Auch bei Ihrem absoluten Traumjob kommt irgendwann der Punkt, an dem Sie von Ihrem Chef, Ihren Kollegen oder Ihren Aufgaben nur noch genervt und frustriert sind. Das ist völlig normal und stellt erstmal kein Problem dar. Wenn, ja, wenn es sich dabei um zeitlich befristete Phasen handelt. Doch so bald Frust und Stress zum Dauerzustand werden und sich die Situation trotz all Ihrer Bemühungen nicht bessert, ist ein Jobwechsel angebracht.
Sie wissen, dass Sie einen Horrorjob haben, wenn…
- … Ihnen beim Gedanken an Ihren Arbeitsplatz spontan schlecht wird.
- … Sie Ihre Kollegen als Feinde oder Gegner sehen.
- … Sie 50 Stunden in der Woche arbeiten und Ihr Chef mehr Überstunden fordert.
- … Ihr Vorgesetzter grundsätzlich so laut mit Ihnen spricht, dass Sie die Anweisungen auch durch drei geschlossene Türen verstehen würden.
- … Ihre Leistung überdurchschnittlich gut ist, Ihre Bezahlung jedoch stetig geringer wird.
- … Ihr Arzt Sie zum x-ten Mal dazu auffordert, doch endlich zu kündigen.
- … Smartphone und Laptop auch nach Feierabend nicht zur Ruhe kommen.
- … Ihr Chef in Ihren Träumen immer die zentrale Rolle spielt.
- … Ihre Frau Sie jeden Tag darum bittet, den Job hinzuschmeißen.
- … Sie mit dem Budget für ein Projekt zehn andere stemmen sollen.
- … das Firmengebäude Sie spontan an ein Gefängnis erinnert.
- … Ihnen spontan mehr als 20 Firmen einfallen, für die Sie lieber arbeiten würden.
- … Sie auch im Sommer vor Sonnenaufgang zur Arbeit gehen und nach Sonnenuntergang Feierabend machen.
- … das Wort “Urlaub” für Sie zum Fremdwort geworden ist.
- … Ihr Schreibtisch immer voller wird, während Ihre Kollegen nur Däumchen drehen.
- … alle Kollegen, mit denen Sie angefangen haben, inzwischen befördert sind, Sie jedoch nach wie vor auf Ihrem ersten Job festhängen.
- … Ihr Chef Ihnen ständig Anweisungen erteilt, Ihre Meinung jedoch niemals hören will.
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Alphafrau
So ging es mir vor vielen Jahren tatsächlich. Es war kaum auszuhalten und es hat einige Jahre gedauert bis ich festgestellt habe, dass es in meiner Hand liegt etwas zu ändern. Und dann habe ich innerhalb einer Woche die Zukunft grob geplant, gekündigt und diesen Schritt bis heute nicht bereut!
Oliver
Das spiegelt genau meine derzeitige Sitaution wieder. Leider kann ich viele der oben angesprochenen Punkte mit JA beantworten. Ohne diesen Artikel gelesen zu haben, habe ich vor ein paar Wochen gekündigt und bin ab dem 1. Mai freigestellt. Noch habe ich keinen neuen Job, aber das macht mir derzeit keine großen Sorgen. Da ich zum ersten Mal seit 2 Jahren wieder frei atmen kann. Nichtsdestotrotz, hoffe ich, dass es mir wie Alphafrau ergehen wird und ich diesen Schritt niemals bereuen werde.
TuWasDuLiebst
Ein Job sollte auf jeden Fall immer Spaß machen, denn schließlich verbringt man am Arbeitsplatz mehr Zeit als zuhause im Bett. Im Idealfall tut man was man liebt und man muss “nie wieder arbeiten.”