Selbstbeschränkung: 5 Überzeugungen, die Sie blockieren
Sie stehen sich selbst im Weg. Wahrscheinlich haben Sie diesen Ratschlag schon das ein oder andere Mal gehört. Chefs nutzen ihn, um Mitarbeiter zu motivieren und noch bessere Leistungen aus ihnen herauszukitzeln. Aber auch aus der eigenen Familie oder von guten Freunden können Sie diese Worte schon einmal gehört haben, wenn diese in Ihnen großes Potenzial sehen, aber leider auch bemerken, dass Sie dieses nicht für sich nutzen. Und es stimmt: Gerade beim Thema Erfolg, sind es oft die eigenen Ansichten, die uns große Steine in den Weg legen. Wenn Sie diese aber kennen, können Sie daran arbeiten. Wir zeigen, welche 5 Überzeugungen Sie blockieren...

Warum wir uns selbst blockieren

Es ist bekannt, dass der Mensch besonders gut darin ist, sich selbst und seine Wahrnehmung zu manipulieren. Genau so ist es auch bei der Selbstbeschränkung. Aber warum blockieren wir uns manchmal selbst? Die Antwort lautet in vielen Fällen: Angst.

Veränderungen bedeuten gleichzeitig immer auch Unsicherheit. Was genau passiert? Wie wird am Ende das Ergebnis sein? Vorher lassen sich niemals alle Fragen zu 100 Prozent beantworten. An dieser Stelle treten viele auf die Bremse, um eben diese Ängste zu reduzieren. Getreu dem Motto: Wenn die Veränderung nicht stattfindet, brauche ich mich auch keiner dieser Ängste aussetzen.

Die Überzeugungen sind dabei Mittel zum Zweck, sie sind gewissermaßen unsere persönliche Erklärung, warum wir ein Vorhaben besser von Anfang an in den Wind schießen und den Status Quo beibehalten.

Selbstbeschränkung: Diese Überzeugungen stehen Ihnen im Weg

PathDoc/shutterstock.comEs ist also wichtig, die wahre Bedeutung hinter einigen Überzeugungen zu kennen. Meistens wollen diese uns auf ein Risiko aufmerksam machen. Doch sollten Sie sich davon nicht zu sehr beeinflussen lassen, sondern sich klare Gedanken darüber machen, ob Sie dieses Risiko eingehen wollen oder die Dinge lieber ruhen lassen. Auch sollten Sie bedenken, dass Überzeugungen immer nur Ihre Meinung wiederspiegeln. Es handelt sich dabei nicht um feststehende Fakten, weshalb Sie diese kritisch betrachten sollten, besonders, wenn Sie Ihnen im Weg stehen. So wie diese fünf Überzeugungen, die Sie blockieren.

  1. Ich habe den Erfolg nicht verdient

    Wer entscheidet darüber, wer Erfolg verdient hat? Und warum sollten ausgerechnet Sie zu der Gruppe gehören, denen Erfolg nicht zusteht? Wenn Sie sich ein Ziel setzen, hart daran Arbeiten und Durchsetzungsvermögen beweisen, haben Sie den Erfolg mindestens genauso sehr verdient, wie alle anderen auch, die etwas erreicht haben. Sich selbst einzureden, man habe den Erfolg nicht verdient, ist nur ein Weg, um es gar nicht erst versuchen zu müssen.

  2. Ohne Geld kann man kein Geld verdienen

    Natürlich kann ein großes Kapital helfen, um beispielsweise ein Unternehmen aufzubauen und erfolgreich zu werden. Aber Geld ist sicherlich keine Grundvoraussetzung, um mehr Geld zu verdienen. Viele Start Ups und auch mittlerweile große Unternehmen zeigen, dass es nicht auf Geld ankommt, sondern auf eine gute Idee oder darauf eine Chance im richtigen Moment zu ergreifen. Deutlich wird dies auch anders herum: Egal wie viel Geld in eine schlechte Idee investiert wird, bleibt es immer noch eine schlechte Idee, die nicht funktionieren wird.

  3. Ich gebe mich mit dem zufrieden, was ich habe

    Es ist eine positive Einstellung, wenn Sie mit dem, was Sie erreicht haben, zufrieden sind. Es ist jedoch falsch, nicht trotzdem die Motivation zu verspüren, noch mehr zu schaffen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Zufriedenheit und der Wunsch nach mehr Erfolg schließen sich nicht gegenseitig aus. Sie müssen sich nicht schämen, wenn Sie etwas erreichen wollen. Sein Sie stattdessen stolz auf Ihre Motivation.

  4. Großer Erfolg macht einsam und unbeliebt

    Diese Überzeugung dient oft als Rechtfertigung, warum es eigentlich gar nicht erstrebenswert ist, erfolgreich zu sein. Gerade wenn es um die Karriereentwicklung geht redet man sich ein, dass es gut war, die Beförderung nicht erhalten zu haben, weil der Chef immer alleine im Büro ist und die Mitarbeiter ihn nicht leiden können. Dabei ist es nicht der Erfolg, der einsam und unbeliebt macht, sondern lediglich der persönliche Umgang mit der Situation.

  5. Ich kann es sowieso nicht schaffen

    Ich würde gerne, aber... Wenn das Selbstbewusstsein fehlt, findet sich immer ein Haar in der Suppe. Die eigenen Fähigkeiten zu unterschätzen, ist aber leider der vollkommen falsche Weg. Sie wären überrascht, was Sie leisten können, wenn Sie es nur darauf ankommen lassen. Verstecken Sie sich nicht länger hinter diesen Ausreden, sondern glauben Sie an sich. Oder kurz gesagt: Jeder Versuch, den Sie nicht machen, geht automatisch schief.

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