badge_worteEin Kongress ohne Badges ist wie ein Kaiser ohne Kleider. Leider machen diese Akkreditierungs-Pässe Messen und Kongresse allerdings auch entsetzlich langweilig. Dabei bergen die kleinen Namensschilder am Revers deutlich mehr Potenzial als neue Bekannte zum Blinzeln und der peinlichen Frage „Und Sie sind jetzt noch mal wer…?“ zu bewegen. Richtig eingesetzt sind Badges wunderbare Konversations- und Beziehungsbrücken. Obendrein können sie sogar Spaß machen. Wo bitteschön steht denn geschrieben, dass man auf die Schilder tatsächlich nur seinen Namen und maximal noch die Funktion schreiben darf? Eben.


Deswegen folgende Anregung: Wie wäre es, wenn Sie dort künftig etwa (zusätzlich)…

  • …Ihren Spitz- oder Blognamen notieren?
  • …Ihr Alter offenbaren?
  • …sich zu Ihrer Lieblings-Fußballmannschaft bekennen?
  • …Ihr persönliches Leitmotiv vermerken?
  • …ein knackiges Zitat aufschreiben?
  • …Ihr Hobby ergänzen?
  • …das Buch nennen, das Sie gerade lesen?
  • …Ihre drei Top-Links auflisten?
  • …Ihren Familienstand kennzeichnen?
  • …sich als „intellektuellen Schnorrer“ outen?

Egal, was Ihnen selbst noch einfällt; egal, ob Bonmot, Bekenntnis oder Blickfang: In jedem Fall lässt sich darüber locker Parlieren und ins Gespräch kommen. Und das ist letztlich doch der Sinn der Namens-Clips…

PS. Die Illustratoren, Designer und Grafiker unter meinen Lesern sind herzlich eingeladen, selbst ein paar originelle Badges zu entwerfen, sie mir zu mailen, hier zu posten oder zu verlinken!