des Entrepreneurship zu ergreifen. Was zählt sind die Basics bestimmte Projekte umzusetzen, das dafür notwendige Wissen kommt dabei intuitiv daher bzw. man kann es sich gezielter aneignen, wenn man es benötigt oder man geht Kooperationen ein, um sich dieses Wissen zu erschließen. Und letztlich muss man die Chancen sehen für den “normalen” Arbeitsmarkt. Es bedarf nämlich nur einer bestimmten Anzahl von Menschen/Entrepreneuren, um das gesamte Wirtschaftssystem umzuformen. Erfolg setzt sich immer durch und wird von denen übernommen, die dazu gezwungen sind, um nicht unterzugehen. Wir treten jetzt in ein Zeitalter ein, wo man nicht mehr beschriebene Realität (Medien) erlebt, sondern wo man Realität bewusst beschreibt und somit Neues erschafft. Die Zukunft wird somit spannend, denn wenn wir erst einmal die Blockierer und Pfründesicherer überwunden haben, dann bieten sich ungeheuere Chancen für unsere Gesellschaft, um Wohlstand zu mehren und für alle Gesellschaftsmitglieder ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
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