Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Fundstelle – Anregungen und Anstöße

Tipps für Redner

So lässt sich das Publikum besser einbeziehen:

  1. Die bewährteste Form ist, Fragenzu stellen – als kurze Meinungsumfrage (Wie würden Sie entscheiden?), als Quiz (Richtig oder falsch?) oder Zielgruppenanalyse (Sind heute Manager unter uns?).
  2. Stellen Sie kurze und kompakte Fragen! Nie mehr als zwei Sätze.
  3. Stellen Sie provokante oder ungewöhnliche Fragen, aber niemals ähnliche. Ausnahme: Sie fragen ganz bewusst am Anfang und am Ende des Vortrags dasselbe, um einen Sinneswandel im Publikum zu dokumentieren.
  4. Sie können aber das Publikum selbst Fragen stellen lassen. Aber Achtung: Klugschwätzer und Querulanten können die Dramaturgie zerstören. Wer das Mikrofon freigibt, sollte deshalb vorher überlegen, wie er auf solche Typen reagiert. Grundregel: Immer höflich und souverän bleiben.
  5. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Gratwanderung – Vom Kollegen zum Chef

Eine Beförderung – so sehr sie auch dem Ego schmeichelt – ist eine Medaille mit zwei Seiten: Gestern noch Kollege, heute Vorgesetzter – da schlagen Freundlichkeiten, sogar Freundschaften schnell in Distanz um, Informationsquellen versiegen, und selbst Neid und Missgunst können mitschwingen. Plötzlich muss man gegenüber Menschen, mit denen man sich gestern noch solidarisch fühlte, Macht ausüben. Erschwert wird das womöglich noch durch einen heimlichen Mitbewerber. Je nachdem, ob die Position längere Zeit vakant war, wurde er vielleicht gebeten, den Job übergangsweise zu übernehmen. Oft entwickeln solche Interimsvertreter daraus später einen Anspruch auf den Posten oder für eine Sonderrolle im Team. Es wäre ein sicherer Fehler, diesen Typen anschließend links liegen zu lassen: Schweigen reicht schon, um gegen sich Stimmung zu machen, weil Mitarbeiter trotz aller Ambivalenz immer heimlich koalieren. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Versetzt – Was der Arbeitgeber darf

Am 12. Oktober 1492 schrieb Christoph Kolumbus in sein Bordbuch: „Ich kniete nieder, als ich festen Boden unter den Füßen hatte und dankte Gott, indem ich die Erde küsste.“ Der Mann war so beseelt wie erleichtert als er nach eintöniger und zermürbender Seereise endlich sein Indien entdeckte, das eigentlich Amerika war. So ein Tapetenwechsel alle paar Jahre erweitert auch heute noch den Horizont und hält geistig fit. Ein neuer Job hilft, sich in ein neues, vielleicht größeres Aufgabenfeld einzuarbeiten, lieb gewonnene Marotten durch die neuen Kollegen zu hinterfragen und lähmende wie grämende Routinen durch neue Ideen zu verdrängen. Schön, wenn das ein selbstgesteuerter Prozess ist. Es gibt aber auch die unfreiwillige Variante: die Versetzung. Und dann? mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Führungswechsel – Die ersten 90 Tage entscheiden

Heute hier, morgen dort – häufige Jobwechsel sind heute die Regel. Die moderne Ablösepraxis, auch Jobrotation genannt, zwingt Mitarbeiter aller Ebenen nicht nur in immer neue Funktionen – das wohlorganisierte Projektkarussell dreht sich auch von Jahr zu Jahr schneller. Im Mittel wechseln Mitarbeiter heute alle zweieinhalb Jahre ihren Job – intern oder extern. Folge: Oft entscheidet sich das Schicksal über den Erfolg der Mission in den ersten 90 Tagen. Und: Während dieser Frist zeigt sich zugleich, ob der Neue zu höherem berufen ist. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Hin und her – Pendeln macht krank

Wer zur Arbeit pendelt, hat Stress. Gut, das ist nichts Neues: Jeder, der sich morgens durch überfüllte Zufahrtsstraßen gequält, Co-Staupiloten beim Nasebohren und Bahnmitfahrern beim Muffeln und Müffeln zugeschaut hat, weiß das. Eine britische Studie hat allerdings ergeben: Wer sich dank Bus, Bahn oder Stau wieder einmal verspätet, hat mehr Stress als ein Kampfpilot im Einsatz. Grund: Die erlebte Ohnmacht. Das kann krank machen, bis hin zu Amnesie führen.

Von Jochen Mai // 32 Kommentare

Reputation 2.0 – Dienste für einen besseren Ruf

Ob als Bewerber, Kollege, Chef oder Geschäftspartner – wir alle werden längst mithilfe unserer Referenzen beurteilt. Wir leben im Zeitalter der Inszenierung und der medialen Selbstdarstellung, unsere öffentliche Reputation ist damit ein entscheidender Teil unserer Persönlichkeit: Ich bin, wer ich in den Augen der anderen bin. Was man sich über uns erzählt, aber auch was über uns zu lesen ist, prägt entscheidend unseren Ruf: Kann man dem vertrauen? Ist er kompetent, hilfsbereit, ein netter Kerl? Welche Freunde hat er? Werde ich von ihm profitieren? Oder wird er mir schaden? mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Wo ein Weg, da ein Wille – 13 bodenlose Gedanken

Rolf Dobelli hat wieder ein Buch geschrieben – diesmal sind es 777 bodenlose Gedanken, die er in „Turbulenzen“ aneinander reiht. Manche sind sehr kurz, andere länger. Das gilt auch für den Sinn darin. Dennoch sind ein paar Zeilen dabei, die zum Schmunzeln und Nachdenken anregen. Zum Beispiel diese: mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Alles im Wunderland – Inspirierende Adressen im Netz

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Lass das! – Die 5 größten Karrierekiller

Den Kunden vergnatzt, einen wichtigen Termin verpasst, das Budget gesprengt, die Präsentation verhunzt, die Frau vom Chef angemacht – dumme Fehler passieren immer wieder im Job. Nobody is perfect. Wenn mal wieder ein Projekt in die Hose geht, muss das nicht zwangsläufig dem Aufstieg schaden. Vielleicht erhält er kurzfristig einen Dämpfer. Aber wie nachhaltig das wirkt, hängt viel öfter davon ab, wie man damit umgeht und umgehend darauf reagiert. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Spieglein, Spieglein… – Wer uns sympathisch findet

Wenn Sie auf einer Party schnell herausfinden wollen, wer Sie sympathisch findet und ein guter Freund werden könnte, erzählen Sie einfach Ihren Lieblingswitz. Das ist übrigens keiner, sondern eine Erkenntnis aus der Sympathieforschung. Wer ebenso herzlich wie herzhaft über diesen Spaß lachen kann, ist Ihnen subjektiv sehr ähnlich. Und das ist entscheidend dafür, ob wir jemanden mögen oder nicht. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Grillparzer Schäuble

“Schily ist für mich immer eine klassische Büchner-Figur gewesen, ein echter Jakobiner. Er trug auch als RAF-Verteidiger Manschettenknöpfe unter der Robe. [...] Während Schäuble für mich eher eine Shakespeare-Figur ist, oder Grillparzer: König Ottokars Glück und Ende. Also etrem kalter Verstand mit einem Hauch badischer Gemütlichkeit.”

Harald Schmidt in der ZEIT

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Kind, Küche, Karriere – Er ist glücklicher als sie

gehaltsunterschiedeAktuelle Studien zeigen, dass sich seit einigen Jahren zwar die Aufgaben und Arbeitsteilung von Mann und Frau immer mehr angleichen. Doch SIE wird dabei nicht glücklicher. Im Gegenteil:
mehr

Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Morgen, morgen, nur nicht heute – Tipps für Aufschieber

Vom französischen Kanzler Henri Francois d’Aguesseau (1668-1751) wird erzählt, dass ihn seine Frau jedes Mal eine Viertelstunde warten ließ, wenn er sie zum Essen rief. Das mag nicht viel Zeit sein, aber es läppert sich. Also nutzte d’Aguesseau die Zeit und schrieb in dieser Zwischenzeit ein Buch über die Jurisprudenz. Und nicht nur eins: Binnen weniger Jahre entstanden so gleich vier Bände. D’Aguesseau hat etwas aus der Zeit gemacht, die ihm seine Frau auf charmante Weise schenkte. Andere vertagen solche Gelegenheiten. Warum nur? mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

MBA – Harvard will für Frauen attraktiver werden

Frauen und Business Schools – eine schwierige Konstellation. Offenbar absolvieren ein Drittel weniger Frauen einen MBA als Männer. Das haben auch die Managerschmieden selbst erkannt und schaffen nun Abhilfe, allen voran die Harvard Business School, indem sie die Aufnahmebedingungen für Frauen vereinfacht.

Die Begründung dafür ist die biologische Uhr der Frauen. So wollen wohl immer mehr Frauen in den USA noch vor ihrem 35. Lebensjahr Kinder bekommen. Denn in diesem Alter stehen sie in einer entscheidenden Phase für ihre Karriere, die Gründung einer Familie würde sie im Wettbewerb zu den Männern deutlich zurückwerfen. Da man aber mit seiner Biouhr schlecht verhandeln kann, heiraten und bekommen viele ihre Kinder bevor sie 30 sind. Ein schlechtes Timing für die Ausbildung: Zu dem Zeitpunkt verfügen Frauen nur selten über die erforderliche Berufserfahrung und ersten Führungskompetenzen, die Top-Business-Schools bei ihren Bewerbern üblicherweise voraussetzen. Die Folge: Weniger Frauen auf den Schulbänken. mehr

Karrierebibel in Social Media

Facebook1 Google1 Twitter1 Youtube1 Pinterest1
Designed by United Prototype
  1. Erstens: Kommentare und Beiträge müssen konstruktiv sein. Idealerweise erweitern Sie den Artikel durch neue Erkenntnisse und bereichern die Leser mit nützlichem Wissen.
  2. Zweitens: Übertriebene Eigenwerbung, Grobheiten, destruktives Gemecker, Belanglosigkeiten und Rechthaberei sind nicht cool. Wer kritisiert, darf ebenfalls kritisiert werden.
  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
zum Artikel →

Hausordnung: Drei einfache Regeln