Krisengehälter
Wer seinen Job während einer Wirtschaftskrise verliert, spürt die finanziellen Folgen noch Jahre später. 15 Jahre nach einer Massenentlassung verdienen Betroffene in Deutschland 10 bis 15 Prozent weniger als solche, die ihren Job behalten haben. Das geht aus Langzeitstudien hervor, die die amerikanische Columbia Universität gemeinsam mit dem Institut zur Zukunft der Arbeit in Bonn und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg erstellte. (FAZ)
Weitere Forschungsnews
Rentner schlafen besser (Eureka!): Wer in den Ruhestand geht, schläft besser. Einer neuen Studie zufolge sinkt dann die Wahrscheinlichkeit, unter Schlafstörungen zu leiden, um 26 Prozent.
Entscheidungen hinauszögern (Psych Central): Vor wichtigen Entscheidungen sollen wir “eine Nacht drüber schlafen” – das hilft dabei, bessere Entscheidungen zu treffen, wie Forscher jetzt herausgefunden haben.
Lohn des Fleißes (Medical News Today): Ohne Fleiß kein Preis – das Sprichwort stimmt. Wer hart daran arbeitet, in einer Sache besser zu werden, ist auf lange Frist glücklicher, wenn er es tatsächlich geschafft hat.
Heulsuse (Welt): Während Männer im Schnitt nur 17 Mal im Jahr weinen, heulen Frauen jährlich bis zu 64 Mal.
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Arbeitsmarkt
Jugendarbeitslosigkeit (Zeit): Die Krise trifft die Jungen am stärksten.
Totaler Jobverlust (WSJ): Viele Jobs, die in der Krise verloren gehen, kommen nie wieder.
Stressige IT-Branche (Süddeutsche): Arbeitnehmer in der IT-Branche stehen besonders unter Druck – jeder Zweite klagt über starke bis sehr starke Belastung. Bei allen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern sagen das nur 23 Prozent.
Regionaler Vorteil (FAZ): Der Standort eines Unternehmens spielt eine große Rolle bei der Vergütung. Einer Kienbaum-Studie zufolge verdient etwa ein Ingenieur in einer Führungsposition in Düsseldorf durchschnittlich 106.000 Euro, sein Kollege aus Hannover kommt nur 91.000 Euro.
Zahl der Woche
97.000 Euro verdienen Selbstständige mit einem Angestellten durchschnitttlich im Jahr – Einzelkämpfer kommen nur auf 70.000 Euro, so der Gehaltsreport 2009.
Tipps für mehr Erfolg
Vorab informieren (Business Week): 9 Schritte um sich auf einen potentiellen Arbeitgeber vorzubereiten.
Dinge regeln (Dumb Little Man): 7 Tipps für mehr Produktivität.
Heraus ragen (Quelle): 5 Schritte, um seinen Vorgesetzten zu beeindrucken und sich von den Kollegen abzusetzen.
Campus Reports
Was Studenten wollen (WiWo): Die Beratung Universum befragte erstmals 120.000 Studenten in elf Ländern, für welches Unternehmen sie am liebsten arbeiten wollen – sowohl bei Wirtschaftswissenschaftlern als auch bei Ingenieuren landete Google auf dem ersten Rang.
Ab in die Ferne (Tagesschau): Deutsche Studenten ziehen zunehmend ins Ausland. Im Jahr 2007 waren 90.000 von ihnen an ausländischen Hochschulen eingeschrieben – acht Prozent mehr als im Jahr 2006.
Hörsaal zuhause (CNN): Viele US-Eliteunis bieten inzwischen ganze Vorlesungen zum kostenlosen Download – für fast jedes Fachgebiet ist etwas dabei.
Bewerber drängeln (Zeit): Über 120.000 Erstsemester haben im Wintersemester 2006/07 einen Bachelorstudiengang begonnen – in den nächsten 24 Monaten werden sich viele davon auf einen Master bewerben. Es droht ein Chaos.
Vielfalt fördern (Deutschlandradio): Auch viele Hochschulen beschäftigen sich inzwischen mit Diversity Management. So wollen sie individueller auf die Bedürfnisse der Studenten eingehen.
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Umfrage der Woche
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Vorwochen-Umfrage: 38 Prozent der Befragten sagen, dass ihre Vorgesetzten nur selten Fehler zugeben. Weitere Ergebnisse…
Wort der Woche
“Ich bin meiner Frau sehr dankbar, dass sie am Freitag vor einer Woche Ja gesagt hat zu meinem Ministerjob. Wenn sie gesagt hätte, mach es nicht, hätte ich es nicht machen können.”
Philipp Rösler, neuer Bundesgesundheitsminister, im Interview mit der Bild am Sonntag.
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