Es soll ja Arbeitgeber geben, die meinen, wenn es für die Mitarbeiter keine Jobalternativen gibt – etwa, weil die Konjunktur mal wieder flaut -, dann schweißt sie das nur noch mehr mit dem Unternehmen zusammen. Und als Dreingabe lassen sich die vorhandenen Arbeitskräfte auch noch besser ausbeuten. Riesenfehler! Wie jetzt eine Studie der kanadischen Concordia Universität zeigt, führt genau diese Einstellung zu emotional ausgelaugten Arbeitnehmern, die alles andere als produktiv sind – und als Dreingabe sofort das Weite suchen, sobald sich die Gelegenheit bietet.

“Wenn die Beschäftigten nur an Bord bleiben, weil sie glauben, keine Optionen zu haben, dann wächst in ihnen erst recht der Wunsch, Alternativen zu schaffen”, fasst Co-Autorin und Management-Professorin Alexandra Panaccio von der John Molson School of Business die Ergebnisse zusammen.