Von Jochen Mai // 11 Kommentare

Lügendetektor – So entlarven Sie einen Lügner

Lügen haben kurze Beine. Öfter aber hübsche. Das macht die Lüge so gefährlich: Oft gefällt sie uns besser als die Wahrheit. Aus unserer Gesellschaft ist das Lügen kaum noch wegzudenken: Täuschungen, Lug und Betrug – Lügenforscher sind sich inzwischen einig, dass der Mensch im Durchschnitt 200 Mal am Tag schwindelt oder es mit der Wahrheit (wissentlich) nicht so genau nimmt. “Nur knapp die Hälfte unserer Alltagsäußerungen sind wahr“, sagt etwa der Heidelberger Lügenforscher Klaus Fiedler. Das beginnt bei Alltagserzählungen, geht weiter in einem Bewerbungsgespräch oder der Beurteilung unserer eigenen Leistung und endet schließlich im Bett und der Frage: “Und wie war ich?” Glaubt man der Sexualforscherin Shere Hite, so täuscht rund ein Drittel aller Frauen regelmäßig einen Orgasmus vor. mehr

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Flurfunk – Was das Büro über den Bewohner verrät

jason cox/shutterstock.comÜber den Schreibtisch wandern Papierdünen, den Bildschirm überwuchern Merkzettel, die Wände zeigen Abstürze auf zwielichtigen Partys: Das eigene Büro verrät viel über die Motivation, Arbeitsweise und den Charakter seines Bewohners. Oder frei nach dem Psychotherapeuten Paul Watzlawick: Sie können Ihr Büro nicht davon abhalten, nicht zu kommunizieren.

Die Indizien dafür nimmt jeder von uns unbewusst und binnen Bruchteilen von Sekunden wahr, wenn er einen fremden Raum betritt. So schickte der US-Psychologe Samuel Gosling von der Universität Austin-Texas Probanden in die Büros wildfremder Leute. Nach dem Besuch sollten sie den Charakter des abwesenden Bewohners einschätzen – und kamen der Wirklichkeit erstaunlich nahe. Dabei beurteilten sie die Besitzer lediglich anhand ihrer Kaffeetassen, Papierstapel und Drehstühle sogar treffender als deren beste Freunde, wie das Kontrollexperiment zeigte. mehr

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Kartenspiel – Wie man beim Netzwerken den Überblick behält

GehaltGeldEin großartiger Abend. Ich treffe den Managing Partner einer Beratung der gerade eine neue Studie über CEO-Lebensläufe erstellt hat und sie mir exklusiv anbietet. Kurz darauf spreche ich mit Creative Direktor einer Agentur, die einen Medienpartner für ein interessantes Projekt suchen. Danach belagert mich der Senior Key Account Manager eines Konsumgüterherstellers mit Themenideen. Es bleiben nicht die einzigen Kontakte des Abends. Und alle geben mir natürlich ihre Karte. Ergebnis: Bis zum Event-Ende entsteht ein lustiges Kartenspiel mit dem man locker Titel-Quartett spielen könnte: Senior Vice President schlägt Director Cooperations Research & Development. Aber, verflixt, wer war noch mal wer? mehr

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Howcast – Erklärvideos und Videotipps für alle Lebenslagen

Gerade über Twitter Howcast entdeckt. Diese coole Videoplattform hat sich darauf spezialisiert, Erklärvideos (How to…) zu allen erdenklichen Lebenslagen zu sammeln und zur Verfügung zu stellen. In den derzeit 25 Rubriken, darunter Business, Autos, Essen & Trinken, Spiele, Haus & Garten, Kinder, Haustiere oder Sex finden sich bereits allerhand Tipp-Clips. Die sind zwar nicht immer bierernst, dafür aber immer unterhaltsam und größtenteils informativ.

Ein Beispiel aus der Rubrik “Business”: How to deal with a Smelly Coworker

Noch mehr Tipps gerade zu dem Thema “Kollegen mit Marotten und Mundgeruch” finden Sie natürlich auch hier auf der Karrierebibel.

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Ehre wem Ehre gebührt: Warum sich gute Taten auszahlen

Ismagilov/shutterstock.comSie halten sich für clever? Sie sind weit gekommen, haben Erfolg und sind obendrein zufrieden mit Ihren Leistungen? Gut, gut, aber ist das alles Ihr Verdienst? Oder lassen Sie es mich so ausdrücken: Welche Namen fallen Ihnen bei den folgenden Lückensätzen ein?

  • “Ich hätte es nie dahin geschafft, wo ich heute bin, ohne _______________________.”
  • “Ich bin _______________________ sehr dankbar für seine Förderung.”
  • “Dass ich der bin, der ich bin, verdanke ich vor allem _______________________.”
  • “Mein bester Lehrer war _______________________.”

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Mundpropaganda – Spielarten der Reputationspflege

Werbestratgien

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Punktlandung – So gewinnen Sie im neuen Job

Gratulation! Mit Ihrem Jobwechsel haben Sie einen neuen Top-Job ergattert und wollen jetzt voll durchstarten. Gute Idee, aber bitte nicht ganz so schnell. Hier sind ein paar Dinge, die Sie gerade anfangs berücksichtigen sollten:

  1. Gehen Sie auf Ihre Kollegen zu. Zeigen Sie ihnen, dass Sie ein Teamspieler sind und sich auf die neuen Kontakte freuen. Der erste Eindruck prägt Ihr Image meist über Jahre.
  2. Bleiben Sie bescheiden. Egal, wie talentiert Sie sind; egal, wie viele Erfahrungen Sie haben – in jedem Job haben Sie eine Lernkurve. Es ist ein Kardinalfehler in den ersten Tagen mehr zu reden als zuzuhören.

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Vortrag: 10 gelungene Einstiege

Ob Sie nun mit Powerpoint arbeiten oder frei reden – wie Sie Ihre Rede eröffnen, entscheidet oft schon, ob Ihnen Ihr Publikum auch den Rest des Vortrags gespannt zuhört – oder bereits nach den ersten Sekunden abschaltet. Das hängt sicher auch von Ihrer Mimik, Ihrer Sprache und Stimme ab, aber eben auch von einem möglichst gekonnten, überraschenden Auftakt. Üblich ist, dass man sich zunächst selbst vorstellt, dann einen pointierten Einstieg findet und erst dann das eigentliche Thema des Vortrags erwähnt. Der richtige Einstieg ist dabei das entscheidende. Folgende Formen haben sich bewährt: mehr

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Mea culpa – Was tun, wenn Sie einen Fehler gemacht haben?

Okay, Sie haben einen Riesenfehler im Job gemacht, spüren die Panik im Nacken und fragen sich: Was nun? Nur die Ruhe, ich bin bei Ihnen! Spontane Reaktionen machen es meist nur noch schlimmer. Deshalb: Atmen Sie ruhig durch, sagen Sie zunächst nichts und lassen Sie uns die Sache zusammen der Reihe nach durchgehen: mehr

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Rollenwechsel – Wenn aus Kollegen Chefs werden

Eine Beförderung – so sehr sie auch dem Ego schmeichelt – ist eine Medaille mit zwei Seiten: Gestern noch Kollege, heute Vorgesetzter – da schlagen Freundlichkeiten, sogar Freundschaften schnell in Distanz um, Informationsquellen versiegen, und selbst Neid und Missgunst können mitschwingen. Plötzlich muss man gegenüber Menschen, mit denen man sich gestern noch solidarisch fühlte, Macht ausüben. Erschwert wird das womöglich noch durch einen heimlichen Mitbewerber. Je nachdem, ob die Position längere Zeit vakant war, wurde er vielleicht gebeten, den Job übergangsweise zu übernehmen. Oft entwickeln solche Interimsvertreter daraus später einen Anspruch auf den Posten oder für eine Sonderrolle im Team. Es wäre ein sicherer Fehler, diesen Typen anschließend links liegen zu lassen: Schweigen reicht schon, um gegen sich Stimmung zu machen, weil Mitarbeiter trotz aller Ambivalenz immer heimlich koalieren. mehr

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Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Vertrauen fördert Motivation

Im Grunde ist es ein alter Hut: Kontrolle ist gut, Vertrauen besser. Jedenfalls für die Motivation und Produktivität der Mitarbeiter. Nun ist es auch noch amtlich. Forscher um die Psychologin Sabrina Deutsch Salamon von der York Universität Kanade konnten einen positiven Zusammenhang zwischen Leistungsbereitschaft und dem Gefühl, das einem im Job vertraut wird, nachweisen.

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Halali auf Hallodris – Die Top-Headhunter im Überblick

Die Beziehung zu Headhuntern ähnelt einer Art Hassliebe. Nach außen fungieren sie wie eine Modelagentur, im Binnenverhältnis beginnt bei ihnen bereits der Bewerbungsprozess. Diese Selbstanpreisung fällt erstaunlich vielen schwer: Sie stolpern stets über dieselben Fallstricke.

Zum Beispiel über Opportunismus. So mancher Manager wendet sich erst an einen Headhunter, wenn er ihn braucht und einen neuen Job sucht. Dann werden eilig Lebensläufe verfasst und sämtliche Personalberater, die Google kennt, flächendeckend hofiert, als wäre Geiz ungeil. Sobald sie aber wieder in Lohn und Brot stehen, vergessen die Manager ihre Unterstützer. Schließlich haben diese sie in einem schwachen Moment erlebt, und das ist peinlich. Obacht! Wer so handelt, offenbart etwas ganz anderes: einen berechnenden Charakter. mehr

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Was bedeutet Erfolg für… Erik A. Feingold

Heute im Überfallinterview: Erik A. Feingold, President und CEO von Gold Gate, Miami/FL., zur Frage: Was bedeutet Erfolg für Sie?.

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Top Jobs – Deutschlands beliebteste Arbeitgeber

Ein Novum: Erstmalig in der Geschichte des Wettbewerbs ist der Mythos BMW gebrochen. Seit Jahren dominierten die Bayern die Traumarbeitgeber-Ranglisten – sowohl in der Gunst der Wirtschaftswissenschaftler als auch der Ingenieure. Vorbei. Mit dem aktuellen Ranking der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands (sowie international für USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Schweiz, Holland, Polen, Japan, China und Australien), das wir gerade exklusiv in der WirtschaftsWoche veröffentlichen, haben nun andere die Nase vorn: Porsche bei den Wirtschaftswissenschaftlern und Audi bei den Ingenieuren (siehe unten). mehr

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Hausordnung: Drei einfache Regeln