Von Jochen Mai // 2 Kommentare

HEGL – Die SMS wird 15

Gerade bei Mindsharing gesehen, dass die SMS (Short Message Service) im Dezember 15 Jahre alt geworden ist. 1992 wurde die erste SMS von einem PC an ein Mobiltelefon im Britischen Vodafone-Netz gesendet. Seitdem hat das Gesimse unsere Sprache um viel kryptische Kürzel (und die Nutzer um Sehnenscheidenentzündungen) bereichert, darunter Kauderwelsch wie “WaMaDuHeu?” (Was machst du heute?), “HAFSMDWAV” (Harry, fahr schon mal den Wagen vor), “KUWIHEBEKERZ” (Kuscheln wir heute bei Kerzenschein?) oder “MeDiWi!” (Melde Dich wieder!). Mein Kommentar dazu: IHA! – Ich hasse Abkürzungen!

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Letzte Worte – Der gelungene Abschied

Via Brainlogs gefunden: Hans Halter, Autor des Buches Ich habe meine Sache getan hat darin finale Worte berühmter Persönlichkeiten zusammen getragen, die sie einst auf ihrem Sterbebett der Überlieferung nach von sich gaben und darin oft ein ganzes Leben pointiert auf den Punkt brachten. Winston Churchill etwa sagte über den Tod: “Ich bin bereit, meinen Schöpfer zu treffen; ob Gott allerdings vorbereitet ist, mich zu treffen, ist eine andere Frage.” Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. wiederum gab sich kämpferisch: “Tod! Ick graule mir nich vor dir!” Einstein meinte, er habe seine “Sache hier getan”. Und während er vom Balkon in den Tod sprang, rief der Schriftsteller Egon Friedell den Nazi-Gaffern zu: “Vorsicht, bitte!” Aristoteles dagegen hatte jahrelang über die unregelmäßigen Strömungen an der engsten Stelle des Golfes von Euböa nachgegrübelt, ohne eine Erklärung zu finden. Als 62-Jähriger stürzte er sich dann in das geheimnisvolle Wasser mit den Worten: “Fasse mich, da ich dich nicht fassen kann.” Und Sigmund Freud, vom Krebs zerfressen, bat auf dem Sterbebett seinen Arzt: “Lieber Schur, Sie haben mir versprochen, mich nicht im Stich zu lassen, wenn es so weit ist. Das ist jetzt nur noch Quälerei und hat keinen Sinn mehr.” Schur injizierte ihm daraufhin eine Überdosis Morphium, die Freud mit den Worten quittierte: “Ich danke Ihnen. Sagen Sie es Anna.” mehr

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Fundstelle – Anregungen und Anstöße aus dem Web

IQ-Test mal anders

Was bedeutet “24 H in a D”? Oder “The D to A C is A 4 L Y”? Sie wissen es? Dann sollten Sie an diesem etwas ungewöhnlichen Intelligenztest teilnehmen. Für alle anderen: “24 H in a D” beutet “24 hours in a day”. Was “The D to A C is A 4 L Y” bedeutet? Nicht die blasseste Ahnung…

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Absatzzahlen – Schuhe, Stiefel und Stilettos in Zahlen*

Na, Schuhe schon geputzt? Morgen ist Nikolaus… apropos:

  • 50 Prozent aller Schuhe weltweit kommen aus China.
  • 5 Paar neue Schuhe leisten sich Frauen im Schnitt pro Jahr.
  • 97 Prozent der Frauen finden die Optik bei einem Schuh wichtig.
  • Für Schuh-Modetrends interessieren sich 46 Prozent der Frauen und immerhin noch 19 Prozent der Männer.
  • 45 Prozent der Frauen in Deutschland geben zu, mehr als 25 Paar Schuhe zu besitzen.
  • 28 Prozent der Frauen besitzen zwischen 10 und 14 Paar Schuhe.
  • 26 Prozent der Frauen besitzen über 20 Paar Schuhe.
  • 39 Prozent der Männer finden, dass ihre Partnerinnen zu viele Schuhe haben.
  • 49 Prozent der Österreichischen Frauen besitzen Schuhe, die sie noch nie oder nur einmal getragen haben.
  • 22 Prozent der Frauen sagen, dass sie Schuhekaufen glücklicher macht als beruflicher Erfolg.
  • 29 Prozent der Frauen kaufen Schuhe, um sich zu belohnen. Männer tun das nur zu 11 Prozent.
  • 15 Prozent der deutschen Frauen bezeichnen Schuhekaufen als ihr Hobby.

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Weise Worte – Der Rat der Erfolgreichen

“Wenn man denkt, es geht nicht mehr, hat man immer noch zwei Drittel seiner Kräfte.”

[Horst Köhler, deutscher Bundespräsident]

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Don Quijote – Theorien für den Mülleimer

Für James March, einen pensionierten Management-Professor an der Stanford Business School, ist ausgerechnet Don Quijote eine ideale Leitfigur moderner Unternehmenslenker. “Wir leben in einer Welt, die realistische Erwartungen und klare Erfolge betont. Quijote aber bezog sich auf nichts davon”, schrieb March. “Und trotz einer Fehlentscheidung nach der anderen, hing er an seiner Sichtweise und an seinen Bekenntnissen fest, weil er wusste, wer er war.” mehr

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Sichtblende – Die Eigenschaft des Managers

“Ein Manager kann nur jemand sein, der manipulieren kann, wie er beobachtet wird.”

[Heinz von Foerster, Mitbegründer
der kybernetischen Wissenschaft]
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Cheers! – Grußformeln und ihre Wirkung

Heute bekam ich wieder eine. Eine Karte mit vorweihnachtlichen Grüßen. Ein schöner Brauch eigentlich – vorausgesetzt der Absender verschickt mit seinem Schreiben nicht gleich ein schlechtes Gewissen in Form von „Im Gegensatz zu anderen wurden unsere Karten von hungernden Kindern in Afrika mit dem Mund gemalt, denen wir beim Erwerb zugleich die Schulausbildung bezahlt haben…“ Das mag zwar eine gute Tat gewesen sein, sie wird aber nicht besser dadurch, dass man jeden darauf hinweist. Aber apropos Hinweis: Es ist schon erstaunlich, wie viele Autoren so wenig auf die Grußformeln ihrer Briefe achten. Dabei sind die Schlusszeilen einer Korrespondenz keinesfalls eine obligate Dreingabe. Vielmehr drücken sie tatsächliche Wertschätzung und Kundenorientierung aus und können der Post einen ganz persönlichen Dreh geben. Hier mal ein paar Beispiele für Grußformeln und deren Wirkung:
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Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Männermangel – Die Karriere der Frauen beschränkt die Partnerwahl

So sieht’s aus: Auf Chefsesseln bilden Frauen bislang die Ausnahme. Hier zu Lande sind zwar 42 Prozent der Erwerbstätigen weiblich, aber nur elf Prozent der Toppositionen von Frauen besetzt. Vor allem in so genannten Männerberufen. mehr

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Verbotstafel – Der Alptraum einer Grabinschrift

“Er hätte gerne etwas richtig Cooles gemacht, aber sein Chef hat ihn nie gelassen.”

[Tom Peters, Management-Guru zur Frage,
was für ihn der Alptraum einer Grabinschrift wäre]
Von Jochen Mai // 40 Kommentare

Was bedeutet Erfolg für… Sie? – Das Preisausschreiben zum Buch

„Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, da ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.“ Das zynische Bonmot stammt von Oscarpreisträger Danny Kaye. Und er ist bei weitem nicht der einzige, der sich über den Begriff „Karriere“ so seine Gedanken gemacht hat. Die Zahl der Interpretationen ist Legion: Karriere (genauso wie Erfolg) ist ein emotionaler Begriff, der zwischen Karrierist und Tunichtgut, zwischen Leistung und Berechnung, zwischen Talent und Opportunität oszilliert. Nicht immer muss das mit dem Beruf zu tun haben. Das macht die Definition des Begriffs nicht leichter, es ist aber auch sein Charme, dass jeder etwas anderes damit verbindet. mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

ZZZ…CHR…ZZZ… – Tipps für den Powernap

Das Schläfchen oder Nickerchen zwischendurch genießt zwar keinen guten Ruf (viele assoziieren es mit Faulheit), ist aber gut für unsere Leistungskraft. Das kleine Schlafintermezzo, auch Powernap genannt, wirkt regelrecht Wunder: Es verkürzt Reaktionszeit, erhöht Aufmerksamkeit und Kreativität.

Der Mensch ist nun mal ein rhythmisches Wesen und erlebt im Laufe des Tages verschiedene Hochs und Tiefs: Die meisten von uns fallen nach der Mittagspause ins Leistungsloch, so zwischen 13 und 16 Uhr. Zwar können wir uns zusammenreißen und gegen die Natur ankämpfen, aber das rächt sich: durch mehr Fehler, langsameres Tempo und mehr Unfälle. Die Zahl der übermüdungsbedingten Verkehrsunfälle steigt nachmittags deutlich an. Mit Kaffee lässt sich diese Mattheit zwar kurzfristig vertreiben. Sobald die aufputschende Wirkung aber nachlässt, fühlt man sich noch müder. mehr

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Setzen, sechs! – Pauker-Noten erlaubt

Schüler dürfen ihre Leher im Internet auf Portalen wie Spickmich (Laut Machern wurden dort schon über 150.000 Lehrer mit einer Durchschnittsnote von 2,7 bewertet) benoten, auch wenn diese sich dadurch verunglimpft sehen (Oberlandesgericht Köln 15 U 142/07).

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

So wollte ich nie werden! – Wie der Job den Charakter verdirbt

„Wenn es Unrecht ist, tue es nicht; wenn es Unwahrheit ist, sage es nicht.“

Marcus Aurelius, Römischer Kaiser

Sozialwissenschaftler wissen: Je stärker sich ein Mensch mit seinem Beruf identifiziert, desto schneller passt er sich den Gepflogenheiten des Betriebs oder der Branche an. Das hat nicht nur Vorteile. Um von den Kollegen und vom Chef respektiert, gelobt, gemocht zu werden, überschreiten so manche mit der Zeit Grenzen, die für sie früher unpassierbar gewesen wären – aus Skrupel und Anstand. Die Idee des Kollegen als eigene verkaufen? „Selbst Schuld, hätte er eben schneller sein müssen!“ Dem Kunden die aktuellen Probleme des Produktes vorenthalten? „Hey, er hat ja auch nicht danach gefragt!“ Schmiergeld bezahlen, um den Auftrag zu bekommen? „Na und, macht doch jeder!“ Tatsache ist: Nicht nur Geld verdirbt den Charakter, der Job kann das genauso mitsamt der Firmenkultur, dem Korps- und Kollegengeist. mehr

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