Gerade drüben im angenehm unaufdringlichen Blog Wert-Voll (unbdedingt mal hinklicken) entdeckt: Nein-sagen auf die nette Art. Die Techniken dazu:

  • Bedenkzeit erbitten. Damit Sie nicht überstürzt etwas zusagen, was Sie eigentlich nicht wollen, bitten Sie um etwas Zeit zum Nachdenken und teilen Sie auch gleich mit, wann Sie eine Antwort geben werden.
  • Wertschätzung zeigen. „Das ist eine tolle Idee, aber leider lässt meine Zeit dies nicht zu.“ „Mit Ihnen würde das wirklich Spaß machen, aber leider habe ich zu diesem Termin keine Zeit mehr.“
  • Mitgefühl statt Zusage äußern. Gerade bei indirekten Anfragen („Wäre ich nicht krank, würde ich viel mehr schaffen…“) reagieren Sie mit Mitgefühl statt mit einer Hilfszusage („Das tut mir sehr leid für Sie.“)

Natürlich gibt es noch ein paar weitere Optionen, um nicht in die Gefälligkeitsfalle zu tappen:

  1. Alternativen anbieten: “Ich habe leider nicht die Zeit, mich mit an den Stand zu stellen. Aber ich könnte helfen, die Dekoration vorzubereiten.” “Ich habe dafür gerade keine Zeit, aber frag doch Klaus…” “Diese Woche geht es bei mir gar nicht, aber in zwei Wochen hätte ich Zeit…”
  2. Folgen verdeutlichen: “Danke, dass Sie mir so viel Vertrauen entgegen bringen. Aber ich habe bereits mehrere laufende Projekte, um die ich mich kümmern muss. Wenn ich diese Aufgabe zusätzlich übernehme, wird sich der Abgabetermin von Projekt X nach hinten verschieben müssen.” “Ich bin dafür nicht die qualifizierteste Person im Team.”
  3. Dramatisieren: “Ich bin zurzeit enorm eingespannt, so dass ich diesem Projekt nicht die Aufmerksamkeit widmen kann, die es verdient hätte. Das würde dem Ergebnis schaden.” “Ich fühle mich bei dieser Sache sehr unwohl.” “Ich kann das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.”
  4. Spiegeln: “Ich kann verstehen, dass du dich bei der Aufgabe unsicher fühlst. Aber ich bin davon überzeugt, dass du das schaffst. Versuch es doch erst einmal selbst, helfen kann ich immer noch.” “Ich kann dir da wirklich nicht helfen. Der Chef hat dir die Aufgabe und Verantwortung übertragen. Er hat sich sicher was dabei gedacht.”“Ich kann verstehen, dass du dich an Claudia’s Geburtstagsgeschenk beteiligen willst. Ihr geht häufig zusammen essen. Aber ich kenne sie kaum.”
  5. Konsequent bleiben: “Ich fühle mich geschmeichelt, aber die Wochenenden gehören meiner Familie.” “Ich habe vorhin schon jemand anderem meine Hilfe zugesagt. Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht noch mehr übernehmen kann.” “Ich helfe dir gerne – aber nicht bei diesem Projekt.” “Es tut mir leid, aber ich leihe Freunden grundsätzlich kein Geld.”
  6. Um Verständnis werben: “Ich finde das Angebot sehr schmeichelhaft, aber ich habe offen gestanden andere Pläne für meine Karriere.” “Ich weiß, das wird Sie enttäuschen, aber ich kann das dieses Jahr nicht schon wieder übernehmen.”
  7. Kurz fassen: “Nein.”