1. Definieren. Jobwechsel oder Brüche im Lebenslauf können für die Online-Marke zur Belastung werden. Das Internet vergisst eben nichts. Und Suchmaschinen orientieren sich bei Ihren Trefferlisten nicht nach dem aktuellen Job, sondern nach deren Relevanz der Fundstelle. Heißt: Wer sich neu erfindet und sein altes Leben hinter sich lassen möchte, braucht Personal Rebranding. Der erste Schritt dazu: Definieren Sie Ihre neue Marke. Nutzen Sie die erste Zeit in der Versenkung zur Standortbestimmung und Selbstanalyse.
  2. Konstruieren. Für den Imagewechsel ebenfalls wichtig: eine gute und glaubhafte Geschichte. Diese Art Selbsterklärung sollte aber nie Rechtfertigung klingen, sondern nach einem geplanten Aufbruch. Es muss ein roter Faden entstehen, der die Flicken zusammenhält. Gut, wenn zudem zwischen dem Beenden und Beginnen Zeit vergeht. Eine Phase der Besinnung verleiht dem Imagewechsel Bedeutungsschwere. Und damit Legendenbildung vollends wirkt, sollten Sie schon etwas Konkretes in petto haben. Also vorher im Verborgenen neue Online-Profile und –Präsenzen aufbauen.
  3. Präsentieren. Jetzt kommt der Überraschungseffekt. Sie sind wieder da – mit neuem Image, neuem Berufsprofil und neuen Online-Präsenzen. Kommunizieren Sie auf allen alten und neuen Online-Kanälen die neue Position. Passen Sie den Lebenslauf an, die Kontaktdaten und verändern Sie auch optisch etwas: tauschen Sie Ihr Porträtfoto auf Xing, geben Sie Ihrer Facebookseite ein neues Design, Ihrem Twitter-Profil einen neuen Hintergrund, Ihrem Blog einen neuen Look. Und erwarten Sie nicht zu viel: Bis so ein Rebranding durch ist, können sechs bis zwölf Monate vergehen.