Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Jobwahl: Lieber eine Sackgasse als die Herausforderung

Lightspring/Shutterstock.comIch hab schon so manchen Job gemacht: 300.000 Cotoneaster-Stecklinge in einer Friedhofsgärtnerei pflanzen; Paletten im Zentrallager eines Handelskonzerns im Akkord packen; Akten in drei Tiefkellern zurückhängen oder für die Wiedervorlage ziehen; leere Industrie-Gasflaschen aufbereiten und neu lackieren… Das alles waren zum Glück Aushilfsjobs, zeitlich begrenzt, tumb. Ich war jung und brauchte das Geld. Langfristig suchte ich natürlich etwas anderes: einen Beruf, der mich geistig herausfordert, inhaltlich abwechslungsreich ist, kreativ, kompetitiv. Ich wurde Journalist. Ich weiß nicht, ob ich die Wahl heute anderen empfehlen würde. Der Beruf ist immer noch enorm herausfordernd, abwechslungsreich; man lernt viel und immer Neues. Aber er wird immer schlechter bezahlt, das Pensum kann mitunter mörderisch sein und die langfristigen Karriereaussichten… na ja. Ich könnte jeden verstehen, der trotz vorhandener Talente einen anderen Beruf wählt… mehr

Von Dr. Cornelia Riechers // 16 Kommentare

Lebenslauf: Formulierungstipps für berufliche Stationen

joingate/ShutterstockDie Aussagefähigkeit Ihres Lebenslaufs steht und fällt mit der Darstellung Ihrer beruflichen Stationen. Dabei kommt es nicht in erster Linie darauf an, ob Ihr Lebenslauf auf zwei Seiten passt oder nicht. Vielmehr hängt der Erfolg Ihrer Bewerbung davon ab, dass der Leser auf den ersten Blick alles Wichtige erfährt. Die Angabe des – womöglich noch abgekürzten – Firmennamens und ein Stichwort zu Ihrer Aufgabe reichen da nicht aus. Auch möchte ein Einsteller nicht in Ihren Bewerbungsunterlagen nach einer dritten, vierten, fünften Seite suchen in der Hoffnung, dass sich dort möglicherweise doch noch die vermisste Aufgabenbeschreibung befindet, die im ungünstigen Fall dann lediglich allgemeine Kenntnisse auflistet, ohne Zuordnung zu den einzelnen Berufsabschnitten. Dabei ist es gar nicht so schwer, Ihre beruflichen Stationen im Lebenslauf übersichtlich, optisch ansprechend und vor allem aussagekräftig darzustellen… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Jobwechselbereitschaft: Alle vier Jahre ein neuer Arbeitgeber

Mert Toker/ShutterstockAlle vier Jahre – so oft wechseln Fachkräfte im Durchschnitt ihren Job und Arbeitgeber. Das gilt für Fachkräfte aus betriebswirtschaftlichen Berufen, der IT, dem Ingenieur- und Gesundheitswesen sowie der Forschung und Entwicklung – und es sind mehr Jobwechsel als der Bundesdurchschnitt aller Arbeitnehmer: In Deutschland wechselt jeder zweite Arbeitnehmer frühestens nach zehn Jahren den Arbeitgeber. Das ist das Ergebnis einer aktuellen StepStone-Umfrage… mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Rasender Blogger: Tipps für die Eventberichterstattung

JWM/MorguefileCorporate Blogger – oder Blogger, die ihr Blog leidenschaftlich und aktiv pflegen – haben keinen ganz einfachen Job. Sie müssen Themen nicht nur ansprechend präsentieren und sich teilweise auch neue Themen einfallen lassen, sondern dabei auf die Interessen verschiedener Lesergruppen berücksichtigen, sich packende Titel und Überschriften überlegen und all das in schöner Regelmäßigkeit leisten. Die Eventberichterstattung stellt an Blogger jedoch ganz eigene, höhere Anforderungen und kann für (Corporate) Blogger enorm anspruchsvoll sein. Damit Ihre Eventbericherstattung gelingt, habe ich heute einige Praxistipps für Sie. mehr

Von Karolina Warkentin // Schreibe einen Kommentar

Studieren mit Kind: Zwischen Kinderbett und Hörsaal

Kamira/ShutterstockZeitmangel, finanzielle Sorgen, Betreuungsprobleme: Ein Studium mit Kind ist eine echte Herausforderung. Studierende Eltern vollführen täglich einen Spagat zwischen Kinderbett und Hörsaal. Sowohl ein Vollzeitstudium als auch die Erziehung eines Kindes sind mit einem immensen Zeitaufwand verbunden. Beides unter einen Hut zu bekommen, ist eine Sisyphusaufgabe. Ein gutes Netzwerk und die richtige Organisation des Alltags sind das A und O. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Equal Pay Day 2014: Bereinigter Gender Pay Gap bei 8 Prozent

EqualPayDayFrauRoteHandtascheFalls Ihnen heute vermehrt Frauen mit roten Handtaschen im Straßenbild auffallen – das ist kein modischer Trend: Vielmehr demonstrieren die Frauen mit diesem Symbol gegen die Ungleichbehandlung bei der Bezahlung im Job. Am 21. März ist der sogenannte Equal Pay Day (EPD). Er markiert jenen Tag im Jahr bis zu dem Frauen rein rechnerisch länger arbeiten müssen, um das Gehaltsniveau eines Mannes zu erreichen – eben jenen Equal Pay Day. Die roten Handtaschen sollen ein Hinweis auf die roten Zahlen im Portemonnaie der Frauen sein. mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Ehrlich gesagt… 25 fiese Floskeln im Vorstellungsgespräch (Personaler-Edition)

ollyy/ShutterstockDer eine oder andere Leser hat es bereits letzte Woche geahnt: Wenn wir eine spezielle Bewerber-Edition der 25 fiesen Floskeln im Vorstellungsgespräch bringen, wird darauf natürlich auch eine Personaler-Edition folgen. Heute hat das Warten ein Ende und wir präsentieren Ihnen – gewürzt mit einer Prise Humor – 25 fiese Floskeln, die Personaler im Vorstellungsgespräch viel zu häufig einsetzen. Auch hier gilt: Einzelne Floskeln stellen für sich genommen noch kein Problem dar, doch eine massive Häufung lässt doch einige Rückschlüsse zu und hinterlässt bei Bewerbern keinen guten Eindruck. Für Unternehmen kann das zum Problem werden, wenn sich Fachkräfte dadurch beispielsweise abgeschreckt fühlen und es im Umgang mit Bewerbern an Wertschätzung und Respekt fehlt.
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Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Studie: Stress macht Frauen empathischer, Männer egozentrischer

EmpathieEmpathie – kurz gesagt die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinversetzen und deren Emotionen verstehen zu können – ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Netzwerken. Denn das basiert nun mal auf Beziehungen. Und wer dem anderen signalisiert Ich verstehe dich, gewinnt Vertrauen, Sympathien sowieso und mitunter sogar Freunde. Doch wie wirkt sich Stress auf diese Fähigkeit aus? Als Forscher um Claus Lamm von der Universität Wien dies jetzt untersuchten, stellten sie überrascht fest: Männer und Frauen zeigen dabei völlig entgegengesetzte Effekte… mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Assessment Center Fail: Diese Fehler kosten Sie die Karriere

nyul/123rfAssessment Center sind vor allem bei großen Unternehmen und Stellenausschreibungen für Führungskräfte längst selbstverständlicher Bestandteil des Bewerbungsverfahrens. Die Bewerberauswahl im ein oder mehrtätigen Gruppensetting mit zahlreichen Tests, Übungen und Analysen ist zwar aufwändig, lohnt sich für Unternehmen jedoch spätestens, wenn es um Stellen mit umfassender Führungs- und Budgetverantwortung geht. Als Bewerber können Sie sich dabei optimal präsentieren – oder durch Fehler selbst disqualifizieren und alle Bewerbungschancen nachhaltig zerstören. Wir fassen heute die gefährlichsten Assessment Center Fails zusammen und zeigen, was Sie vermeiden sollten. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Fehler bei der Online-Bewerbung: Und raus bist du…

Online-BewerbungIm Grunde war es nie einfacher, sich bei einem oder gar mehreren Unternehmen mit relativ wenig Aufwand zu bewerben: Per Online-Formular oder E-Mail-Bewerbung ist das ein Kinderspiel. Tatsächlich zählt die Online-Bewerbung aktuell zu den beliebtesten Formen. Laut einer Umfrage unter rund 1100 Fach- und Führungskräften mit Personalverantwortung geben ihr 58,9 Prozent der Befragten den Vorzug. Die klassische Bewerbungsmappe landet erst mit 21,2 Prozent auf Platz 2. Doch so verführerisch das digitale Eigenmarketing auch ist – die Tücken lauern im Detail. Wer die Bewerbung im Web zu lax angeht, riskiert, gleich wieder im virtuellen Papierkorb zu landen… mehr

Von Karolina Warkentin // Schreibe einen Kommentar

Arbeiten mit Behinderung: Was steht Ihnen zu?

Arbeiten mit BehinderungMusiker, Arzt oder Entwicklungshelfer – Traumjobs gibt es viele. Jeder kennt die Herausforderungen, denen man sich stellen muss, um die eigenen beruflichen Ziele und Träume zu verwirklichen. Noch schwieriger ist es für Menschen mit einer Behinderung, denn noch immer gibt es zu viele Ressentiments bezüglich der Beschäftigung gehandicapter Arbeitnehmer. In einer Leistungsgesellschaft, in der Menschen zum Humankapital und entsprechend ihrer wirtschaftlich nutzbaren Fähigkeiten und Kenntnisse bewertet werden, haben Menschen mit einer Behinderung einen schwierigen Stand auf dem Arbeitsmarkt. In Deutschland gibt es zahlreiche Hilfsangebote für Arbeitnehmer mit Behinderung. Es bleiben jedoch noch die Fragen: Was steht mir zu? Und: Wo kann ich mich informieren? mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Ausbildung Bürokauffrau/Bürokaufmann: Berufsbild im Check

Pressmaster/ShutterstockEs gibt zahlreiche ganz alltägliche Berufe, die eng mit Klischees und Vorurteilen der verschiedensten Sorten und Richtungen verbunden sind. Einer davon ist eindeutig der Beruf des Bürokaufmannes/der Bürokauffrau, mit dem viele Menschen nach wie vor nur die Ablage von Akten und das Kochen des Bürokaffees in Verbindung bringen. Diese Vorstellung wird den vielfältigen Aufgaben des Berufs jedoch ganz und gar nicht gerecht, denn die Ausbildung zum Bürokaufmann ist anspruchsvoll und vielseitig und hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Morgens früh: Wie Erfolgreiche in den Tag starten

JWM/MorguefileMorgens? Erst mal Kaffee! So denken wohl die meisten Arbeitnehmer, bevor sie überhaupt in Erwägung ziehen, zur Arbeit zu gehen. Jeder pflegt da sein ganz persönliches Morgenritual. Die einen brennen sich morgens mit einer Zigarette als erstes den Zahnbelag in den Schmelz, gurgeln mit Espresso hinterher und klicken sich durch ihre RSS-Feeds. Andere inhalieren zuerst Frischluft, sehen dem Hund dabei beim Stoffwechseln zu, erschlagen ihren Wecker oder lassen sich von einer kalten Dusche berieseln. Die erste Stunde nach dem Aufstehen kann uns entscheidend für den Tag prägen – unsere Laune und den Stresslevel genauso wie unsere Produktivität… mehr

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  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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Hausordnung: Drei einfache Regeln