Wut tut gut – aber nur den Männern. So haben US-Psychologen herausgefunden, dass Männer, die im Job Ihren Ärger ausdrücken als kompetent beurteilt werden, Frauen hingegen nur als emotional. Für das Experiment zeigten die Wissenschaftler ihren Probanden Videos von Vorstellungsgesprächen, anschließend sollten Sie die Bewerber bewerten. In dem Film schilderten Schauspieler, ob sie eher traurig oder wütend reagieren, wenn ihnen ein Geschäftsabschluss misslingt. Die Crux: Zeigten die männlichen Bewerber Wut, wurden sie von den Probanden als kompetent und führungsstark beurteilt. Bei den Frauen war es genau umgekehrt: Sie galten daraufhin als emotional, wankelmütig und für Führungsaufgaben ungeeignet.
Die Forscher Victoria L. Brescoll und Eric Luis Uhlmann fanden allerdings auch heraus: Nannten die Frauen zugleich den Grund ihres Ärgers, zum Beispiel dass sie durch einen Kollegen unfair ausgebotet wurden, litt ihr Ansehen deutlich weniger.







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Ursula Kruck-Hantschel
Hallo & Guten Tag,
eine sehr verallgemeinernde und einseitige Aussage nach dem Motto: “Frauen kommen von der Venus und Männer vom Mars”.
Nach 35 Jahren Beruf & Erfahrung in Führungsebenen traf ich auf Männer und Frauen und darf aus der gemachten Erfahrung dazu sagen: Eigentlich hatten und haben die Frauen mehr Biss.
Die Männer in leitenden Positionen, und diese waren in der Überzahl, waren unsicher, wankelmütig und ängstlich. Dies sehe ich nicht als negativ an. Jedoch in Hinsicht auf den Artikel meine ich, dass vielen Menschen offensichtlich der Blick nicht ganz klar zu sein scheint.
Nach vielen Jahren mit der Emanzipation stelle ich immer wieder fest, dass die Denkweisen noch sehr stark an alten Klischees haften.
Herzliche Grüße
Ursula Kruck-Hantschel
Business Baukunst
Marina
So ein Quatsch! Wut ist nunmal eine Emotion, egal ob bei Mann oder Frau. Es kommt auch auf die Frau an und darauf wie ihr Wutausbruch verläuft. Ich bin auch eine Frau und wenn ich ausraste dann richtig! Mich würde keiner für “einfach nur emotional” halten.
Jochen Mai
@Marina: Deine Argumentation bezieht sich allein auf den Sender, also denjenigen, der einen Wutausbruch hat. Hierbei geht es aber um den Empfänger, also denjenigen, der dem Ausbruch (freiwillig oder unfreiwillig) beiwohnt und das Verhalten anschließend bewertet. Und das Ergebnis der Studien sagt, dass die Menschen in diesem Fall mit unterschielichem Maß bewerten. Sehen Sie eine wutschnaubende Frau, bewerten sie das anders als bei einem Mann. Das ändert überhaupt nichts an der Emotion, wie du richtig feststellst – wohl aber an den Konsequenzen des Ausbruchs.
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