Jeden Montag dasselbe: Die Mühle geht los und die Mitarbeiter reagieren darauf mit Müdigkeit und mieser Laune. „Montags-Blues“ nennen Wissenschaftler das Phänomen. Drei Viertel aller Arbeitnehmer bezeichneten sich selbst als Montagsmuffel, so das Ergebnis einer Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts Ears and Eyes. Zu Wochenbeginn wird weniger geleistet als dienstags oder mittwochs, so wiederum eine Studie der London School of Economics und an keinem anderen Wochentag ist die Verletzungsgefahr im Job größer.
Schuld sind der Freitag und das Wochenende: Solange wir unter Druck stehen, schüttet der Körper Hormone aus, die ihn tapfer durchhalten lassen. Der Hormoncocktail schwächt aber das Immunsystem, so dass jede längere Anspannung den Körper auslaugt und danach kollabieren lässt. Hinzu kommt eine Art Mini-Jetlag: Wer am Wochenende auf den Putz haut, verschiebt seinen Biorhythmus, mit der Folge, dass der Wecker zwar am Montagmorgen klingelt, unser Körper aber noch im Tiefschlaf weilt.
Was dagegen hilft, ist nicht sonntags eher ins Bett zu gehen, sondern seinen Rhythmus erst gar nicht aus dem Takt zu bringen. Also: Möglichst zur gleichen Zeit ins Bett gehen wie sonst auch – und morgens wie gewohnt aufstehen.
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Sven
Also ich freu mich schon am Montag auf die Arbeit – andererseits nutze ich auch den Sonntag zur Erholung und nicht als Partytag (mal vom kommenden Sonntag abgesehen, vielleicht)…
Gelegentlich habe ich aber das gefühl, dass gerade die am Wochenende besonders freiern, die in der Woche unzufrieden sind. Sicherlich gibt es darüber aber auch Studien.