Es gibt sie ja schon länger, die positive Psychologie. Nicht wenigen ist sie suspekt, weil sie immer ein wenig nach Tschakka-Rhetorik und NLP-Brainwashing klingt. Geht mir genauso. Aber lässt man seine Vorbehalte mal beiseite und betrachtet manche Aussagen ganz rational, kommt man nicht umhin festzustellen, dass die Aussagen zuweilen zwar recht binsig sind, deswegen aber nicht weniger wahr. Viele große Lebens- oder Erfolgswahrheiten haben nun mal die Eigenschaft, erschreckend einfach zu sein. In der Theorie. Die Praxis ist dann eine ganz andere Geschichte…

Im Stepcase-Lifehack-Blog habe ich jetzt einen entsprechenden Artikel gefunden. Erst dachte ich: Wieder so ein Tri-tra-trullala-Stück! Trotzdem habe ich es gelesen (ich hatte Zeit). Und dann dachte ich: Da ist viel Wahres dran!

Es steckt vor allem zwischen den Zeilen und Thesen. Natürlich ließe sich dazu noch viel mehr sagen und schreiben. Aber das wollte ich – offen gestanden – diesmal Ihnen per Kommentar überlassen. Jeder macht sich ja so seine eigenen Gedanken dazu. Deshalb wollte ich die Zeilen einfach mal (von mir) unkommentiert wirken lassen. Falls Sie das als Mangel empfinden, dürfen Sie das gerne weiter unten nachholen.

Positive Menschen…

    … verwechseln aufgeben nicht mit den Dingen ihren Lauf lassen.
    … haben nicht nur einen guten Tag – sie machen (sich) einen guten Tag.
    … lassen die Vergangenheit in der Vergangenheit.
    … sind dankbar.
    … fokussieren nicht auf ihre Limits – sie sehen vor allem ihre Möglichkeiten.
    … sind großartige Kommunikatoren.
    … wissen, dass wer lange lebt, auch Phasen großer Schmerzen und großen Leids erlebt.
    … suchen nicht nach Schuldigen, denn sie sehen sich auch nicht als Opfer.
    … lächeln viel.