Rund 800.000 Erwerbstätige nehmen regelmäßig Dopingmittel, um den steigenden Leistungsdruck und Stress im Büro zu bewältigen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Krankenversicherung DAK (pdf), die dafür rund 3000 Arbeitnehmer im Alter von 20 bis 50 Jahren befragte. Danach nehmen 40 Prozent der Doper die Medikamente sogar täglich, zumindest aber mehrmals wöchentlich ein. Jeder Fünfte bezieht die Pillen über Kollegen, Freunde und die Familie. Über zehn Prozent bekommen den Stoff aber auch aus dem Versandhandel und dem Internet. Denn im europäischen Ausland sind manche Präparate frei verkäuflich und der Bezug damit innerhalb der EU legal. Jeder 20. Arbeitnehmer bestätigte zudem, sich schon einmal mit den Treibstoffen vom Typ Ritalin oder Modafinil aufgeputscht oder Konzentrationsmängel ausgeglichen zu haben. Immerhin: Knapp 20 Prozent der Befragten akzeptieren die Stimmungsaufheller, um Stress oder Konflikte besser auszuhalten, 20 Prozent halten die Risiken für vertretbar.
Interessant an der Studie auch: die jeweilige Verwendung der Mittel bei Männer und Frauen. Während erstere zu aufputschenden und konzentrationsfördernden Substanzen greifen, bevorzugen Frauen eher beruhigende Mittel gegen depressive Verstimmungen oder Ängste. Lesen Sie dazu auch: Auf dem Karrieretrip – Das Doping im Büro nimmt zu
Zum Doping im Büro schreibt die WirtschaftsWoche: Was Leistungsdruck anrichtet







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