Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Look of Lust – Mädchen wollen sexy statt clever aussehen

Jahrelang haben die Frauen für ihre Emanzipation gekämpft. War das alles für die Katz? Einer Untersuchung und Meldung zufolge sieht die Realität heute so aus: Junge Mädchen wollen inzwischen lieber sexy statt clever aussehen. Als ob das zwingende Gegensätze wären! In den Köpfen der Teenager scheint das allerdings so zu sein. So stellt Carol Platt Liebau, Autorin des Buchs mit dem selbstironischen Titel “Prude”, fest: mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Einzig, nicht artig – Nachfolger steigen nicht auf

Für Israel gibt es wohl keinen berühmteren Feldherrn als König David. Seine Karriere beginnt er als Hirtenjunge, er besiegt den Riesen Goliath, wird König und aus seinen zahlreichen Schlachten geht er immer wieder als Sieger hervor. Er unterwirft die Philister, holt die Bundeslade nach Jerusalem, bezwingt die Moabiter, besiegt den König von Syrien, unterjocht die Ammoniter, schlägt die Amalekiter und setzt in seinem Reich Recht und Gesetz ein. Als sein Sohn Salomo viele Jahre später gekrönt wird, hat er es nicht leicht, in diese Fußstapfen zu treten. Als Kriegsherr kann er allenfalls eine Kopie abgeben. Darum wählt er eine andere Strategie, um sich zu profilieren: Weisheit. Er wird der König des Friedens und der Gerechtigkeit, baut für seinen Gott einen gigantischen Tempel und geht damit ebenfalls in die Geschichte ein. Die Bibel sagt, dass es vor und auch nach ihm keinen Menschen auf Erden gab, der weiser gewesen wäre. mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Lagerkoller – Das Robbers-Cave-Experiment

Als die elf Jungen aus Oklahoma City am 11. Juni 1954 in den Bus zum Robbers Cave State Park stiegen, wussten sie nicht, dass sie Teil eines Experiments werden würden, dass die Konfliktforschung nachhaltig beeinflusste. Alles schien zunächst normal in dem Ferienlager. Die Jungen bezogen ihre Hütte, spielten Verstecken, gingen Schwimmen, erkundeten das Gelände. Dass etwas weiter entfernt eine weitere Gruppe mit ebenfalls elf Jungen eine andere Hütte bezog, bemerkten sie zunächst ebenso wenig wie die Tatsache, dass es sich bei den Lagerleitern um Wissenschaftler handelte, die sie genau beobachteten – und später massiv manipulieren sollten. mehr

Von Jochen Mai // 11 Kommentare

XMAS-Party – Die Weihnachtsfeier in Zahlen*

  • Nur 38 Prozent der deutschen Arbeitnehmer freuen sich alle Jahre wieder auf die Weihnachtsfeier.
  • 18 Prozent geben an, dass es ihnen vor der Feier mit den Kollegen graust.
  • 16 Prozent nehmen gar nicht erst an der Weihnachtsfeier teil.
  • 10 Prozent der Unternehmen schenken sich Weihnachten ganz – keine Feier.
  • 57 Prozent der Unternehmen, die eine Weihnachtsfeier veranstalten, übernehmen auch deren Organisation.
  • 40 Prozent der Xmas-Feiern werden von den Mitarbeiter gestaltet.
  • 0,4 Prozent der Unternehmen beauftragen für die Party eine Eventagentur.
  • Nur jedes fünfte Restaurant verzeichnet in diesem Jahr mehr Buchungen für Weihnachtsfeiern als im vergangenen Jahr.
  • Bei rund 36 Prozent der Gastronomen liegen die Buchungszahlen unter dem Vorjahreswert.
  • 30 Prozent der Unternehmen überreichen ihren Mitarbeitern eine Aufmerksamkeit zu Weihnachten.
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Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Vielfliegerprogramm – Tipps für Geschäftsreisen

Wer viel und lange reist, kann was erleben. Manchmal erlebt er aber auch nur sein blaues Wunder. Vor allem, wenn der Langstreckenflug nicht gründlich vorbereitet wird. Worauf Vielflieger achten sollten, damit Meilen und mehr nicht zur Bruchlandung führen: mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Oh weh, du fröhliche – Regeln für die Weihnachsfeier

Der Dezember ist turbulent. Das Jahresendgeschäft ringt den Mitarbeitern letzte Kräfte ab, parallel wird gebacken, gebechert, gefeiert bis zur Heiligen Nacht. Spätestens mit dem ersten Advent erleben Glühwein, Girlanden und Geschäftsführeransprachen ihre alljährliche Renaissance, vom Chef bis zum Pförtner ziehen sich dann alle bunte Pappnasen, lustige Nikolaus-Mützen und Rentiergeweihe an und spielen ungezwungenes Beisammensein. Feste soll man zwar feste feiern, derart erzwungene Lieblichkeiten sind aber anscheinend nur durch exzessive Enthemmung zu ertragen. Schließlich muss man Klaus, Dieter und Dörthe nicht mehr kennenlernen, weil sie uns längst auch unter der Woche zum Essen oder Kaffeetrinken begleiten. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Kurswechsel – Plädoyer für kleine Veränderungen

Dies wird nur ein kurzer Text, sozusagen nur ein kleiner Baustein, der aber große Veränderungen nach sich ziehen kann. Denn darum geht es: Kleine Veränderungen haben große Wirkung. Oft ist es so, dass Leute, die etwas in ihrem Beruf, in ihrer Beziehung, in ihrem Leben verändern wollen, auf den großen, radikalen Wurf warten der alles neu, alles besser, alles großartig machen wird. Womöglich vertrödeln sie so eine großartige Chance nach der anderen. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

HEGL – Die SMS wird 15

Gerade bei Mindsharing gesehen, dass die SMS (Short Message Service) im Dezember 15 Jahre alt geworden ist. 1992 wurde die erste SMS von einem PC an ein Mobiltelefon im Britischen Vodafone-Netz gesendet. Seitdem hat das Gesimse unsere Sprache um viel kryptische Kürzel (und die Nutzer um Sehnenscheidenentzündungen) bereichert, darunter Kauderwelsch wie “WaMaDuHeu?” (Was machst du heute?), “HAFSMDWAV” (Harry, fahr schon mal den Wagen vor), “KUWIHEBEKERZ” (Kuscheln wir heute bei Kerzenschein?) oder “MeDiWi!” (Melde Dich wieder!). Mein Kommentar dazu: IHA! – Ich hasse Abkürzungen!

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Letzte Worte – Der gelungene Abschied

Via Brainlogs gefunden: Hans Halter, Autor des Buches Ich habe meine Sache getan hat darin finale Worte berühmter Persönlichkeiten zusammen getragen, die sie einst auf ihrem Sterbebett der Überlieferung nach von sich gaben und darin oft ein ganzes Leben pointiert auf den Punkt brachten. Winston Churchill etwa sagte über den Tod: “Ich bin bereit, meinen Schöpfer zu treffen; ob Gott allerdings vorbereitet ist, mich zu treffen, ist eine andere Frage.” Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. wiederum gab sich kämpferisch: “Tod! Ick graule mir nich vor dir!” Einstein meinte, er habe seine “Sache hier getan”. Und während er vom Balkon in den Tod sprang, rief der Schriftsteller Egon Friedell den Nazi-Gaffern zu: “Vorsicht, bitte!” Aristoteles dagegen hatte jahrelang über die unregelmäßigen Strömungen an der engsten Stelle des Golfes von Euböa nachgegrübelt, ohne eine Erklärung zu finden. Als 62-Jähriger stürzte er sich dann in das geheimnisvolle Wasser mit den Worten: “Fasse mich, da ich dich nicht fassen kann.” Und Sigmund Freud, vom Krebs zerfressen, bat auf dem Sterbebett seinen Arzt: “Lieber Schur, Sie haben mir versprochen, mich nicht im Stich zu lassen, wenn es so weit ist. Das ist jetzt nur noch Quälerei und hat keinen Sinn mehr.” Schur injizierte ihm daraufhin eine Überdosis Morphium, die Freud mit den Worten quittierte: “Ich danke Ihnen. Sagen Sie es Anna.” mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Fundstelle – Anregungen und Anstöße aus dem Web

IQ-Test mal anders

Was bedeutet “24 H in a D”? Oder “The D to A C is A 4 L Y”? Sie wissen es? Dann sollten Sie an diesem etwas ungewöhnlichen Intelligenztest teilnehmen. Für alle anderen: “24 H in a D” beutet “24 hours in a day”. Was “The D to A C is A 4 L Y” bedeutet? Nicht die blasseste Ahnung…

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Absatzzahlen – Schuhe, Stiefel und Stilettos in Zahlen*

Na, Schuhe schon geputzt? Morgen ist Nikolaus… apropos:

  • 50 Prozent aller Schuhe weltweit kommen aus China.
  • 5 Paar neue Schuhe leisten sich Frauen im Schnitt pro Jahr.
  • 97 Prozent der Frauen finden die Optik bei einem Schuh wichtig.
  • Für Schuh-Modetrends interessieren sich 46 Prozent der Frauen und immerhin noch 19 Prozent der Männer.
  • 45 Prozent der Frauen in Deutschland geben zu, mehr als 25 Paar Schuhe zu besitzen.
  • 28 Prozent der Frauen besitzen zwischen 10 und 14 Paar Schuhe.
  • 26 Prozent der Frauen besitzen über 20 Paar Schuhe.
  • 39 Prozent der Männer finden, dass ihre Partnerinnen zu viele Schuhe haben.
  • 49 Prozent der Österreichischen Frauen besitzen Schuhe, die sie noch nie oder nur einmal getragen haben.
  • 22 Prozent der Frauen sagen, dass sie Schuhekaufen glücklicher macht als beruflicher Erfolg.
  • 29 Prozent der Frauen kaufen Schuhe, um sich zu belohnen. Männer tun das nur zu 11 Prozent.
  • 15 Prozent der deutschen Frauen bezeichnen Schuhekaufen als ihr Hobby.

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Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Weise Worte – Der Rat der Erfolgreichen

“Wenn man denkt, es geht nicht mehr, hat man immer noch zwei Drittel seiner Kräfte.”

[Horst Köhler, deutscher Bundespräsident]

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Don Quijote – Theorien für den Mülleimer

Für James March, einen pensionierten Management-Professor an der Stanford Business School, ist ausgerechnet Don Quijote eine ideale Leitfigur moderner Unternehmenslenker. “Wir leben in einer Welt, die realistische Erwartungen und klare Erfolge betont. Quijote aber bezog sich auf nichts davon”, schrieb March. “Und trotz einer Fehlentscheidung nach der anderen, hing er an seiner Sichtweise und an seinen Bekenntnissen fest, weil er wusste, wer er war.” mehr

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Sichtblende – Die Eigenschaft des Managers

“Ein Manager kann nur jemand sein, der manipulieren kann, wie er beobachtet wird.”

[Heinz von Foerster, Mitbegründer
der kybernetischen Wissenschaft]
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Hausordnung: Drei einfache Regeln