Nie mehr abschalten! Dass die ständige Erreichbarkeit und Dauersendung via Smartphones nicht nur ein technischer Segen ist, sondern auch zum veritablen Fluch mutieren kann, spüren immer mehr Menschen. So haben schon jetzt 17 Prozent der Arbeitnehmer das Gefühl, ihr Arbeitstag würde nie mehr enden, weil sie via Handy stetig mit dem Büro verbunden bleiben. Weitere 23 Prozent der Beschäftigten (für die es erforderlich ist, für den Arbeitgeber erreichbar zu bleiben) sagen, dass dies im Privatleben inzwischen zu zahlreichen Streiteren führt.
Und das sind nur einige der Ergebnisse, die jetzt eine CareerBuilder-Umfrage unter mehr als 5200 Arbeitnehmern zutage förderte. Zwar dürfte es wenig überraschen, dass Vertriebsmitarbeiter ihre Handys mit 66 Prozent täglich häufiger als jede andere Berufsgruppe nutzen (Fachkräfte im Dienstleistungssektor: 59 Prozent; Angestellte des Gesundheitssektors: 50 Prozent), dafür ist umso erstaunlicher, wo überall die Menschen zum Telefon greifen, obwohl sie sich eigentlich auf eine ganz andere Sache konzentrieren sollten:
- 62 Prozent telefonieren auch noch während einer Mahlzeit.
- 60 Prozent checken Büromails auch im Urlaub.
- 58 Prozent lesen oder schreiben Mails damit auch beim Autofahren.
- 57 Prozent telefonieren, simsen, mailen im Bad.
- 50 Prozent gehen auch nachts, im Bett liegend ans Handy.
- 25 Prozent nutzen das Smartphone im Kino, Theater, Musical.
- 18 Prozent gehen auch bei einer Verabredung ans Mobiltelefon.
- 17 Prozent können das Smartphone selbst im Fitnessstudio nicht aus der Hand legen.
- 17 Prozent telefonieren noch bei einer Kinderveranstaltung.
- 11 Prozent nutzen das Gerät sogar im Gottesdienst.
Kein Wunder, dass dabei die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit längst verschwimmen. Schließlich sind die meisten Betroffenen daran auch irgendwie selbst schuld. So offenbarte die Umfrage zugleich: Ganze 21 Prozent der Befragten gaben zu, bei jedem Vibrationsalarm oder Klingeln sofort zum Handy zu greifen. Mein Tipp: Einfach mal nicht erreichbar sein! Das geht – ich weiß das aus Erfahrung. Mein iPhone ist zurzeit in Reperatur…



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Lars Hahn
Manche lesen die karrierebibel-feeds beim Spazierengehen…
Das Ständig-Über-Alles-Informiert-Sein kann zum Zwang werden. Was werde ich nur im Urlaub tun?
In diesem Sinne:
Frische Luft wünscht
Lars Hahn
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Andrea
Das kann jeder selber steuern. Ich denke, man kann das schon Sucht nennen. Wenn ich zBps. an den Strand spazieren gehe, nehme ich mein Telefon nicht mit. Das bleibt im Auto. Im Auto habe ich es auch nur mit, falls was passiert und einen Abschleppdienst rufen muss oder für sonstwelche Notfälle. Sonst würde das nämlich zuhause bleiben.
Aber über das Wochenende geschäftliche eMails bearbeiten, das würde mir im Leben nicht einfallen. Bloss weil man’s kann heisst es nicht man muss auch. Ihr kennt doch den Spruch: Gibt man den kleinen Finger, wollen sie die ganze Hand. Irgendwann wird es einfach erwartet.
Nein, das geht eindeutig zu weit.
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