Ab einem bestimmten Stadium gehört zum Personal Branding auch ein eigenes Logo dazu. Falls Sie ein paar Anregungen dafür suchen – ich hätte da was…
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Ab einem bestimmten Stadium gehört zum Personal Branding auch ein eigenes Logo dazu. Falls Sie ein paar Anregungen dafür suchen – ich hätte da was…
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Sebastian
Das Logo von Jarod Richards finde ich besonders interessant. Wobei man sagen muss dass eigentlich sämtliche Logos ins Auge fallen und Aufmerksamkeit erregen.
Jochen Mai
Mir persönlich gefallen am besten:
Ryan Ford
Norah Jones
Bora Gökalp
(in der Reihenfolge)
Sebastian
Wenn man das Logo von Marcelo Parra länger betrachtet hinterlässt es durchaus auch seinen Eindruck. Hatte den Zusatz Arquitecto zuerst nicht gesehen, unter dem Gesichtspunkt kann man viel reininterpretieren, was in Richtung Architektur geht.
Ansonsten meine Reihenfolge
Jarod Richards
Nick Mealey
Andrew West
Jochen Mai
Der Andrew West zündet aber erst beim zweiten Nachdenken. Das finde ich bei einem Logo eine Ableitung zu viel. Aber der Mealey gefiel mir auch.
Alexander der Grosse
Ich mag deine Artikeln, aber bei sowas fällt mir nur eins ein … Schuster, bleib bei deinen leisten!
Jochen Mai
@Alexander: Ich frage mich gerade, was an dieser Kritik so schlimm war, dass du dich dabei hinter einem Pseudonym verstecken musst… Und: So klingt das sehr lapidar. Das schreibt sich leicht – ohne Begründung. Deshalb: Was ist jetzt so schlimm daran, grafische Anregungen zu posten?
Alexander der Grosse
Deine Logos sind nur eine Sammlung von vergänglichen Beispielen, die letzteren nichts anderes sind als Abbildungen von Perönlichkeiten und Moden, welche mit dem erscheinen der nächsten Nummer bereits an Wichtigkeit verloren habenn. Um von Inspiration zu sprechen muss das Logo erst die Kriterien erfüllen wie Funktion und Audruck, Zweck und Ästhetik. Da dir diese allgemeingültige analytische Grundlagen fehlen, kann deine gewollte Wirkung das Zielpublikum verfehlen.
Jochen Mai
Mit Verlaub, aber der Argumentation kann ich so gar nicht folgen…
- Erstens sind es schon mal nicht MEINE Logos, sondern eine Sammlung von Logos anderer.
- Zweitens ist per Definition jede Momentaufnahme Teil ihrer jeweiligen Zeit und damit vergänglich. Das ist eine tautologische Feststellung.
- Drittens variiert die Halbwertzeit solcher optischer Anregungen erheblich: Manche gelten über Epochen hinweg, andere nur für einen Tag. Bei diesen Logos handelt es sich allerdings um “Anregungen” – da steht ebenfalls “zur Inspiration”. Damit erheben sie weder den Anspruch auf Endgültigkeit, noch glaube ich, dass Sie morgen (Was bitte meinst du mit “nächster Ausgabe”?) schon veraltet sind. Logos haben NIE eine Halbwertzeit von nur wenigen Tagen! Sonst hätte es keinen Sinn, sie anzufertigen. Sie sollen ja gerade eine Marke über einen längeren Zeitraum hinweg prägen. Insofern können sie gar nicht ihre Wichtigkeit verlieren – es sei denn ihr Markeninhaber wählt für sich ein neues Logo.
- Viertens: Die Logos erfüllen allesamt Deine Ansprüche zur Inspiration (aus welchem Lexikon stammt eigentlich diese Definition?): Sie haben eine Funktion, womit sie auch einen Zweck erfüllen (Personal Branding); sie sind Ausdruck des jeweiligen Inhabers (das ist der Sinn von Markenlogos) und sind obendrein ästhetisch. Über Geschmack lässt sich allerdings bekanntlich streiten – was jedoch nicht immer sinnvoll ist.
- Fünftens: Hä? Mir fehlen “allgemeingültige analytische Grundlagen”? Was meinst du bitte damit?? Bei 21 inspirierenden Beispielen???
- Sechstens, und nur mal so: Die “gewollte Wirkung auf das Zielpublikum” ist Inspiration, was da auch steht. Und wie man in den vorangegangenen Kommentaren sowie in den Kommentaren meiner Follower bei Twitter nachlesen konnte, wurde diese “Wirkung” nicht verfehlt, sondern erreicht.
q.e.d.
Moritz Hanebeck
Das mit den Logos ist so eine Sache. In der Sammlung sind zweifellos einige schöne Beispiele dabei. Mir persönlich gefällt das von Ryan Ford auch am besten.
Allerdings sind die gezeigten Beispiele zum großen Teil sehr nach der aktuellen Mode ausgerichtet. Ausnahmen sind vielleicht Andrew West, Mark Weaver und vielleicht noch J&C. Diese Logos kann man sich auch in ein paar Jahren noch vorstellen.
Da Logos vor allem vom Wiedererkennungseffekt leben, halte ich es auch für schwierig zu stark nach aktuellen Moden zu gehen. Andererseits kann man sich mit wechselnden Logos auch trendbewusst und am Puls der Zeit geben. Das machen ja Unternehmen auch regelmäßig vor.
Fazit: das Logo muss zur Person und zur Rolle passen, die man einnehmen will. Ein Webdesigner wird immer ein anderes Logo wählen (und vielleicht auch öfters) als ein Anlageberater. Auch in zehn Jahren noch.
PS: Ich finde der Artikel “Persönliche Logos” passt durchaus zum Thema des Blogs.
Jochen Mai
@Moritz: Es stimmt schon, manche Unternehmen verändern ihr Logo immer wieder mal – aber der radikale Wechsel ist selten. Das sind meist doch nur sogenannte Rebrushs. Coca-Cola zum Beispiel pflegt seit Jahren denselben Schriftzug. Der Apfel von Apple ist heute nicht mehr so bunt – aber immer noch derselbe Apfel mit abgebissener Ecke (Eine Birne hätte bei dem Name ja auch wenig Sinn). Die Telekom pflegt ihr “T” – und verteidigt die Farbe Magenta bis aufs magentafarbene Blut. Und das sind nur einige Beispiele… Mir fallen aus dem Unternehmensbereich allerdings gerade keine Beispiele ein, die ihr Logo häufig wechseln um trendbewusst zu wirken. Dir?
Sven Meyer
Auf die schnelle fällt mir Google ein. Mit seinen Doodles hat es der Doodle-Entwickler von Google sogar zu einem Beitrag in der Wirtschaftswoche geschafft ;)
Jochen Mai
Zugegeben, Google spielt mit seinem Logo – es kommt aber mehrheitlich zur klassischen Form zurück. Und die hat sich nur wenig verändert: der Schriftzug mit den bunten Buchstaben in den Grundfarben Blau, Rot, Gelb, Blau, Grün, Rot. Das ist also keine wirkliche Logoveränderung – selbst die Doodles sind ja so aufgebaut, dass das Kernlogo als solches erkennbar bleibt (mit Ausnahme der Braille-Variante, die mir gerade noch einfällt).
Michael (Eifelpfeil) Kieweg
Das Logo, an dem ich beim flüchtigen Drüberscrollen das erste (und einzige) Mal “hängen geblieben” bin, ist das von Philippe Gaertner
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