So ein Quatsch, wird mancher jetzt denken: Aus einem hässlichen Entlein wird über Nacht ja auch kein schöner Schwan. Schwedische Wissenschaftler um John Axelsson behaupten allerdings jetzt das Gegenteil: Der Schönheitsschlaf funktioniert tatsächlich.
Für ihre Studie beobachteten die Forscher 23 männliche und weibliche Probanden im Alter zwischen 18 und 31 Jahren, beziehungsweise wie sich die Schlafdauer auf deren Erscheinung auswirkte. Dazu machten die Wissenschaftler Fotoaufnahmen ihrer Teilnehmer – einmal nach acht Stunden Schlaf (was durchschnittlich als optimale Schlafdauer gilt) und einmal nach nur fünf Stunden. Die Fotos zeigten die Studienleiter anschließend 65 weiteren Probanden, die die Attraktivität der Abgebildeten einstufen sollten, binnen sechs Sekunden. Es ging also um den ersten Eindruck und keine ausführliche Anamnese.
Und siehe da: Die Unausgeschlafenen wurden durchweg als deutlich ungesünder, müder und eben auch unattraktiver empfunden als die Durchschläfer. Dazu muss man sagen: In der Tat sieht wohl jeder besser und gesünder aus, wenn er ausgeschlafen und eben nicht übernächtigt ist. Andererseits liegt Schönheit vor allem im Auge des Betrachters. Sich über Nacht zur Idealfigur plus Modelgesicht zu schlafen – das bleibt auch weiterhin ein Traum.







Pingback: „Charakterfrage – Schöne Menschen werden treffender beurteilt“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!
Alex L
Hallo,
ein schöner Artikel und es stellte sich meinerseits erfahrungsbedingt heraus, dass an einem ausgeglichenen Schlafzyklus eine Menge dran ist. Vor allem musste ich erkennen, dass auch ein 5h-Schlaf einem 8h-Schlaf im Nichts nachsteht. Dabei kommt es eher auf die Dauer der Tiefschlafphase drauf an, indem man nach 5 min einschläft und diese 5 Stunden durchschläft. Ein langer Schlaf mit Mehrmals-Aufwachen zwischendurch ist eher kontraproduktiv und machte mich müder als ein ausgewogener 5h-Schlaf. OK, ich meine, solche Erkenntnisse sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich.