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55 von Jochen Mai am 24. März 2008 → Wettbewerb in Kreativität
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Morning Pages – Blogparade zum Morgenritual

Espresso

Noch vor dem Aufstehen nehme ich einen Block und schreibe drauf, was mir durch den Kopf geht, was mich ankotzt. Dabei entdeckt man tiefe Wünsche und Ängste in sich selbst. Das verstehe ich als gute Art, kreativ tätig zu werden.

Der das sagt, ist Smudo, Jahrgang 1968, Ex-Reihenhausbewohner und Teil der Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier. Und ich finde, er pflegt damit ein schönes Morgenritual. Andere brennen sich morgens mit einer Zigarette als erstes den Belag in den Zahnschmelz, gurgeln mit Espresso hinterher und blättern dabei in der Zeitung oder klicken sich durch ihre RSS-Feeds. Auch nicht schlecht, aber nicht ganz so originell vielleicht.

Ob man nun zuerst ans Fenster geht, um Frischluft zu inhalieren, den Wecker erschlägt, sich von einer kalten Dusche berieseln lässt oder einfach nur trödelt – ein gelungener Start in den Tag prägt diesen ganz entscheidend und vor allem positiv. “Ein Spaziergang am frühen Morgen ist in Segen für den ganzen Tag”, meinte etwa schon Henry David Thoreau. Wer dagegen mit dem falschen Bein aufsteht, setzt das sprichwörtliche Morgengrauen womöglich auch tagsüber fort. Nun kann man lange darüber sinnieren, was das beste Morgenritual ist, eine Liste mit zahlreichen Tipps für einen gelungenen Tagesstart formulieren – oder aber seine Leser fragen. Und da meine Leser alles andere als Morgenmuffel sind, dafür aber hochintelligent und kreativ, liefert Letzteres sicher die interessantesten Ergebnisse. Deshalb möchte ich heute eine neue Blogparade starten und Sie fragen:

Was ist Ihr persönliches Morgenritual?

Wer mitmachen möchte, kann wie immer einen Beitrag im eigenen Blog schreiben und hierher verlinken (oder mir eine Mail mit dem Link schicken) oder seine morgentlichen Routinen gleich per Kommentar posten. Willkommen sind aber auch (per E-Mail oder Kommentar) eingesandte Bilder oder Videos. Die Ergebnisse werde ich in den kommenden Tagen zusammenzufassen und mit entsprechenden Links (wie bereits zur Frage “Was bedeutet Erfolg für… Sie?“) präsentieren. Ich freue mich auf Ihre Einsendungen.

Und bevor Sie mich fragen, was mein Morgenritual ist: Das obige Bild sagt mehr als 1000 Worte.



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1. Kommentar

Silke
24.03.08 um 16:10 Uhr

Zeit ist kostbar! Besonders am Morgen. Da kommt’s bei mir praktisch auf die Minute an. So gibt’s bei mir auch kein Ritual – ich bin einfach nur froh, wenn ich mit den zwei Rackern rechtzeitig aus dem Haus bin. Die Tasse Tee oder Kaffee bleibt dann öfters halbvoll auf dem Tisch zurück.

2. Kommentar

derherold
24.03.08 um 16:23 Uhr

Morgenrituale. Kleiner Dauerlauf am Morgen – einmal rund um die Innenstadt (im Alter muß man was tun) und Kaffeekochen.

… die meisten Ideen habe ich allerdings abends/nachts.

3. Kommentar

Thomas Weichselbaumer
24.03.08 um 17:23 Uhr

lang und ausgiebig duschen am morgen, abwechselnd heiss und kalt und mit kalt aufhören
danach ist man richtig fit und hellwach

und in der dusche finden sich manchmal auch tolle ideen ;)

Grüße
Tom

4. Kommentar

Ivan
24.03.08 um 19:57 Uhr

Habe schon mal darüber gebloggt: Hier. Mein Morgenritual findet sich etwa in der Mitte des Beitrages. Zusammengefasst:
5 Uhr: Aufstehen
5-5.30 Uhr: Kaffee und RSS-Feeds
5.30-6.30 Uhr: Schreiben/Arbeiten an den privaten Projekten
6.30-7.30 Uhr: Frühstück mit Freundin, bereit machen (duschen, rasieren, etc.)
7.30-8.00 Uhr: Spaziergang zur Arbeit mit einem Hörbuch im Ohr

5. Kommentar

derherold
24.03.08 um 23:53 Uhr

Ist @Ivan bei den Marines ?

Der will uns ja bloß mit seinem Eifer im Karriere-, Geschäftsrennen überholen ! Pfui !

6. Kommentar

Nora
25.03.08 um 08:35 Uhr

Mein Morgenritual sieht so aus: Nach dem Aufwachen bleib ich erstmal liegen und schau nochmal in den Traum, den ich hatte zurück, greif dann zum Diktiergerät auf dem Nachttisch und sprech den Traum auf (Traumtagebuch scheiterte aufgrund von Schreibfaulheit). Dann wundere ich meist darüber, was ich geträumt hab, steh dann auf, mach einen Rolladen hoch und schau, wie der Tag draussen aussieht. Danach Dusche, Frühstück, manchmal walken usw….
Gruß
Nora

7. Kommentar

Nadia Kittel
25.03.08 um 09:56 Uhr

Hui, Traum aufschreiben. Das nenn ich mal vorbildlich.
Mein Morgenritual fängt selbstverständlich mit einem Kuss an, wie sonst. Und ansonsten ist mir das Frühstück heilig. In Ruhe einen schönen Tisch decken, ein bisschen schwatzen, Kaffee trinken und wieder abräumen. Erst dann kann der Tag beginnen.

8. Kommentar

Rolf F. Katzenberger
25.03.08 um 10:19 Uhr

Mein Morgenritual (für Selbständige geeignet):

Nach Dusche und Frühstück ziehe ich mich an, als wäre ich Angestellter auf dem Weg ins Büro. Das stoppt den Schlendrian und stimmt perfekt auf meine Arbeit am häuslichen Schreibtisch ein.

9. Kommentar

Sylvia Hluchovsky
25.03.08 um 10:43 Uhr

Mein Morgenritual

Also ich steh sehr zeitig auf, dann wackel ich zur Kaffeemaschine, denk kurz an George Clooney, während ich die – meiner Stimmung entsprechende – Nespresso Kapsel suche. Dann weiter zum Whirlpool, in das ich einen Badekometen von Lush werfe. Dann geht’s mit Kaffee und Leselektüre ab in die Wanne, für 45 Minuten ungefähr. Da die Wanne in einem Wintergarten steht, in einem 10 m2 (kleinen) Sandstrand, ist das jeden Morgen wie ein kleiner Urlaub.

Meist verblödel ich zu viel Zeit und komm dann zu Terminen zu spät.

Aber schön ist es schon…..

10. Kommentar

Niels
25.03.08 um 10:43 Uhr

Morgenritual? Hmmm…

Ich liebe es, VOR der Familie (die dann noch schläft) im Bad zu sein, weil ich als ausgewiesener Morgenmuffel dann die 15 Minuten auf dem Donnerbalken habe… Erst einmal die Augenrollos hoch, den Biocomputer namens Gehirn hochfahren. Dann eine ausgiebige Dusche mit dem gedanklichen Einstimmen auf die anstehenden Termine und Aufgaben. Während nun die Familie das Bad in Anspruch nimmt, mache ich Frühstück. Danach kann ich prima den Tag angehen…

11. Kommentar

Ewald Dietrich
25.03.08 um 21:43 Uhr

Mein ausführliche Morgenritual erhöht meine Lebensqualität, ich möchte es nicht missen und parallel mit meiner Selbsterkenntnis weiterentwickeln:

- Viele lange Jahre vorausgeplant: Ich arbeite nur noch halbtags (und in Gleitzeit) und habe morgens keine Termine (mit sehr genau überlegten, wenigen Ausnahmen).

- Am Abend vorher: Ich stelle keinen Wecker (Ausnahmen siehe oben; ich habe mich entschieden, für mein Verschlafen die Verantwortung zu übernehmen, also die Konsequenzen zu tragen, und war nur milde überrascht, dass ich nicht öfter verschlafe als zu Weckers Zeiten, nämlich selten, so dass es gar keine Konsequenzen gab :-) ).

- Ich habe das Glück, früh aufzuwachen und gleich topfit zu sein (mit der Tendenz zum Bettflüchter). Ich habe morgens keinen Hunger, mache mir nur eine Kanne grünen Tee, meiner Partnerin eine Kanne schwarzen, gebe dem Kater Futter und kehre ins Bett zurück.

- Dort trinken wir Tee und tauschen uns aus, ich lese mein Handelsblatt und sie die Lokalzeitung. Wenn ich fertig bin oder Termine einhalten will (das tue ich), stehe ich auf, meist nach ihr. 2-3 mal die Woche nehme ich voller Genuss ein Vollbad.

- Ohne Termine checke ich meine Mails, und wenn was für mein Blog Interessantes im Handelsblatt steht, nehme ich mir gelegentlich gleich Zeit für einen Eintrag.

- Zur S-Bahn brauche ich acht Minuten. Ich investiere zusätzliche zwei. Und verwandle so mein früheres Auf-den-Zug-Gehetze in einen wunderschönen 10-minütigen Spaziergang. Ich liebe es zu sitzen und meide deshalb den Berufsverkehr. (Früher habe ich mich geärgert, wenn andere Fahrgäste Sitzplätze mit ihren Taschen belegt haben. Heute freue ich mich über den frei gehaltenen Platz und frage, ob ich mich setzen darf. Ich darf. Und wenn der Platz neben mir frei wird, erlaube ich mir, ihn mit meiner Tasche zu belegen …)

Was kann jetzt noch schiefgehen! Ach ja, ich hab die Morgengymnastik vergessen: 1 und 2, 1 und 2 und hoch und runter, hoch und runter … Und dann kommt das andere Augenlid dran. ;-)

12. Kommentar

Caro Rüth
26.03.08 um 17:21 Uhr

Hallo,

das ist für mich eine Premiere an einem Blogkarneval teilzunehmen. Und bin nicht nur gründlich, sondern auch ein wenig aufgeregt an die Sache ran gegangen :)

Caro
http://www.westaflex-forum.de/2008/03/26/blogparade-morgenrituale/

13. Kommentar

Dirk
26.03.08 um 22:17 Uhr

Wer fragt, erhält Antworten.

Mein Morgenritual treibt mich zuerst aufs Klo, um dabei in aller Ruhe am liebsten die “Apotheken Umschau” durchzublättern oder meine RSS-Feeds und E-Mails mit dem iPod Touch zu checken. Dann trinke ich einen Kaffee, um danach unter der warmen Dusche zu verschwinden. Frisch und fertig gehts dann ab ins Büro.

14. Kommentar

juliaL49
27.03.08 um 09:15 Uhr

Hm, mein Trackback kam wohl nicht an. Deswegen manuell:
http://49suns.de/2008-03-26/morgens-erstmal-radio-blog-parade-morgenritual

15. Kommentar

nila
27.03.08 um 12:59 Uhr

Mein Morgenritual – “Jössas..”

Gleich vorweg – Ich bekenne mich zum aboluten Morgenmuffel. Um 5.30 Uhr bimmelt der Wecker, den ich mit einer “Todesverachtung” abschalte. Dann im Blindflug die Kaffeemaschine gesucht. Knöpfen gedrückt und mal hochfahren lassen. In der Zwischenzeit Radio eingeschaltet und Zeitung geholt. Danach einen riesen Pott Kaffee geschlürft und daneben Zeitung gelesen. Im Hintergrund vom Radio “berieseln” lassen. Das Ganze dauert sicher eine halbe Stunde. Danach in ca.15 Minuten geduscht, geschminkt, angezogen und ab zur Arbeit…… .)

16. Kommentar

Jess
27.03.08 um 17:28 Uhr

Ich hab keine ahnung von Trackbacks, von dem her mach ich das mal so :)
http://www.oddly-fitting.com/archives/38-Morgen-Rituale.html

17. Kommentar

Kermit Frosch
28.03.08 um 22:24 Uhr

Mein Beitrag zur Blogparade:
http://www.kermitfrosch.de/2008/03/28/mein-morgenritual-blogparade/
Vielleicht nicht ganz so diszipliniert wie die meisten Kommentatoren hier, aber auch ein Ritual :-)

18. Kommentar

Rumuba
29.03.08 um 15:47 Uhr

Morgenrituale. Ich bin dabei… ;)

19. Kommentar

Armin
29.03.08 um 17:26 Uhr

Mit den BBC Radio 4 Nachrichten aufwachen. Banane und Muesliriegel essen und mit etwas Orangensaft runterspuelen.

Joggen gehen, fuer ca 30 Minuten. Im Moment noch entlang einer stillgelegten Bahnstrecke, demnaechst entlang einem Kanal mit Kanalbooten und so. Dabei hoere ich neuerdings verschiedene Podcasts, normalerweise Business Daily vom BBC WorldService, verschiedene von BBC Radio Scotland und die Audio Edition vom Economist.

Wieder zuhause noch mal so 10-15 Minuten Gymnastik, manchmal mit, manchmal ohne Radio 4 im Hintergrund, je nach Laune. Im Hintergrund wird der Laptop hochgefahren und der Feedreader angeschmissen der die Feeds runterlaedt.

Fruehstueck (Muesli) am Laptop, dabei die Feeds durchsehen und mal kurz die persoenlichen e-mails ansehen. Wenn’s eilt auch kurz antworten.

Duschen, rasieren (nass natuerlich), Zaehneputzen.

Auf zur Arbeit. Im Moment leider noch 45 min auf der M4, bald nur noch 15 min.

20. Kommentar

Marc
29.03.08 um 18:49 Uhr

Bei mir schauts so aus: 6:50 Wecker geht an – Snooze Taste = 5 min Pause – 6:55 Wecker die 2. Snooze Taste die 2. – 7:00 Wecker die 3. – ich höre die Nachrichten – Snooze Taste die 3. – 7:08 Wecker die 4. – ich lausche so 5-10 min. dann langsam aus dem Bett und die Morgenchemis rein- ins Bad – Spiegelbild – kenn ich nicht – weiter Richtung WC – entspannen und dabei rasieren (Akku sei Dank!) – Zähne auf Vordermann bringen – wir haben so 7:35 – Anziehen – 7:45 raus aus dem Haus über die Strasse zum Bäcker – entweder Mürbchen (süsse Brötchen OHNE Rosinen) oder frische belegte Brötchen mit Käse+Schinken+Tomate+Gurke+Salat+Remoulade – wieder zurück über die Strasse zum Haus und Auto aus der Garage holen. Ab zu Arbeit – 8:00 ankommen. Auf dem Weg dorthin wach werden und dort angekommen Käffchen, eMails lesen, RSS checken, außer … ja außer die Computer haben sich in der Nacht was nettes für den Morgen überlegt…

21. Kommentar

hans
30.03.08 um 15:16 Uhr

22. Kommentar

Andrea
31.03.08 um 09:12 Uhr

Mein Morgenritual besteht aus der Summe
Sonnengebet + Earl Grey mit einem Spritzer Zitrone. Wirkt nachhaltig!

23. Kommentar

gabaretha
01.04.08 um 23:45 Uhr

Leider ein bisschen spät, aber besser spät als nie ;-)
Hier ist mein Morgenritual.
Besser und besser,
Gaba

24. Kommentar

Anni Bürkl
03.04.08 um 19:30 Uhr

Teetrinken und Journal schreiben… nein, nicht-öffentlich. ;-)
Jeder Tag ohne dies ist ein verhunzter Tag….

25. Kommentar

Christa Schwemlein
04.04.08 um 12:59 Uhr

Mein persönliches Morgenritual besteht aus einer stillen Zeit, die ganz alleine mir gehört. Dazu gehören ein Pot Kaffee und ein paar Kapitel aus einem auserwählten Buch.
Einen entsprechenden Beitrag habe ich auf meiner Seite geschrieben und auch einen Trackback gesetzt. Aber irgendwie will das bei mir nicht klappen. Vielleicht bin ich ja ganz einfach zu blond.

Das war mein Beitrag zu Ihrer Blogparade:

http://ver-rueckt.net/?p=961

Gruß und ein schönes Wochende wünscht
Christa Schwemlein

26. Kommentar

Anett
05.04.08 um 11:10 Uhr

Manuelles Trackback: Mein Morgenritual findest du hier.

27. Kommentar

cdv!
07.04.08 um 07:31 Uhr

Das passte ja heute morgen wie Faust auf Auge.

http://prcdv.typepad.com/cdv/2008/04/rituale.html

28. Kommentar

Timo Zimmermann
07.04.08 um 09:11 Uhr

Mein Tagesbeginn ist relativ unspektakulär.

6 Uhr aufwachen (Wecker sei dank), 5 Minuten liegen bleiben und über die Dinge nachdenken, für die ich dankbar bin (ich bevorzuge es mit einer positiven Grundhaltung in den Tag zu starten).
1 Stunde Training, danach die übliche Prozedur im Bad.
Frühstück.
8 Uhr mein BlackBerry schaltet sich ein und erwartet von mir den PIN – ab nun bin ich offiziell erreichbar.
EMails und RSS-Feeds durcharbeiten, evtl. ein Blog Post veröffentlichen. Idr. läuft während dieser Zeit ein aktueller Podcast, momentan höre ich die Podcasts der Birkenbihl-Akademie[1].

Ich muss dazu sagen, dass ich eine strikte “vor 8 Uhr denke ich nicht über die Arbeit nach” Politik verfolge.

29. Kommentar

Eva
30.05.08 um 19:20 Uhr

Mein Morgenritual:
6.30 Uhr: der Wecker klingelt, ich drück auf “Sleep”
6.40 Uhr: der Wecker klingelt, ich drück auf “Sleep”
6.50 Uhr: der Wecker klingelt, ich drück auf “Sleep”
7.00 Uhr: der Wecker klingelt, ich stehe auf und gehe ins Bad, wasche mir das Gesicht und hole die Zeitung aus dem Briefkasten, setze Kaffee auf und geh mit Tasse und Zeitung aufs Klo
7.40 Uhr: ich geh zur U-Bahn und fahre in die Stadt zum arbeiten.
stupider Ablauf von Montags bis Freitags. Aber ohne diesen rituellen Ablauf kann ich morgens nicht …

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