Kaum ist das Wochenende vorbei, fühlt man sich morgens wie gerädert. Sind Sie montags auch immer so müde?
Dann haben Sie Samstag und Sonntag vermutlich zu wenig geschlafen. Gut, diese Erkenntnis ist reichlich trivial. Aber wussten Sie auch, dass sich chronischer Schlafmangel durch Extraschlaf am Wochenende ausgleichen lässt?
Untersucht hat das David Dinges von der Universität von Pennsylvania in Philadelphia. Dabei ließ er 159 Probanden zwischen 22 und 45 Jahren in den ersten beiden Nächten seines Experiments zehn Stunden lang ausschlafen. In den nächsten fünf Tagen verringerte Dinges allerdings ihre Schlafdauer auf vier Stunden. Für den anschließenden Erholungsschlaf wurden die Teilnehmer in sechs Gruppen eingeteilt, die zwischen null und zehn Stunden schlafen durften. In dieser Zeit kontrollierte der Wissenschaftler tagsüber die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit seiner Probanden. Erstes Fazit: Wer wenig geschlafen hatte, schnitt mit jedem weiteren Schlafentzug schlechter ab. Dauerte der anschließende Erholungsschlaf jedoch länger, erholten sich die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer unmittelbar. Einziger Wermutstropfen: So gut wie am Anfang schnitten nur jene ab, die durchweg zehn Stunden geschlafen hatten.
Was das für Sie heißt? Egal, wie ordentlich Sie am Wochenende auf den Putz hauen – sorgen Sie ebenso für ausgleichend viel Schlaf. Bringen Sie aber auch Ihren Schlaf-Wach-Rhythmus nicht zu sehr durcheinander, sonst finden Sie Sonntagnacht keine Ruhe – und der Erholungseffekt ist dahin.



Sebastian
Ich denke, die Schlafforschung hat noch viel zu erforschen. Es gibt hier sehr widerspruechliche Aussagen, die man nicht so einfach ausser acht lassen sollte, wie ich finde…
http://www.futurepundit.com/archives/007378.html