Raucher sind faul – davon jedenfalls ist fast die Hälfte der Arbeitnehmer (47 Prozent) überzeugt. Sie meinen, dass ihre rauchenden Kollegen aufgrund der häufigeren Pausen weniger arbeiten als sie selbst. Lediglich drei von zehn Angestellten glauben, dass Raucher wegen der vielen Pausen sogar produktiver sind, so das Ergebnis einer Online-Umfrage von Karriere.at, bei der 502 Arbeitnehmer und 116 Arbeitgeber befragt wurden.

Die meisten Arbeitgeber sehen das sogar noch drastischer. So gibt jeder zweite Arbeitgeber (50 Prozent) fixe Pausenzeiten vor, um allzu häufige Rauchpausen zu vermeiden. Fünf Prozent der Befragten geben an, sogar ein generelles Rauchverbot im Unternehmen erlassen zu haben. Nur etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Arbeitgeber zeigte Vertrauen in die Mitarbeiter und überlässt ihnen, sich ihre Rauchpausen selbst einzuteilen. In rund jedem elften Unternehmen (9 Prozent) steht es Mitarbeitern sogar frei, an ihrem Arbeitsplatz dem blauen Dunst zu frönen.

Hier noch einmal die wichtigsten Umfrageergebnisse im Überblick:

Arbeiten Raucher weniger?

(Befragt: 502 Arbeitnehmer)

  • Sicher. Sie sind weniger am Arbeitsplatz: 47 Prozent
  • Nein. Denn durch die Pausen sind sie produktiver: 29 Prozent
  • Keinesfalls. Sie sparen Besprechungszeit: 14 Prozent
  • Ja. Pausen sind aber ihr gutes Recht: 10 Prozent

Wie regelt Ihr Unternehmen Raucherpausen?

(Befragt: 116 Arbeitgeber)

  • Mit fixen Pausenzeiten: 50 Prozent
  • Raucher teilen sich ihre Zeit selbst ein: 36 Prozent
  • Es wird am Arbeitsplatz geraucht: 9 Prozent
  • Es herrscht generelles Rauchverbot: 5 Prozent