Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Früher Vogel, später Wurm – Die First-Mover-Advantage-Analogie

Vor einiger Zeit schrieb ich diesen kurzen Beitrag:

Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Aber der frühe Wurm wird gefressen.
Und die zweite Maus kriegt den Käse.

Heute schrieb mir dazu Dirk Wagner:

Lieber Herr Mai, mit Begeisterung lese ich täglich in der Karriere-Bibel. Jetzt ist mir ein Beitrag aufgefallen in dem der First-Mover-Vorteil kritisch beschrieben wird. Im einer geselligen Runde am Feiertag haben wir über das Sprichwort “Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber der frühe Wurm wird gefressen” gesprochen. Nun war in dieser Runde auch ein passionierter Jäger und Sohn eines Försters, der eine interessante Anmerkung machte: Würmer kommen immer in der Nacht aus der Erde und verkriechen sich am Morgen wieder in die Erde. Daher wäre der Wurm, der am Morgen gefressen würde, nicht der frühe sondern der späte Wurm. Diese Theorie gibt dem ganzen ein anderes Bild.

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Grenzbereich – Die Behinderung im Kopf

Es war einmal ein Junge, der ohne rechten Arm geboren wurde. An seinem neunten Geburtstag fragte er seine Eltern, ob er nicht Karate lernen könnte. Seine Eltern waren überrascht von dem Gedanken, aber genauso begeistert. So lernte der Junge Karate und wurde schnell besser. Da fragte der Junge seinen Meister, ob es möglich sei, an einem Wettbewerb teilzunehmen. Der Meister sagte: „Möglich ist es, aber du musst mir sehr genau zuhören und mir völlig vertrauen.“ mehr

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EiN fAll – anDERs DEnkEn

denkeungewöhnlich
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Kekulés Traum – Warum Dösen erfinderisch macht

1864 entschleierte der deutsche Chemiker Friedrich August Kekulé von Stradonitz die Struktur des Benzolmoleküls. Der Legende nach kam das so: In der Nacht seiner spektakulären Entdeckung saß Kekulé in seinem Sessel, sah den Holzscheiten im Kamin beim Verbrennen und seinen Gedanken beim Verklären zu als seinen dösenden Geist eine Vision befiel: Kohlenstoff- und Wasserstoffatome tanzten vor seinen Augen; eine Schlange erschien, biss sich selbst in den Schwanz und bildete einen Ring. Daraufhin ordneten sich auch die Atome zu einer Ringstruktur. Kekulé erkannte die lang gesuchte Anordnung. Es war die Geburtsstunde der organischen Chemie. mehr

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@Angeber.de – Du bist Deine E-Mail-Adresse

Sie haben Post! Von wem – das verraten nicht nur der Absender und der Inhalt, sondern auch die E-Mail-Adresse selbst. So untersuchten die Psychologen Mitja Back, Stefan Schmukle und Professor Boris Egloff von der Universität Leipzig die E-Mail-Adressen von 600 Schülern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren und verglichen diese mit deren (über einen Fragebogen ermittelten) Persönlichkeitseigenschaften. Ergebnis ihrer Studie: Die E-Mail-Adresse taugt durchaus als Psychogramm des Absenders. mehr

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Fragezeichen – 28 Fragen und ihre Subbotschaften

Wer fragt, der führt. In der Rhetorik ist diese Technik ein probates Mittel, um ein Gespräch zu lenken, zu manipulieren oder gar zu dominieren. Aber Fragen können noch mehr. Bei den meisten schwingt zugleich eine Botschaft im Subtext mit. Deswegen setzen Chefs sie auch so gerne ein. Fragen klingen weniger nach Kommandos und signalisieren Offenheit. Tatsächlich verbergen sich dahinter aber nicht selten kleine Persönlichkeitstests oder Versuche, den Gedankenaustausch zu kanalisieren. mehr

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Luftspender – Richtiges Atmen durchlüftet den Geist

Die meisten Menschen atmen falsch. Hektik und Stress lassen sie zu hastig und zu flach Luft holen. Dabei schieben sie nur verbrauchte Luft hin und her. Der Körper wird ungenügend mit Sauerstoff versorgt, Gewebe, Organe, vor allem aber das Gehirn werden schlecht durchblutet. Damit schädigen sie nicht nur den Zellstoffwechsel und ihre Immunabwehr, sondern beeinträchtigen ihre Konzentrationsfähigkeit. Richtiges Atmen liefert dem Körper rund 90 Prozent des Sauerstoffs, den er braucht, um seinen Säure-Basen-Haushalt zu regulieren. Tiefes Durchatmen hilft, bis zu 70 Prozent der über die Luft eingenommenen Gifte auszuscheiden, was wiederum Entgiftungsorgane wie Haut, Harnwege und Dickdarm entlastet. mehr

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Erziehungsberechtiger – Tipps für Mentor und Mentee

Mentorenprogramme sind populär. Meist handelt es sich dabei um eine Patenschaft zwischen einer jungen, vielversprechenden Führungskraft (Mentee) und einem erfahrenen (Ex-)Manager (Mentor). Letzterer übernimmt dabei verschiedene Aufgaben eines Ratgebers, der etwa Werte, Arbeitsweisen und Führungsstile für die jeweilige Organisation oder das Unternehmen an seinen Protegé vermittelt. Nicht selten schlüpft er dabei aber auch in die Rolle eines Coachs, der seinen Schützling in Karrierefragen berät. Dabei muss der Mentor (im Gegensatz zu einem Coach) nicht zwangsläufig neutral sein. mehr

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Selbstreferenzielles Egobloggen – Besprechung im ZEIT Jobbrief

Das Karrierebibel-Blog im ZEIT Jobbrief:

Der Wirtschaftsjournalist Jochen Mai leitet das Ressort Beruf und Erfolg der Wirtschaftswoche. Sein Blog trägt denselben Namen wie der Bestseller, den Mai geschrieben hat: Die Karriere-Bibel. Dort versammelt Mai Hintergrundinfos und Ratschläge zu allen Themen des Berufslebens, das reicht von Naheliegendem wie Tipps zur Bewerbung oder Knigge-Regeln bis hin schwereren Themen wie Tipps gegen Langeweile im Job oder für den richtigen Umgang mit Mobbing und üblen Gerüchten. Mai schreibt stets kenntnisreich, fundiert und gleichzeitig unterhaltsam. Besonders nützlich sind seine Tipps in Listenform, zum Beispiel zum Thema Ordnung auf dem Schreibtisch oder Arbeit im Home-Office. Die sind so praxisnah geschrieben, dass man sie gleich umsetzen möchte. (mf)

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Jobwechsel – 75 Prozent der Manager denken an Kündigung

Ausgetretene Bahnen verlassen, sich neu beweisen, endlich wieder Spaß am Beruf haben – den Wunsch, seiner Karriere durch einen Jobwechsel neuen Schwung zu verleihen, hegen viele. Laut einer Gallup-Studie verspürten bereits im vergangenen Jahr 88 Prozent der deutschen Arbeitnehmer keine Verpflichtung mehr gegenüber ihrem Arbeitgeber, 20 Prozent hatten schon die innere Kündigung vollzogen. mehr

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In ritus rectus – Die Macht der Gewohnheit

Exzellenz ist kein einmaliger Akt, sondern eine Gewohnheit.

Aristoteles

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Was Sie hindert, Gewohnheiten abzulegen

  1. Zuviel auf einmal. Über Jahre haben wir uns unsere Gewohnheiten (unbewusst) antrainiert, nun laufen Sie automatisch ab. Versuchen Sie nie, sich mehr als eine dieser Routinen abzugewöhnen! Das gelingt nur selten. Konzentrieren Sie lieber alle Energien auf die eine.
  2. Falsche Motivation. Um Routinen zu durchbrechen, brauchen Sie Disziplin. Die aber ist abhängig von Ihrer Motivation. Warum also wollen Sie sich diese Sache abgewöhnen? Oder steckt etwas anderes dahinter? Nur wenn die Motivation stimmt, halten Sie auch durch.
  3. Unbekannte Auslöser. Jede Gewohnheit basiert letztlich auf einem oder mehreren Auslösern – Stress etwa, Langeweile, Liebeskummer oder Jobfrust. Erkennen und bekämpfen Sie die Auslöser. Und ersetzen Sie die schlechte Gewohnheit durch eine gute: Obst statt Schokolade essen etwa.
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Glücksrat: Zufriedenheit ist eine Attitüde

Lachanfall-lachen-ansteckendHans hatte Glück. Er bekam einen Goldklumpen, tauschte ihn ein paar Mal bis er einige Schleifsteine hatte, die ihn aber belasteten. Als sie in einen Brunnen fielen, war er erleichtert und zufrieden. Die meisten Menschen verhalten sich anders: Sie sammeln Lasten und werden doch nicht glücklicher. Was also macht Menschen glücklich? Der richtige Partner? Mehr Geld? Erfolg im Job? Gesundheit? mehr

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Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

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  2. Zweitens: Übertriebene Eigenwerbung, Grobheiten, destruktives Gemecker, Belanglosigkeiten und Rechthaberei sind nicht cool. Wer kritisiert, darf ebenfalls kritisiert werden.
  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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Hausordnung: Drei einfache Regeln