An dieser Stelle geben wir üblicherweise viele praktische Tipps, wie Sie Ihre Bewerbung optimal aufbauen, wie Sie Ihr Anschreiben in ein flammendes Plädoyer für sich verwandeln und den Lebenslauf so gestalten, dass Ihre Stärken und Fähigkeiten voll zur Geltung kommen. Das alles stimmt auch weiterhin. Allerdings gibt es noch ein weiteres, kaum beachtetes Stilmittel: Es sind nur zwei unscheinbare Buchstaben – jedoch mit einer großen Wirkung. Egal, was und wie viel Sie in Ihrer Bewerbung geschrieben haben – ein PS: (steht für Postskriptum) wird immer gelesen.

Postskriptum: Das Beste zum Schluss

Das Anhängsel stammt noch aus der Zeit der handgeschriebenen Briefe und ermöglichte dem Autor die Nachschrift eines wichtigen Teils, ohne dass dieser den ganzen Brief noch einmal abschreiben musste. In Zeiten von Textverarbeitungsprogrammen, Copy & Paste und E-Mails hat es jedoch ausgedient. Sollte man meinen. Stimmt aber nicht. Denn gerade deshalb erzeugt es enorme Aufmerksamkeit und bleibt im Gedächtnis haften – vorausgesetzt, Sie nutzen es, um Ihrer Bewerbung etwas Originelles hinzu zu fügen.

Also bitte nichts vom Typ: Was ich noch sagen wollte und vorhin vergessen habe… Eher so etwas in der Art:

PS: Falls ich Ihre Aufmerksamkeit bis hierhin halten konnte, spricht sicher nichts mehr dagegen, dass wir uns nun auch persönlich kennenlernen. Falls Sie doch noch Fragen haben, können Sie mich jederzeit erreichen, unter: 0123-4567890.

Oder:

PS: Sie sind noch nicht überzeugt? Dann schauen Sie sich doch das Video an, das ich extra für Sie online auf meiner Seite vorbereitet habe. Sie finden es unter: Bewerber.de/PSVideo.

Das sind natürlich nur Beispiele, die Sie inspirieren sollen. Über weitere konstruktive Anregungen, wie sich das PS noch gestalten lässt, freuen wir uns natürlich immer.

PS: Auch wenn Sie den Text nur überflogen haben – dieses PS haben Sie sicher gelesen. Q.e.d.