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Glücksbringer – 60 Wege glücklicher zu werden

HPIMan kann von den Isländern einiges lernen, vor allem aber, wie man glücklich wird. Laut dem europäischen „Happy Planet Index“ (HPI) belegen die rund 316.000 Einwohner des zweitgrößten Inselstaates Europas den ersten Platz im Glücklichsein mit einem HPI von 72,3 (zum Vergrößern der Grafik bitte anklicken).

Natürlich bedeutet glücklich zu sein für jeden etwas anderes. Die einen verbinden damit ein kurzweiliges Gefühl, ein subjektives Wohlbefinden, einen Glücksmoment – etwa während sie mit guten Freunden zusammen sind, nachdem sie ein Projekt erfolgreich abgeschlossen haben, nach gutem Sex. Für andere hält der Zustand länger. Etwa, weil sie grundsätzlich mit ihrem Leben zufrieden sind oder mehrere Glücksmomente nacheinander erleben.
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Fundsachen – Anregungen und Anstöße aus dem Web

Kekse vertreiben Todesgedanken

Menschen, die über ihren eigenen Tod nachdenken, konsumieren mehr. Zu dieser etwas morbiden Erkenntnis kommt eine aktuelle Studie von Dirk Smeesters, Professor für Marketing an der Rotterdam School of Management, Erasmus University, die im Journal of Consumer Research unter dem Titel „The Sweet Escape: Effects of Mortality Salience on Consumption Quantities for High- and Low-Self-Esteem Consumers“ veröffentlicht wurde. Im Rahmen der Untersuchung ließen die Wissenschaftler 750 Studenten Aufsätze zum Thema „Der eigene Tod“, beziehungsweise „Zahnarztbesuch“ (Kontrollgruppe) schreiben. Parallel konnten sie Kekse essen und sollten anschließend noch eine Einkaufsliste verfassen. Ergebnis: mehr

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Multitasking – Meetings bei Microsoft

Hier gibt es viele kleine Meeting-Räume für drei bis vier Personen. Bei der Telekom hat der kleinste Raum 25 Plätze. Daran erkennt man schon, dass wir hier Entscheidungen schneller treffen. [Auch] gibt es in Sitzungsräumen keine normalen Telefone mehr, sondern nur noch diese Round Tables, eine Art Videokonferenzsystem, in denen 360-Grad-Kameras eingebaut sind. Das macht die Kommunikation einfacher. […] Alle haben ihren Laptop aufgeklappt und den Communicator an. Ich nutze ihn zum Beispiel, um ganz schnell mit meiner Assistentin zu chatten, oder um mich zu vergewissern, ob jemand alle Infos bekommen hat, die er braucht.

Achim Berg, 44, Deutschland-Chef von Microsoft
[via Handelsblatt Perspektiven Nr. 138]
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Simultantenstadl – Wie man Vielschwätzer unterbricht

pflasterNeulich besuchte ich ein Seminar zum Thema Veranstaltungsmoderation. Das ist ein Wort wie ein Krebsgeschwür: hässlich und über jedes gesunde Maß längst hinausgewuchert. Es ging dabei um Podiumsdiskussionen. Das Wort ist auch nicht viel gesünder, aber man weiß wenigstens, was damit gemeint ist. Das Seminar leitete Martina K. Schneiders. Normalerweise sind mir Menschen suspekt, die ein Mittelnameninitial (noch so ein Wort!) führen. Aber Martina K. Schneiders ist Hörfunkjournalistin und Autorin mit dem Themenschwerpunkt Arbeit und Soziales. Und ich meine, eine Kollegin, die sich mit solchen Dingen beschäftigt, kann so schlecht nicht sein.
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Blablabla – Warum ich Podiumsdiskussionen hasse…

  • …weil es keinen Spaß macht, Profilneurotikern bei der Selbsttherapie zuzusehen.
  • …weil dort nur Meinungen und Thesen präsentiert und nicht miteinander diskutiert wird.
  • …weil nie einer zugibt, dass er Unrecht oder Mist behauptet hat.
  • …weil sie in Affentheater zwischen Alpha- und Beta-Tieren entarten.
  • …weil bei so viel Geschnatter, die eigentlichen Botschaften untergehen.
  • …weil ein Trialog zwischen Diskutanten, Moderator und Publikum praktisch nicht stattfindet.
  • …weil nie einer die nervigen Studiendrescher stoppt.
  • …weil gestellte Fragen nur selten beantwortet werden.
  • …weil den Diskutanten die Ego-Show wichtiger ist als das Publikum.
  • …weil es so gut wie keine neutralen Moderatoren gibt.
  • …weil viele Moderatoren das Plenum labern lassen, statt schneller einzugreifen.
  • …weil viele Diskutanten fehlendes Benehmen durch Chuzpe ersetzen.
  • …weil zwar alles schon gesagt ist, nur leider nicht von allen.
  • …weil das Format alt und tot ist.
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Wie Sie die besten Mitarbeiter einstellen

  1. Herausforderungen bieten. Wenn Sie Top-Talente einstellen wollen, sollten Sie vor allem die Chancen des Jobs überzeugend darstellen: “Helfen Sie uns Marktführer zu werden!” und nicht bloß die Anforderungen: “Suchen erfahrenen Marketing-Profi!”
  2. Vergleichen. Goldkragen suchen nicht nach einem Job, indem Sie Jobanzeigen abarbeiten. Sie vergleichen Optionen. Nutzen Sie Ihre Webseite also nicht als langweilige Litfasssäule, sondern zum Dialog mit den potenziellen Kandidaten.
  3. Auswählen lassen. Überlassen Sie das Recruiting nicht allein den Personalern, sondern beziehen Sie auch Abteilungsleiter sowie künftige Kollegen in den Auswahlprozess ein. Die können meist besser beurteilen, wer ins Team passt und wer die Talente hat, die Sie brauchen.
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Überflieger – Wie bewerben, wenn Sie überqualifiziert sind?

Es mag seltener vorkommen, aber wenn es vorkommt, dann steht man ganz schön blöd und hilflos vor verschlossener Tür und weiß weder Rat noch Argument. Die Rede ist von Überqualifizierung. Oder anders gesagt: Was tun Sie, wenn Sie sich auf Ihren Traumjob beworben haben und der Personaler Sie ablehnt, weil Sie überqualifiziert sind?

Eine wirklich bescheidene Situation. Da bringen Sie schon Bestnoten, Motivation und alle erforderlichen Talente mit – und dann ist es den Leuten auch nicht recht, weil zu viel des Guten. Doof stellen hat keinen Sinn, das lässt Sie ja eher noch wie einen Aufschneider aussehen. Und betteln wäre peinlich. mehr

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So werden Sie geholfen

  1. Aussprechen. Wenn Sie wollen, dass man Ihnen hilft, müssen Sie auch sagen, was Sie wollen. Und zwar möglichst konkret. Die wenigsten Menschen sind medial veranlagt. Also bitten Sie sie um Hilfe!
  2. Erleichtern. Wer Hilfe benötigt, sollte es seinen Rettern leicht machen. Halten Sie Helfer also nicht mit Kleinkram auf. Verschaffen Sie Ihnen lieber eine Übersicht und sparen Sie deren Zeit.
  3. Erhöhen. Geben Sie der Lösung eine Bedeutung. Menschen helfen lieber, wenn sie das Gefühl haben, dabei nicht nur eine gute, sondern auch eine große Tat zu vollbringen. Und seien Sie hinterher dafür bitte auch dankbar!
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Passt partout – Der Dumme gibt nach

Der deutsche Dichter und Theologe Johann Peter Hebel (1760-1826) erzählt die Geschichte von einem Vater, der seinem Sohn die Torheit der Welt zeigen will. Er führt dazu einen Esel aus dem Stall und alle drei wandern in das nächste Dorf. Die Bauern verspotten das Trio und rufen: „Seht doch, diese Narren! Haben einen Esel und keiner sitzt drauf.“ Kaum haben sie das Dorf verlassen, setzt sich der Vater auf den Esel, und der Sohn führt beide in das zweite Dorf. Wieder spotten die Bauern: „Was für ein Gespann! Der Alte reitet und der arme Junge muss laufen.“ Kurz hinter dem Dorf tauschen Vater und Sohn die Rollen. Doch wieder schimpfen die Bauern: „Es ist nicht recht, dass der Alte laufen muss. Der Junge hat die kräftigeren Beine!“ Nun setzen sich beide auf den Esel – der Vater vorn, der Junge dahinter. So reiten sie gemeinsam in die vierte Siedlung, und man ahnt es längst: Auch hier finden die Bauern Anstoß: „Pfui, ihr Tierquäler“, rufen sie. „Man sollte einen Stock nehmen und beide herunterschlagen!“ Da erreichen sie das fünfte Dorf. Noch vor dem Eingang binden sie die Beine des Esels zusammen, fädeln sie durch eine Stange und tragen so den Esel auf ihren Schultern durch den Ort. Als die Leute das sehen, verhöhnen sie Vater und Sohn und jagen alle drei mit Steinwürfen fort. mehr

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Stilfrage – Lieber Jeans statt Anzug

Der Anzug und das Kostüm sind im Büro auf dem Rückzug. Nur jeder zehnte Deutsche (Männer: 10 Prozent; Frauen: 13 Prozent) greift morgens zu klassischer Kleidung. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des IFAK Instituts unter rund 1000 Erwerbstätigen ab 18 Jahren. mehr

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Schaumschläger – 12 Tipps wie Sie auf Choleriker reagieren

Je enger der Raum, desto schneller entwickelt sich der Streit, soll Schopenhauer einmal gesagt haben. Dabei verglich er den Menschen mit Stachelschweinen, die sich umso mehr stechen, je näher sie zusammenrücken, wenn sie sich eigentlich nur wärmen wollen.

Das Bild ist gar nicht so schlecht und lässt sich anhand der Konfliktrate unter Eskimos eindrücklich belegen: Im Sommer, wenn die Jagdreviere groß sind und die Bevölkerung weit verstreut lebt, gibt es nahezu keinen Zoff bei den Inuit. Im Winter dagegen, wenn alle in ihren Siedlungen dicht an dicht beisammen hocken, schnellt die Kriminalitätsrate in die Höhe. mehr

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Fundsachen – Anregungen und Anstöße aus dem Web

Schneller Lesen

Texte lesen sich auf dem Bildschirm zwar nicht ganz so leicht wie in gedruckter Form, dafür sind sich dort kompakter. Dennoch bleibt die Frage, wie man bei beschränktem Zeitbudget auch möglichst viel Bücher oder Zeitschriften konsumieren kann. Auf Imgriff gibt es 5 Tipps in knapper Form: mehr

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Zweifelsfall: Wie sich Zwiespalt überwinden lässt

ZweifelFrauFragenEntscheidenWenn Sie zu den Menschen gehören, die alles sorgfältig abwägen, bevor sie loslegen, die stets alle Details prüfen und dennoch am Ende ein Haar in der Suppe finden, dann sollten Sie den Text zu Ende lesen.

Jeder kennt die Phrase Wenn ich doch nur …, dann …! „Wenn ich doch nur mehr Verantwortung hätte, dann könnte ich mehr erreichen.“ „Wenn ich mehr Macht hätte, dann würde sich hier einiges ändern.“ „Wenn ich mehr Geld hätte, dann wäre ich glücklicher.“ Solche Wenn-dann-Phasen tauchen immer wieder auf. Meistens dann, wenn man mit sich und seiner Situation unzufrieden ist oder in einer beruflichen Sackgasse steckt. mehr

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Hausordnung: Drei einfache Regeln