84 Prozent der Personaler empfehlen Bewerbern dringend, Ihre Spuren im Internet unter die Lupe zu nehmen. Denn wer einen schlechten Eindruck macht, riskiert derzeit bei 95 Prozent der Personaler tendenziell eine Jobabsage, so das Ergebnis einer Befragung zur Bewerberauswahl unter der Leitung von Professor Wolfgang Jäger von der FH Wiesbaden. Das drastische Ergebnis hängt sicher auch mit der aktuellen Arbeitsmarktkrise zusammen: Es gibt weniger Jobangebote, also wird gründlicher gesiebt. Besonders gefährlich sind demnach folgende Punkte:
- Profilbild. Bei fast der Hälfte aller Personaler mindern Bewerber bereits Ihre Jobchancen massiv, wenn Ihr äußeres Erscheinungsbild – sprich: das Profilbild in Social Networks – zu wünschen übrig lässt.
- Lebenslauf. Ebenfalls riskant: Lücken im Lebenslauf auf Business-Netzwerken wie Xing, LinkedIn & Co. 73 Prozent aller Personalverantwortlichen sehen in fehlenden Informationen eine deutliche Minderung der Einstellungschancen.
- Erreichbarkeit. Haben Sie eine Telefonnummer angegeben? Eine E-Mail-Adresse? Und rufen Sie die Mails auch permanent ab. Knapp die Hälfte der Befragten reagieren negativ auf eine unprofessionelle Erreichbarkeit von Bewerbern.



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sascha
ich verstehe ja den grundgedanken. Allerdings muss ich auch sagen: Bei einer Firme, deren Personaler mich nicht einlädt, weil es Lücken im XING Lebenslauf gibt, möchte ich dann auch nicht arbeiten. Das hat nämlich schon wieder was von Oberflächlich-, respektive Pingeligkeit…
Thomas Schmidt
Auf die Dauer sehe ich das gelassener: Recruiter werden lernen, dass Bewerber Menschen sind, wie sie selbst. Misserfolge, Peinlichkeiten, Krankheiten, Scheidungen, lauter so Sachen, die einen Menschen so ausmachen. Und sie werden lernen, dass perfekte Netzhistorien ohne biografische Makel nicht authentisch sind, sondern vielmehr die Frage “Was hat der denn zu verbergen?” aufkommen lassen