Das kommende Modejahr bringt Exotik gleich aus zwei Kontinenten: Asien und Afrika. Knallbunte Muster inspiriert durch Ethno-Gewänder, Pastellfarben aus der Wüste und Dschungel-Grüntöne wie Mint oder Türkis sind allgegenwärtig. Auch die Tierwelt fremder Länder ist in den aktuellen Kollektionen durch Schlangenmuster, Leopardenflecken und Zebrastreifen vertreten. Zugegeben, mit Kleidungsstücken lassen sich diese extravaganten Trends im Arbeitsleben schwierig umsetzten. Das ist vielleicht zu viel des Guten. Dafür kann aber schon ein einzelnes Accessoire das Outfit aufpeppen und einen Touch Safari ins Büro holen.

Tücher

Ganz einfach und dezent geht das mit den angesagten Prints als Tuch zur weißen Bluse und gebunden in modischer Snood–Optik. Passend zum Frühling bringen große Frucht- und Blumenmotive wie bei Dolce & Gabbana Abwechslung in den Büro-Alltag. Die gibt es natürlich auch als günstigere Variante, zum Beispiel bei H&M mit grünem Apfel-Muster.

In diesem Jahr wieder besonders angesagt ist außerdem das orientalische Paisley-Muster, gesehen auf den Laufstegen beispielweise bei Victor & Rolf. Auch D&G zeigt in der aktuellen Kollektion eine Kombination aus orientalischen Mustern und Zebrastreifen. Dior greift sogar auf Safari-Camouflage und Leopardenmuster zurück.

Auch dazu ist eine ähnliche Version bei H&M erhältlich, zum Bespiel Geparden mit Orchideen.

Unsicher, wie Sie das Tuch binden sollen? Hier 25 Wickelarten in viereinhalb Minuten:

Handtaschen

Bei den Handtaschen stechen in diesem Jahr die Tragehenkel durch Formen wie Ketten oder Materialien wie Bambus hervor. Zusätzlich fallen Blumen- und Fransenapplikationen auf. Auch bei dem modischen Pflicht-Gegenstand lässt sich das Safari-Motto aufgreifen. So zeigt Prada Strauß- und Krokodilleder, während Gucci Schlangenleder und Zebrastreifen verwendet. Genauso modisch, wenn es hochwertig gefertigt ist, wirkt natürlich auch für Sparfüchse und Tierfreunde die Fake-Alternative, zum Beispiel bei Heine:

(Fotos: Heine)

Schmuck

Einen zusätzlichen Trend für den Sommer stellt Haarschmuck dar. Was schon im Winter als Stirnband aus Strick in Mode war, bleibt in der warmen Jahreszeit als Andeutung auf den Turban aus leichterem Material wie Seide. Am Arbeitsplatz geht das natürlich nur, wenn das Haarband nicht zu breit und auffällig gestaltet ist.

Etwas dezenter werten auch Haarreifen im Gypsi-Style mit Steinen, kleinen Blumen oder Straußenfedern den strengen Business-Haarknoten auf. Als weiteren wichtigen Accessoire-Trend lassen sich breite Cuffs inspiriert durch Armringe von afrikanischen Stämmen beobachten. Dazu sollten allerdings keinen weiteren Ketten oder Ohrringe getragen werden, sonst wirkt das Outfit zu überladen.

(Fotos: Jennifer Behr, Bijou Brigitte)