Reduzieren. Was brauchen Sie wirklich: Wie viele Paar Schuhe im Schrank? Wie viele T-Shirts? Wer braucht wirklich zwei Handys? Muss ein Produkt jedes potenzielle Kundenbedürfnis erfüllen? Und muss ein Artikel über Simplizität wirklich alle Aspekte beleuchten? Mit je weniger Tand Sie sich belasten, desto leichter lassen sich die Dinge in den Griff kriegen.
Organisieren. Man könnte den Punkt auch mit Aufräumen oder Ausmisten überschreiben. Vor allem im Büro, auf dem Schreibtisch oder im Posteingang sammelt sich regelmäßig überflüssiger Schnickschnack an. Unnötiges und Überflüssiges regelmäßig (am besten aber sofort) wegzuschmeißen und seinen Laden in Ordnung zu halten, vereinfacht schon vieles.
Konzentrieren. Fokussieren Sie sich auf das Wesentliche: Nur eine Sache zur selben Zeit. Bloß kein Multitasking! Erstens, weil das sowieso nicht funktioniert und zweitens, weil das alles nur komplizierter macht. Wer damit Probleme hat, kann auch eine To-Do-Liste erstellen.
Dem Link zu John Maeda bin ich gefolgt. Sein Ansatz scheint ein ganz anderer zu sein, weshalb das mit der Reduktion auf drei Regeln so eine Sache ist. Seine Liste hat zwar wunderbare Grafiken, überzeugt mich als Liste jedoch nicht.
In Deiner Liste fehlt mir das (wenn wir bei den Fremdwörtern bleiben wollen) Priorisieren bzw. Setzen von Prioritäten. Man kann das natürlich unter einen der ersten beiden Punkte subsumieren.
2. Kommentar
Jochen Mai
10.03.08 um 19:56 Uhr
@Oliver: Solche Texte, wie von Maeda, inspirieren mich meist nur. Was ich dann aufschreibe, enthält dann noch viele eigene Gedanken oder auch andere, die ich dazu recherchiert habe. Das aber nur zur Erklärung.
Ich finde, Priorisieren vereinfacht nichts – es sortiert nur um. Wenn Du 10 Dinge auf Deiner To-Do-Liste stehen hast und die anschließend priorisierst, bleiben es immer noch 10 Punkte. Die Reihenfolge ändert sich nur. Reduzieren aber vereinfacht die Liste wirklich.
1. Kommentar
Oliver Springer
10.03.08 um 19:49 Uhr
Der Einstieg mit dem Pulverkaffee ist großartig!
Dem Link zu John Maeda bin ich gefolgt. Sein Ansatz scheint ein ganz anderer zu sein, weshalb das mit der Reduktion auf drei Regeln so eine Sache ist. Seine Liste hat zwar wunderbare Grafiken, überzeugt mich als Liste jedoch nicht.
In Deiner Liste fehlt mir das (wenn wir bei den Fremdwörtern bleiben wollen) Priorisieren bzw. Setzen von Prioritäten. Man kann das natürlich unter einen der ersten beiden Punkte subsumieren.
2. Kommentar
Jochen Mai
10.03.08 um 19:56 Uhr
@Oliver: Solche Texte, wie von Maeda, inspirieren mich meist nur. Was ich dann aufschreibe, enthält dann noch viele eigene Gedanken oder auch andere, die ich dazu recherchiert habe. Das aber nur zur Erklärung.
Ich finde, Priorisieren vereinfacht nichts – es sortiert nur um. Wenn Du 10 Dinge auf Deiner To-Do-Liste stehen hast und die anschließend priorisierst, bleiben es immer noch 10 Punkte. Die Reihenfolge ändert sich nur. Reduzieren aber vereinfacht die Liste wirklich.
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