Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Gehirnjogging – So bringen Sie Ihren Geist auf Trab

Routinen – so sehr wir sie auch mögen: Sie machen die Birne weich. Für unseren Geist sind sie Gift, sie lullen ihn ein, wiegen ihn in der trügerischen Sicherheit der Wiederholung. Der Oberstube fehlen so aber die notwendigen Reize. Effekt: Die grauen Zellen schalten auf Standby und verkümmern. Wollen Sie das? Sicher nicht, sonst hätten Sie nicht weitergelesen. Und für diesen Fall gibt es einige gute Kniffe, wie Sie Ihre grauen Zellen zum Knuspern bringen. Diese etwa: mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Denkblockade – Über destruktive Denkmuster

In der Vergangenheit habe ich hier einige Artikel zu den Themen Gute Laune, Motivation und positiv Denken geschrieben. Anlass war mein Artikel in der WirtschaftsWoche, zu dem ich manchen Leserbrief bekam (wie hier auch einige Kommentare und E-Mails). Allerdings kann es extrem schwer sein, sich auf die guten Dinge im Leben zu konzentrieren, wenn einem ständig Pleiten, Pech und Pannen passieren. mehr

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Instabiles Selbstbewusstsein – Viele Worte bei Kritik

Gemeinhin gilt die Annahme: Menschen mit geringem Selbstvertrauen sind aggressiver als jene mit robustem Selbstbewusstsein. So formuliert stimmt das. Es stimmt aber auch, dass übersteigertes oder instabiles Selbstbewusstsein nicht minder aggressiv macht. So prüften etwa Forscher der Universität von Georgia zunächst das Selbstvertrauen sowie dessen Stabilität bei ihren rund 100 Probanden. Anschließend wurden die Teilnehmer scharf kritisiert. Ergebnis: Wer über ein ausgeprägtes aber instabiles Selbstwertgefühl verfügte, reagierte auffallend wortreich bis wütend auf die Schelte – wie die Wissenschaftler vermuten, in erster Linie um seine plötzlichen Selbstzweifel zu kompensieren.

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Rede weise – Wie Sie eine Stegreifrede halten

powerpointDa sitzen Sie im Meeting, wollten eigentlich nur zuhören, schlau dreinschauen, lernen… als Sie Ihr Chef bittet, spontan und mal eben so eine kurze Präsentation des aktuellen Prestigeprojekts zu geben. Alle schauen erwartungsvoll zu Ihnen herüber. Schweigen. Wäre gut, wenn Ihnen jetzt etwas Passendes einfiele, jedenfalls mehr, als das Gestammel, das Ihnen als Erstes in den Sinn kommt…

Fiese Situation. Aber zu meistern. Eine Präsentation oder Rede aus dem Stegreif zu halten, ist sicher nicht jedermanns Sache, aber auch keine Hexenkunst. Wenn Sie also nicht gerade ein eloquenter Dampfplauderer sind, können Sie sich zumindest bei Ihrer Spontanrede an ein paar Standartelementen im Aufbau orientieren. Das Ergebnis wird dann vielleicht kein mitreißender Impulsvortrag, aber auch kein peinliches Herumgelaber. Folgendes ist jetzt zu tun:
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Heimvorteil – Junge arbeiten lieber im Home-Office als im Büro

Die Deutschen arbeiten lieber von zu Hause aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom (Grafik: siehe unten). Demnach wollen zwei Drittel der befragten Bundesbürger lieber zu Hause arbeiten, statt ins Büro zu gehen. 50 Prozent wollen mehrere Tagen in der Woche von zu Hause aus arbeiten, 17 Prozent ziehen grundsätzlich das Home-Office dem Büro vor. Lediglich ein Viertel der Befragten pendelt am liebsten täglich ins Büro. mehr

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Und tschüss: Wie wichtig eine Trennungskultur beim Jobabbau ist

KündigungZuerst die gute Nachricht: . Jetzt die schlechten: Siemens streicht rund 16.750 Stellen weltweit, über 5000 davon in Deutschland. Und der Münchner Konzern ist beileibe nicht der Einzige: Überall wird entlassen, gekündigt, gestrichen. Der Waschmittel- und Klebstoffhersteller Henkel etwa baut trotz guter Zahlen weltweit 3000 Arbeitsplätze ab. Beim Autobauer BMW fallen mehr als 8000 Jobs dem Rotstift zum Opfer. Es herrscht eine Stimmung wie in einer Schießbude: Ständig hört man Schüsse knallen und links und rechts von einem klappen die Figuren um.

Doch genau das ist das Problem: Die betriebliche Demission gleicht nicht selten einer Verbannung in die Diaspora. Mag sein, dass manche Kündigungen begründet sind, nur der Umgang damit ist oft erschreckend dilettantisch. Es gibt in Deutschland einfach keine „Trennungskultur“, sagt auch der Trennungsexperte Lorenz Andrzejewski, der ein Buch für professionelles Kündigungsmanagement geschrieben hat. Wenn Arbeitsplätze im großen Stil abgebaut werden, geschieht dies meist nach Sozialauswahl und selten aufgrund der Leistung. In der Folge entstehen Argumentationsschwächen gegenüber den Gekündigten – und die schlagen sofort auf Stimmung und Firmenimage.
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Nix Powerpoint! – Mehr Erfolg durch nicht-präsentieren

Da kommt also dieser Fachbuchautor daher und behauptet, eine neue bahnbrechende Methode erfunden zu haben, mit der Powerpoint-Präsentationen nicht in Folienschlachten enden und das Publikum dem Redner sogar bis zum Ende zuhört. Und diese Methode nennt er auch noch keck: Nicht-Präsentation. mehr

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Kau dich schlau! – Besser denken mit Kaugummi

Am Anfang schmeckte Kaugummi nach Dreck. Während unsere Steinzeitvorfahren am flackernden Feuer wahlweise über die Vorzüge von Mammuts oder Höhlenmamas sinnierten, kauten sie gerne mal auf Baumharzen und Birkenpech herum. Lecker. In den Hochkulturen der alten Ägypter und Römer war man da schon weiter und katschte lieber den Harz des Mastixbaumes, in der Hoffnung seiner Mundflora so etwas Gutes zu tun. Und im 16. Jahrhundert waren es die spanischen Conquistatores, die aus der neuen Welt Mittelamerikas nicht nur geraubtes Gold und geraubte Azteken einschleppten, sondern auch eine Kaumasse aus dem Latexsaft des Sapotillbaumes, genannt „Chicle“. mehr

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Aus Erfahrung gut – Wie wir lernen, besser zu entscheiden

Ein Gastbeitrag von Entscheidercoach Kai-Jürgen Lietz

Kai-Jürgen LietzDer Bad Homburger Managertrainer Kai-Jürgen Lietz hat sich auf Entscheidungen spezialisiert und dazu auch einen Bestseller veröffentlicht: Das Entscheider-Buch. Dabei richtet er sein Augenmerk auf so genannte Entscheidungsfallen. Insgesamt 15 typische Fallstricke hat Lietz dabei ausgemacht, in die wir immer wieder unbewusst stolpern (siehe auch dieses Interview auf Karrierebibel). In seinem heutigen Gastbeitrag geht es um die Rolle von Erfahrungen, und wie wir aus ihnen lernen können, um besser zu entscheiden.
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Kopf oder Bauch – Wie Sie unter Druck besser entscheiden

Und?! Haben Sie schon einen Plan, wie Sie die nächsten elf Minuten verbringen? So lange brauchen Sie für diesen Text. Alternativ könnten Sie: E-Mails checken (30 Sekunden), mit Ihrem Kollegen einen Streit anfangen (zwei Minuten), ein Kündigungsschreiben aufsetzen (drei Minuten), die Tür zuknallen (zwei Sekunden), einen Urlaubsantrag stellen (eine Minute), Ihren Projektvorschlag noch mal durchgehen (drei Minuten) und hätten dann immer noch eine Minute und 28 Sekunden übrig – etwa um ins Frühstücksbrötchen zu beißen und die Ordner wieder aufzuheben, die umgefallen sind, als Sie die Tür zugeworfen haben.

Na, noch da? mehr

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Lautsprecher: Wie Sie die Wirkung Ihrer Stimme verbessern

Das menschliche Gehirn verarbeitet das gesprochene Wort bereits nach 140 Millisekunden. Nur viel zu oft konzentrieren wir uns dabei auf den Einfluss der Inhalte und die Wirkung der Worte – und vergessen dabei die Kraft des Klangs. Selbst ein mittelmäßiger Inhalt „unter der Gewalt eines vollendeten Vortrags macht mehr Eindruck als der vollendetste Gedanke, bei dem der Vortrag mangelt“, erkannte schon der römische Sprechlehrer Quintilian. Tatsächlich klingt gar nicht so sehr was wir sagen im Ohr, sondern vielmehr wie wir es sagen. mehr

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Stolperfalle – Fehlschläge sind gut für den Charakter

Gelegentliches Scheitern ist ein wichtiger Schritt zur Persönlichkeitsbildung. Aber seien wir ehrlich: Wer scheitert schon gerne, selbst wenn er daraus lernen kann? Hinzu kommt, dass wir in Deutschland Scheitern eher mit Häme bedenken, denn mit Hochachtung vor dem Mut, es versucht zu haben. Wir haben das in Zeiten der New Economy ja oft genug gehört: Habe ich ja gleich gesagt. Hättest du besser gar nicht versucht. Jetzt bist du gescheitert, hast eine Menge Geld verloren und einen Makel hast du noch dazu.

Burkhard Schwenker, CEO von Roland Berger
[via Handelsblatt Perspektiven Nr. 128]
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Up durch die Mitte – Jobwechsel vom Mittelstand zum Konzern

Neulich schrieb ein Leser folgendes:

Ich lese Ihre Seite regelmäßig und freue mich jedes Mal über die wirklich abwechslungsreichen und informativen Artikel. Ein Thema, das mich brennend interessiere würde, wäre eine Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen bei einer Karriere in einem Großunternehmen und im Mittelstand. Vielleicht gibt es die ein oder andere Studie zu dem Thema oder Sie können die wichtigsten Punkte dazu aufgreifen. An der Stelle wäre auch interessant: Wie gehen große Unternehmen mit Bewerbungen von mittelständischen Konkurrenten um? Und wie aussichtsreich ist eine Bewerbung von Herrn XY, aktuell Abteilungsleiter bei der Hinterwald GmbH, auf eine vergleichbare Stelle bei der Global Play AG?

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Hausordnung: Drei einfache Regeln