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Regeln für Gastbeiträge auf Karrierebibel.de

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Auch die Karrierebibel veröffentlicht immer wieder gerne Gastbeiträge. Damit wollen wir vor allem für intellektuelle Abwechslung sorgen, unseren mehr als 130.000 täglichen Lesern unterschiedliche Sichtweisen bieten – und vor allem Themen aufgreifen, die wir selbst so noch nicht behandelt haben.

Das ist übrigens schon einer der Ansprüche, die wir an Gastbeiträge haben: Originalität.

Wir sind da – zugegebenermaßen – etwas wählerisch. Von den fünf bis acht Anfragen, die uns jede Woche erreichen, schafft es am Ende vielleicht nur einer in die Karrierebibel. Der Rest scheitert leider an den folgenden Qualitätskriterien. Denn Gastbeiträge sollen ja vor allem unseren Lesern Nutzen stiften, keiner SEO-Agentur und auch nicht dem Linksammeln (worauf es leider oft hinausläuft).

Deshalb haben wir diese Regeln für Gastbeiträge zusammengestellt, die Ihr Manuskript zwingend erfüllen muss:


Regeln für Gastbeiträge

  • Gastartikel müssen zuallererst inhaltlichen Mehrwert für unsere Leser liefern. Allerdings auch solchen, zu dem unsere Redaktion nicht in der Lage wäre – sei es, weil die entsprechende Erfahrung oder Expertise fehlt. Damit scheiden alle generischen Artikel aus, die unsere Redakteure binnen kurzer Zeit selber recherchieren könnten. Dasselbe gilt für oberflächliche Tipplisten oder längst Bekanntes, das durch einen selbstkreierten Namen (am besten mit Rechtsschutzmarke: „Supadupa-Methode®) den Anschein von Modernität erhalten soll.
  • Der Gastartikel muss ein Thema behandeln, das zu dieser Seite, ihren Rubriken und ihrem Publikum passt. Er sollte inhaltlich eine Nachricht, neue hilfreiche Tipps oder einen originellen Dreh für ein großes Thema bieten, das viele Leser interessiert – und das wir so noch nicht hatten. Kurz: Der Beitrag muss relevant, interessant, nützlich, neu und inspirierend sein.
  • Der Beitrag darf weder offene oder versteckte (Eigen-)Werbung oder PR enthalten. Damit scheiden zum Beispiel auch Artikel von Coaches aus, die darüber schreiben wollen, warum es sinnvoll sei, sich einen Coach zu suchen. Innerhalb des Textes sind Hinweise auf (kostenpflichtige) Produkte oder eigene Dienstleistungen tabu. Etwaige Änderungen am Text behalten wir uns stets vor.
  • Einen maximalen Umfang für die Textlänge gibt es nicht, wohl aber einen Minimalumfang: Der Artikel sollte mindestens 1100 Wörter umfassen, er darf aber gerne auch sehr viel länger sein – Hauptsache, er ist durch Zwischenüberschriften gut strukturiert und übersichtlich gegliedert.
  • Der Text beginnt immer mit einer Überschrift im Karrierebibel-Stil: Stichwort, dann Doppelpunkt und ein Nutzwertversprechen an den Leser: Warum lohnt sich die Lektüre?
  • Einleitend steht die Zeile: Ein Gastbeitrag von >Name des Autors<.
  • Der Artikel selbst muss gut geschrieben, klar strukturiert, nachvollziehbar und unterhaltsam sein. Falls Sie Thesen aufstellen, reicht es nicht, diese nur zu behaupten. Sie müssen Sie schon mit objektiv nachvollziehbaren Quellen (etwa Studien) belegen. Die Original-Quellen sind zu verlinken. Es reicht also nicht die Phrase: „Studien belegen…“ Welche Studien? Wer sagt das? Wo steht das? Link!
  • Der Text selbst muss exklusiv sein. Das heißt: Er darf so noch nicht im Internet erschienen sein. Wir prüfen die Manuskripte auf Duplicate Content und lehnen diesen kategorisch ab.
  • Am Ende des Artikels steht die Autorenbox. Sie beginnt immer mit der Zeile: Über den Autor/die Autorin. In ihr stellt sich der Autor in der dritten Person vor und belegt vor allem, warum er über dieses Thema glaubhaft und kompetent schreiben kann. Übertriebene Eigenlobhudelei und endlose Aufzählungen behalten wir uns vor zu kürzen.
  • In der Autorenbox – und nur dort – ist ein (!) selbstreferenzieller Link erlaubt. Dabei verlinken wir aber keine sogenannten Money-Keywords. Wenn Sie nicht wissen, was das ist: gut. Falls doch wissen Sie auch, warum wir das nicht machen.
  • Den Beitrag senden Sie uns bitte als Word-Dokument (kein PDF!) oder direkt in der E-Mail. Vorformatierte HTML-Dokumente mögen wir besonders gern, das spart Arbeit. Falls Sie Links einbauen, schreiben Sie diese bitte im Text aus. Textfunktionen werden beim Kopieren nicht übernommen.
  • Zudem benötigen wir von dem Autor ein Autorenfoto im Querformat von mindestens 1000×667 Pixel. Bitte nicht kleiner und das Bild auch nicht in das Word-Dokument einbauen, sondern extra anhängen.
  • Und wir schreiben alles aus: Zahlen von eins bis zwölf, zum Beispiel (statt z.B.), Millionen (statt Mio.) und Prozent (statt %). Auch für ca. verwenden wir circa, für u.a. ausgeschrieben unter anderem und aus EUR wird „Euro“. Vor allem aber gilt: Wir machen keinen Markennamen-Schnickschnack mit: Namen, die sich aussprechen lassen, beginnen mit einem Großbuchstaben und werden danach klein geschrieben. Statt XING schreiben wir also beispielsweise Xing – so wie auch die F.D.P. zur FDP würde.

Insgesamt behält sich die Redaktion zu jedem Zeitpunkt vor, stilistische Änderungen (insbesondere bei Überschriften und Zwischenüberschriften) sowie Kürzungen oder Straffungen am Text vorzunehmen. Dies geschieht jedoch stets mit bester Absicht – wir kennen unsere Leser schließlich am besten und schreiben schon ein paar Jahre Artikel…

Falls Sie diese Regeln nicht verschreckt haben und Sie sich daran halten können, freuen wir uns über Ihren Gastbeitrag. Allerdings möchten wir Sie bitten, das Thema mit uns vorab unbedingt abzustimmen, da es immer zu Dopplungen kommen kann und wir Ihren Beitrag dann ablehnen müssten.

[Bildnachweis: Karrierebibel.de]